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Klimakrise

Wir haben den Impfstoff

Im englischen Balcombe installiert ein Bauer Solarkollektoren auf dem Dach seiner Scheune.

Wir leben im Zeitalter von zwei Pandemien. Die Weltgesundheits­organisation WHO hat im März die Corona-Epidemie zur Pandemie erklärt. Wissenschaftler auf der ganzen Welt suchen nach einem Impfstoff, der die Rettung vor dem Virus bringen soll. Bei der Klimakrise gibt es die Lösung schon längst.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Klimakrise im Jahr 2070

Milliarden Menschen in extremer Hitzegefahr

Silhouette einer Skyline vor einem roten Himmel

Wenn die Treibhausgase weiter wachsen wie bisher, kann die Klimakrise einer Studie zufolge innerhalb von 50 Jahren ein Fünftel der Erde wegen lebensfeindlicher Temperaturen unbewohnbar machen.

von Susanne Schwarz

Graßls Woche

CO₂-gelähmtes Denken, giftige Kaufprämie und Drei-Grad-Normalität

Porträtaufnahme von Hartmut Graßl.

Kalenderwoche 18: Land- und Forstwirte werden sich immer häufiger nach kühleren Jahren sehnen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Es wird aber immer mehr Jahre geben, die die Dürre- und Hitzejahre 2003 und 2018 übertreffen.

Aus weltweiten Krisen lernen

Die Klimakrise ist keine virtuelle

Hurrikan Harvey

Die globale Corona-Pandemie rückt die zentrale Zukunftsfrage der Menschheit, die Klimakrise, in den Hintergrund. Doch gerade jetzt muss die Politik Weitblick beweisen und die Weichen richtig stellen.

ein Gastbeitrag von Sven Harmeling

Erste Warnungen aus der Wissenschaft

Drittes Dürrejahr in Folge möglich

Breites, fast ganz ausgetrocknetes Flussbett, von der Flussmitte aufgenommen.

Die Böden in Deutschland sind vor allem in der Tiefe extrem trocken. Dabei waren die Niederschläge in Europa 2019 eher durchschnittlich, allerdings war es das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

von Sandra Kirchner

Klimakrise, Ölpreis-Crash, Corona

"Die Menschheit wird nicht vergessen"

Porträtaufnahme von Christiana Figueres.

Eine weltweite Energiewende kann eine gemeinsame Lösung für die aktuellen Krisen sein, sagt die frühere UN-Klimachefin Christiana Figueres. Die Menschen werden sich später daran erinnern, wie ihre politischen Führungen in diesen Wochen die Weichen gestellt haben.

Interview: Susanne Schwarz

Serie Klimalösungen

Wie kommen wir aus der Klimakrise?

Mehrere Fragezeichen und darunter ein rotes

Durch die Coronakrise sinkt der weltweite CO2-Ausstoß derzeit rapide. Freuen kann sich darüber niemand – der Preis ist zu hoch. Wie jenseits von Lockdown und Stillstand ein nachhaltiger Rückgang der Emissionen gelingen könnte, stellen wir in einer Serie vor und beleuchten die Vor- und Nachteile verschiedener Lösungsansätze.

von Verena Kern

Serie Kippelemente

"Wir riskieren den Fortbestand unserer Zivilisation"

Grafik in Braun- und Gelbtönen: Dominosteine kippen nacheinander um und drohen eine Erdkugel zu treffen, im Hintergrund eine tief stehende Sonne.

"Wir sind ganz nahe an einem Notfall, weil wir fast keine Eingreifzeit mehr haben", sagt Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. Die Lebensbedingungen würden sich fundamental verschlechtern, falls die Erderwärmung unkontrollierbar wird – durch Kippelemente. Wir stellten sie in einer Serie vor – Teil 12 und Schluss.

Interview: Joachim Wille

Der gute Wille

Ein Turbo für Krieg

Munition auf dem Tisch

Kriege werden von Menschen verursacht. Doch mit der Zunahme verheerender Wetterextreme steigt das Risiko, dass Konflikte entbrennen, zeigt eine Studie.

eine Kolumne von Joachim Wille

Corona, Klima und Solidarität

"Wir brauchen einen Klima-Corona-Vertrag"

Zwei Passanten mit Mundschutz auf einer Kreuzung

Über einen positiven Klimaeffekt der Coronakrise kann sich niemand freuen, schließlich ist der Preis dafür zu hoch, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Der Klimaforscher über die Lehren aus der Viruskrise und die Dringlichkeit, den "Green Deal" jetzt zu realisieren.

Interview: Joachim Wille

Mühlhaus' Woche

Corona-Pandemie, Homeoffice und die Krise als produktiver Zustand

Kalenderwoche 12: Die Coronakrise kann eine Chance sein, wenn wir daraus die richtigen Lehren für den bislang unzureichenden Umgang mit der Klimakrise ziehen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Münchner Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Herausgeberrates von Klimareporter°. Alle Konjunkturprogramme, die jetzt aufgelegt werden, sollten sich an den Klimazielen orientieren.

Weinbau im Klimawandel

Wenn der Riesling dem Chardonnay weichen muss

Zwei Weingläser auf einem Fass ind die Weißwein gefüllt wird

Wälder leiden, Ernten fallen aus und in diesem Winter trafen die steigenden Temperaturen auch den Eiswein. Doch nicht nur der Eiswein könnte bald Geschichte sein, weltweit sind ganze Weinanbaugebiete vom Klimawandel bedroht.

von Annika Keilen

Kommentar

Im Krisenmodus

Zwei Fußgänger auf einem leeren Platz

Bei der Coronakrise hat die Politik viel Zeit verloren mit Abwägen und Auf-Sicht-Fahren, jetzt vollzieht sie die Vollbremsung. Für die Klimakrise ist das kein gutes Vorbild.

ein Kommentar von Verena Kern

Coronakrise und Erderhitzung

Vorbeugen ist besser als heilen

Grünes Notausgangsschild in einem dunklen Raum

Krisen schaffen Klarheit und eröffnen Chancen. Covid-19 enthält Lehren für die Begrenzung der Erderhitzung. Fünf Vorschläge, was es jetzt braucht, um eine Havarie abzuwenden.

ein Gastbeitrag von Franz Baumann

Zusammenhalt der Generationen

Klimaschutz und Corona: Nur Solidarität hilft!

Verschiedenfarbige Schnüre sind miteinander verknüpft, sodass eine haltbare Verbindung entsteht.

Der jüngste Klimagipfel der Groko hat gezeigt, dass die Regierung gegenüber der jungen Generation überhaupt nicht solidarisch ist. Wie will sie dann glaubwürdig die Jungen um Solidarität gegenüber den Alten in der Coronakrise bitten? 

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Klimawandel und Verteidigungspolitik

"Rüstung heizt die Klimakrise doppelt an"

Luftbild einer quadratkilometergroßen Fläche mit Flüchtlingszelten, alles ist mit rotbraunem Staub bedeckt.

Der fossil angetriebene Welthandel und die Klimaerhitzung haben die Umweltprobleme globalisiert. Welche Folgen hat das für Frieden und Sicherheit? Es antworten die Bundestagsabgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Kathrin Vogler (Linke) sowie der Klima- und Konfliktforscher Jürgen Scheffran.

Interview: Susanne Götze

Serie Kippelemente

Die Sahara ergrünt – etwas

Wüste mit Grasland in Mauretanien

Steigende Temperaturen in Mittelmeer und Atlantik sowie Veränderungen beim westafrikanischen Sommermonsun könnten im Süden der größten Wüste der Welt einen breiten Grüngürtel entstehen lassen – wenn auch nur für eine gewisse Zeit. Damit wäre die südliche Sahara eines der 16 Kippelemente, die auch die Zivilisation bedrohen könnten. Wir stellen sie in einer Serie vor – Teil 5.

von Joachim Wille

Der gute Wille

Rettet die Hummeln

Hummel fliegt auf eine Blüte.

Für die Hummeln in Europa und Nordamerika haben Erderwärmung und industrialisierte Landwirtschaft fatale Folgen. Ihre Vorkommen sind erheblich geschrumpft, zeigt eine Untersuchung kanadischer Biologen. Da bleibt nur: Klima schützen und anders ackern. 

eine Kolumne von Joachim Wille

Erderhitzung, Dürre und Flächenbrände

In Australien sehen wir den Klimawandel

Ein Känguru vor einem brennenden Haus.

Während eines Aufenthalts in Australien erlebt der bekannte US-Klimaforscher Michael Mann, wie dort beispiellose Brände wüten. Für ihn sind die Rekordhitze und die Dürre – die Auslöser der Feuer – unschwer als Folgen des Klimawandels zu erkennen.

ein Gastbeitrag von Michael E. Mann

Risiko-Report des Weltwirtschaftsforums

Nichtstun ist gefährlich

Eine endlose Reihe übereinander gestalpelter Container

Von Umweltrisiken wie Extremwetter und Naturkatastrophen geht derzeit die größte Bedrohung aus, heißt es im neuen Weltrisikobericht des Weltwirtschaftsforums. Bei der Klimakrise nicht zu handeln, sei viel teurer als Klimaschutz. Für Kritiker sind die Warnungen scheinheilig. Die Herausgeber des Reports stünden für einen neoliberalen Kapitalismus, der die Klimakrise erst verursacht habe.

von Sandra Kirchner