Bodennahes O₃

Mit der Hitze kommt auch das Reizgas: Eine stark erhöhte Ozon-Belastung war dieser Tage vor allem im Westen Deutschlands festzustellen. Noch höher sind die Werte in Südeuropa.

von Joachim Wille

Die Bundesrepublik ist ein reiches Land in der gemäßigten Klimazone. Da ist es besonders schwer zu verstehen, dass die Deutschen auf die zunehmenden Hitzewellen und andere Wetterextreme so schlecht vorbereitet sind. 

ein Kommentar von Joachim Wille

Kalenderwoche 28: Hitzetote zeigen die soziale Kälte einer Gesellschaft, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Nach Jahren vergeblicher Mahnungen erwartet er vom jetzigen Gesundheitsminister Lauterbach Hitzeverordnungen für Alten- und Pflegeheime.

Unzureichende Aktionspläne gegen Hitze

Eine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. Für ältere und besonders gefährdete Menschen wird der Politik seit Jahren geraten, spezielle "Cooling Zones" einzurichten. Passiert ist dazu wenig. In der österreichischen Hauptstadt Wien läuft es offenbar besser.

von Jörg Staude
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Wie im Journalismus über die Klimakrise angemessen zu berichten ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Oft ist immer noch vom Versagen der Medien die Rede. Oder es heißt, der Journalismus müsse sich von Grund auf ändern. Ausschlaggebend ist das nur bedingt.

ein Gastbeitrag von Thomas Klein

Nichtökonomische Bewertungsmethoden

Bei politischen Entscheidungen stehen meist ökonomische Überlegungen im Vordergrund. Bei Entscheidungen, die die Natur betreffen, greift dieser Ansatz aber zu kurz, denn die Natur hat sehr viele wertvolle Aspekte, die keinen Marktwert haben – wie das Überleben der Menschheit.

von Christoph Müller

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Bericht zur nachhaltigen Nutzung wilder Arten

Die Menschheit nutzt seit jeher wilde Arten als Nahrung, Baumaterial, Heilmittel oder auch zur Dekoration. Doch viele Arten werden übernutzt und sind gefährdet. Um das zu ändern, sind Maßnahmen von der lokalen bis zur globalen Ebene erforderlich, so ein Bericht des Weltbiodiversitätsrats.

von Christoph Müller

Hitze ist die tödlichste Folge des Klimawandels. Am stärksten gefährdet sind Menschen, die in den Innenstädten leben, wo die Hitzebelastung am größten ist. Müssen dort dann nicht die Mieten sinken?

eine Kolumne von Verena Kern

Umweltbilanz der Tourismusbranche

Die gröbsten Corona-Beschränkungen sind vorbei, wir können wieder durch die Welt reisen. Geht beim Urlauben jetzt alles weiter wie vorher? Hoffentlich nicht, denn der Tourismus hat ein Klimaproblem.

von Hanna Mertens

Empfehlungen der Redaktion

Viele Unternehmen kaufen sich mit freiwilligen CO2-Zertifikaten von ihren Emissionen frei. Doch ein Großteil dieser Zertifikate ist wertlos, wie eine umfassende Recherche aufdeckt. Einige der größten Unternehmen der Welt sind davon betroffen.

von David Zauner

Noch immer befinden wir uns in der Phase der Verweigerung, den Klimawandel als Problem anzuerkennen, sagt der Klimaforscher und Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Angesichts der Umwelt- und Gerechtigkeitskrise fordert er eine Erneuerung der demokratischen Gesellschaft – Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Parallel zum UN-Klimagipfel in Madrid findet ein "Peoples' Summit" der Zivilgesellschaft in Santiago de Chile statt. Carola Rackete, Klimaaktivistin und Ex-Kapitänin der "Sea-Watch", spricht für Klimareporter° mit den Akteuren. Heute: Anthropologin Gabriela Cabaña über Umweltzerstörung durch "grüne" Energie.

eine Kolumne von Carola Rackete

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Kommentar von Jörg Staude

Hitze in Deutschland und Westeuropa

Es sind die ersten heißen Tage des Sommers. Weitere dürften folgen. Etwa ein Grad über dem langjährigen Durchschnitt dürften die Temperaturen in diesem Sommer liegen. Die Klimakrise wird die kommenden Jahre in Deutschland prägen. 

von Sandra Kirchner

Märkte lassen sich als Prognoseinstrument nutzen, denn letztlich spiegeln die Kurse die Erwartungen der Anleger und deren Informationsstand wider. Hinsichtlich der Folgen des Krieges für den Klimaschutz zeigt sich hier ein großer Unterschied zwischen der EU und den USA.

von Christoph Müller