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Der von der EU-Kommission vorgelegte Clean Industrial Deal enthält problematische Vorschläge, die fossile Geschäftsmodelle verlängern und neue energiepolitische Abhängigkeiten festschreiben könnten. Die EU sollte sich auf Dekarbonisierung und Effizienzsteigerung konzentrieren.

ein Gastbeitrag von Frederick Coulomb, Tabea Pottiez

Europas Autohersteller sollen drei Jahre länger Zeit bekommen, ihr Emissionsziel zu erreichen. Expert:innen warnen davor, die Zukunft der Branche für kurzfristige Profitinteressen aufs Spiel zu setzen. Ärzt:innen weisen öffentlich auf die Gesundheitsfolgen des Verbrenners hin.

von David Zauner

Bürgerschaftswahl in Hamburg

Wenig Überraschendes brachte die Bürgerschaftswahl im Stadtstaat Hamburg. Trotz Verlusten können SPD und Grüne ihre Koalition fortsetzen. Die Wachstumsstrategie für den Hafen trägt aber nicht länger, warnen Fachleute.

von Jörg Staude

Mit dem Beschluss von Rom gibt es endlich eine Perspektive für eine Trendwende beim globalen Artenschutz. Doch viel wird davon abhängen, ob der Plan auch auskömmlich finanziert und eingehalten wird.

ein Kommentar von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Deutschland hat gewählt, auch klimapolitisch. Die EU-Kommissionschefin streicht ihren Green Deal zusammen. Der ungewöhnliche Wetterumschwung in Europa und den USA hat mit dem Klimawandel zu tun.

von Susanne Schwarz, Jonas Waack

Weil die Artenvielfalt rapide abnimmt, wurden 2022 globale Biodiversitätsziele verabschiedet. Für die Umsetzung gibt es nun einen Plan, woher die Mittel kommen sollen. Die USA waren an den Verhandlungen nicht beteiligt.

von Christian Mihatsch

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

2021 präsentierte die EU-Kommission ihre aktualisierte Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Während viele Kommunen in Europa noch weit davon entfernt sind, diese Vision umzusetzen, gibt es auch Städte, in denen der Wandel bereits Realität ist.

von Carlotta Terhorst, Sara Pinho, Georgiana Anghel

Die chinesische Industriepolitik für Solar- und Windenergie funktioniert anders, als viele denken, sagt der Ökonom Philipp Köncke. Auf staatliche Förderung folge privater Wettbewerb. Teil 12 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Kosten der Waldbrände

Kalifornien bittet in Washington um 40 Milliarden Dollar, um die Mega-Brände in Los Angeles zu bewältigen. Vom Mitverursacher Klimawandel spricht Gouverneur Newsom dabei nicht mehr.

von Joachim Wille

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Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.

Interview: David Zauner

Jahrelang haben sich Unternehmen mit Fake-Waldschutzprojekten "klimaneutral" gekauft. Dann flog der Schwindel auf. Aber das eigentliche Problem sind nicht ein paar faule Äpfel, sondern ein faules System.

von David Zauner

Eine Woche Klimacamp in Hamburg

Blockade, Besetzung, Klimacamp: Die Aktionstage in Hamburg zeigen, dass die Klimabewegung präsent und aktionsfähig ist. Das Bündnis "Ende Gelände" stuft erstmals Sachbeschädigung als grundsätzlich legitim ein und verändert damit die Debatte um Aktionsformen.

von Elena Balthesen

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Kommentar von Jörg Staude

Biodiversität und Handel

ein Kommentar von Joachim Wille

Auch Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutzverbände wehren sich gegen die Anfrage der Unionsfraktion zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen. Scharfe Kritik am "besorgniserregenden" Demokratieverständnis kommt vom Umwelt-Dachverband DNR.

von Jörg Staude

Die Staaten der Welt unternehmen in Rom einen neuen Anlauf zur Finanzierung des internationalen Abkommens zur Biodiversität. Die Voraussetzungen sind nicht unbedingt besser geworden.

von Joachim Wille