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Während die EU ihr Klimaziel nach oben schraubt, heißt das Motto bei der europäischen Landwirtschaft: Weitermachen wie zuvor. Eine Studie des Öko-Instituts zeigt nun: Der Agrarsektor könnte bald zum Umwelt-Sorgenkind der EU werden.

von Ben Balzereit

Klimaschutz, Tierschutz, saubere Luft

Mit seinen hohen Methan- und Ammoniak-Emissionen ist der deutsche Agrarsektor nicht zukunftsfähig. Notwendig ist eine Abkehr von der industriellen Tierhaltung – hin zu einer bäuerlichen Landwirtschaft mit regionalen Nährstoffkreisläufen.

ein Gastbeitrag von Sascha Müller-Kraenner, Jürgen Resch

Die Organisation Plant-for-the-Planet will tausend Milliarden Bäume pflanzen. Unterstützen lässt sie sich dabei von der Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr, einem Großverbraucher von Papier aus abgeholzten Bäumen.

eine Kolumne von klima-luegendetektor.de

Das neue Waldsterben

Dem Wald geht es schlechter als beim "Waldsterben" in den 1980er Jahren. Die Gründe sind bekannt: Monokulturen, Klimawandel, Überdüngung. Das Ökosystem Wald erholt sich am ehesten, wenn wir es in Ruhe lassen. Können wir das?

ein Gastbeitrag von Franz Alt

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Ungültige Eingabe

Wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen künftig mehr für Lebensmittel ausgeben, sagt Landnutzungsexpertin Susanne Neubert. Sonst bleiben wir Komplizen der Agrarlobby und treiben die Bauern weiter in die Wachstumsspirale. Die Interview-Serie von Klimareporter° zum Corona-Neustart – Teil 7.

Interview: Joachim Wille

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Um in Deutschland den Artenschutz zu verbessern, hat die Wissenschaftsakademie Leopoldina einen Plan vorgelegt. Dabei geht es auch um neue Schutzgebiete. Allerdings werden die europäischen Regeln schon in den vorhandenen Gebieten zu wenig beachtet.

von Sandra Kirchner

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Ernährung und planetare Grenzen

Die Landwirtschaft ist ein Sorgenkind beim Klimaschutz. Wissenschaftler:innen haben Innovationen für eine Ernährung untersucht, die die planetaren Grenzen nicht sprengt. Sie warnen aber auch: Neue Technologien und Produkte sind nicht alles.

von Susanne Schwarz

Zu Beginn der Wachstumsperiode ist die Wasserversorgung für Pflanzen entscheidend. Mehrere aufeinanderfolgende trockene Jahre sind vor allem für die Wälder ein Problem. Die Bundestagsgrünen fordern einen Umbau der Forst- und Landwirtschaft.

von Sandra Kirchner

Der gute Wille

Zu Beginn der Coronakrise wurden Fertiggerichte gehortet, doch inzwischen haben viele hierzulande das Kochen mit gesundheits- und umweltfreundlicheren Lebensmitteln wiederentdeckt. Ob das so bleibt, ist offen. Aber es gibt Hoffnung.

eine Kolumne von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die Natur ist weltweit auf dem Rückzug, viele Arten stehen vor dem Aussterben. Das bedroht die Stabilität des Ökosystems der Erde und damit auch die Lebensgrundlagen der Menschen. Die Staaten haben das erkannt und wollen nun gegensteuern.

von Christian Mihatsch

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

In der Klimakrise braucht es politische Führung, die der historischen Herausforderung gewachsen ist und eine Vision anbietet, für die man sich engagieren will, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Der Klimaforscher über die Gefahr eines "Climate Endgame", die Lösung Holzbau und den Sinn von Flüssiggas-Terminals.

Interview: Joachim Wille

Meinungen

ein Gastbeitrag von Vanessa Rösner, Viktoria Scheidler
eine Kolumne von Joachim Wille

Es ist eine riesige Herausforderung, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren – und dabei auch noch das Klima zu schützen. Beides geht nur, wenn weniger tierische Nahrungsmittel produziert werden. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 4: Agrarwende.

von Friederike Meier

Wenn die Bundesregierung 80.000 Erntehelfer einfliegen lässt, kann sie auf einmal beim Gesundheitsschutz beide Augen zudrücken. Auch für "saisonalen und regionalen", angeblich klimafreundlichen Spargel.

ein Kommentar von Annika Keilen