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Hitze- und Dürreprognosen

Brüder, zum Sonnenschirm

Roter Sonnenschirm vor strahlend blauem Himmel.

Auch der diesjährige Sommer könnte wieder heiß und viel zu trocken werden. Einige Fachleute befürchten sogar eine Omega-Wetterlage wie im extremen Hitzesommer 2003. Die Vorhersagen passen zu den Erkenntnissen der Klimaforschung.

von Joachim Wille

"Nature"-Studie

Der Norden hat 170 Billionen Dollar Klimaschulden

Frauen in roten und gelben Saris und einige Kinder an einer Wasserstelle, der gefüllte Eimer wird gerade hochgezogen, Blechgefäße stehen bereit.

Wie lassen sich das 1,5‑Grad-Ziel und globale Klimagerechtigkeit gleichzeitig erreichen? Laut einer Studie zweier britischer Ökonomen müssten die reichen Industriestaaten dafür Ausgleichszahlungen in Billionenhöhe leisten.

von Joachim Wille

Neue Datenplattform

Erderwärmung beschleunigt sich

Beleuchtete große Erdölraffinerie am frühen Morgen, im Hintergrund Berge.

Das Restbudget für das 1,5-Grad-Limit ist laut einer Studie kleiner als bisher gedacht. Der Leitautor spricht von einem "Weckruf" und mahnt härtere Anstrengungen zur Vermeidung von Treibhausgasen an.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 132

Klage gegen Zementriesen, Arktis-Eis schwindet schneller, Industrie dekarbonisiert nicht

klima update° – Podcast

Bewohner:innen einer kleinen indonesischen Insel wollen Schadenersatz vom weltgrößten Zementproduzenten. Der Arktische Ozean könnte schon im kommenden Jahrzehnt eisfrei sein. Die energieintensive Industrie in Deutschland hat ihre CO2-Emissionen kaum gesenkt.

von Katharina Schipkowski, Sandra Kirchner

Internationale Klimastudie

Ein Hitzespeicher unter der Erde

Ein gläsernes Thermometer steckt im Boden und zeigt 14 Grad Celsius an.

Neue Berechnungen zeigen, dass die von den Landmassen aufgenommene Wärmeenergie deutlich zugenommen hat. Die Ozeane als Klimapuffer sind gefährdet – und auch die künftigen Ernten.

von Joachim Wille

Graßls Woche

Lächerliche Heizungsdebatte, drohende Unbewohnbarkeit und die FDP-Klimaskeptiker

Kalenderwoche 22: Dass ein Ölmanager Chef der nächsten UN-Klimakonferenz wird, heißt den Bock zum Gärtner machen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er warnt: Wesentliche Fortschritte gab es bisher höchstens bei Konferenzen mit Vorsitz demokratisch regierter Länder. 

klima update° – Folge 131

Planetare Grenzen überschritten, schwächelnde Umwälzströmung, Infektionskrankheiten nehmen zu

klima update° – Podcast

Forscher:innen haben das Modell der planetaren Grenzen durch Gerechtigkeitsaspekte ergänzt, mit alarmierenden Ergebnissen. In der Antarktis bremst Schmelzwasser die Meeresströmung ab. Bürger:innen und Gesundheitswesen in Deutschland müssen sich auf Tropenkrankheiten einstellen.

von Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski

Verkehrswende

Mehr Lebensqualität und weniger Treibhausgase im Stadtverkehr sind möglich

Radfahrerin wartet allein an einer Kreuzung, den ganzen Hintergrund nimmt ein vorbeifahrender gelber Linienbus ein.

Klimafreundlicher Verkehr, ohne die Bevölkerung zu überfordern, ist eine große politische Herausforderung. Eine neue Studie zeigt, wie sich trotz eines Anstiegs der Lebensqualität 22 Prozent der Klima-Emissionen von Metropolen in 15 Jahren senken lassen.

von David Zauner

klima update° – Folge 130

Razzien bei der "Letzten Generation", Klimanische schrumpft, Umweltkosten von Fleisch und Milch

klima update° – Podcast

Die Staatsanwaltschaft München lässt bundesweit Wohnungen von Mitgliedern der "Letzten Generation" durchsuchen. Durch die Erderwärmung sind weltweit immer mehr Wohnorte zu heiß für Menschen. Umweltverbände fordern, dass sich Verbraucher:innen beim Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten an den Klimakosten beteiligen.

von Sandra Kirchner, Verena Kern

Schwindende "Klima-Nischen"

Reichere Länder drohen in Zukunft ärmere zu grillen

Eine Bäuerin in Tansania füttert ihre Rinder.

Ohne eine wirklich ehrgeizige Klimapolitik, die auf das 1,5-Grad-Limit zielt, könnte sich bis 2100 die Heimat von etwa zwei Milliarden Menschen in eine lebensfeindliche Zone verwandeln. Das ergibt eine jetzt veröffentlichte internationale Studie.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Was Exxon zahlen müsste

Frau kocht Essen im Freien vor einem improvisierten Zelt.

Die Klimaschäden wachsen weltweit, nicht nur in Italien. Es ist Zeit, dass die Verursacher zur Kasse gebeten werden. Eine Studie hat ausgerechnet, was die Öl-, Gas- und Kohlekonzerne zu zahlen hätten.

eine Kolumne von Joachim Wille

Klimasoziale Ungleichheit

Wie Reiche ihr Nichtstun rechtfertigen

Blick auf einen Yachthafen

Reiche Menschen haben eine besonders schlechte Klimabilanz. Doch ein Problembewusstsein ist kaum vorhanden, zeigt eine britische Studie und empfiehlt stärkere staatliche Maßnahmen.

von Verena Kern

Umweltgerechtigkeit

Hitzewellen treffen arme Stadtviertel besonders stark

Plattenbau-Punkthochhaus von schräg unten aufgenommen, in der Sonne scheinen die Konturen zu zerfließen, alles ist in Gelb getaucht.

Tausende Menschen sterben jedes Jahr an Hitzewellen. Besonders betroffen sind Städte und dort wiederum arme Stadtteile, zeigt eine neue Studie. Grünflächen sind gesund und schützen vor Hitze, treiben aber auch die Mieten in die Höhe.

von David Zauner

Erdsystemanalyse

"Vom Homo sapiens zum Homo geosapiens"

Ein Mann und eine Frau tragen ein Kajak auf den Schultern über ein Feld.

Wissen spielt eine zu geringe Rolle in unserer Gesellschaft, findet Wolfgang Lucht. Der Erdsystemwissenschaftler über seine Erfahrungen mit hochrangigen Politiker:innen, die Gefahren der Kipppunkte und die Frage, ob er trotz alledem noch optimistisch ist. Teil 2 des Interviews.

Interview: David Zauner

Meeresströmungen

Das große Schmelzen an den Polen

Visualisierung des Golfstroms

Immer mehr Süßwasser fließt an den Polen ins Meer. Das droht die Strömungen in den Ozeanen zu verändern, früher oder später könnte Europas "Zentralheizung" ausfallen. Eine neue Studie untersuchte die Strömungsverhältnisse am Südpol. 

von Joachim Wille

Erdsystemanalyse

"Unser Planet ist ein lebendiger Planet"

Erde

Wir brauchen eine Revolution des menschlichen Selbstbildes, sagt der Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Nur so lässt sich eine weitere Eskalation der Krisen begrenzen. Die Erkenntnisse der Erdsystemanalyse haben das Potenzial dazu: der Mensch als Teil eines lebendigen Planeten. Teil 1 des Interviews.

Interview: David Zauner

Zukünftiges Energiesystem

Für eine Energiepolitik aus einem Guss

Mehrere Männer in Anzügen stehen bis zum Hals im Wasser, an der Wand steht: Planungsgruppe Energieversorgung der Zukunft. Einer sagt: Das Problem ist so gut wie gelöst. Die Forschung rechnet mit der Lieferung von grünem Wasserstoff aus Katar oder Nordafri

Deutschland bekommt eine ganz neue Infrastruktur für Energie. Um deren Aufbau möglichst effizient zu gestalten, hat das Wirtschaftsministerium einen Prozess zur Systementwicklungsstrategie vorgeschaltet. Wie es darum steht, analysierte jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

ein Gastbeitrag von Harald Uphoff

Braunkohle-Ausstieg in den Ost-Revieren

1,5-Grad-Ziel verlangt Kohleausstieg schon vor 2030

Blick über den riesigen Tagebau Nochten. Ganz hinten am Horizont ist am Bildrand das Braunkohlekraftwerk Boxberg zu sehen.

Eine neue Marke beim Kohleausstieg setzt eine neue Studie der Fossil-Exit-Forschungsgruppe. Danach muss im Lausitzer Revier die Braunkohleförderung und -verstromung schon vor 2030 stark gedrosselt werden, wenn Deutschland sein Emissionsbudget für das 1,5-Grad-Limit einhalten will.

von Jörg Staude

Hitzerekord

Ozeane warm wie nie: Droht ein "Super‑El‑Niño"?

Satellitenbild des Zyklons Amphan.

Die gegenwärtige Erwärmung der Ozeane beunruhigt Wissenschaftler:innen. Neben unmittelbaren Folgen wie Artenschwund und Meeresspiegelanstieg erhöhen die Temperaturen auch die Gefahr eines "Super-El-Niños". Die Folgen wären weltweit zu spüren.

von David Zauner

Analyse der Verkehrs-Klimapolitik

Verkehrsminister steuert auf Drei-Grad-Welt zu

Stau auf einer Autobahn

Würden sich alle anderen Sektoren und alle Staaten an der Klimapolitik von Verkehrsminister Wissing ein Beispiel nehmen, würde sich die Erde bis Ende des Jahrhunderts um 3,1 Grad erwärmen. Das zeigt eine neue Studie des New Climate Institute. Eine drei Grad wärmere Welt bedeutet ein sechs Grad wärmeres Deutschland.

von David Zauner