Globale Forschungskooperation

Der Ozean ist ein besonders gutes Thermometer, um die globale Erwärmung zu messen. Die ersten großen Forschungsprogramme dafür begannen vor rund 30 Jahren. Wissenschaftler aus China und den USA haben jetzt die älteren wie die neueren Daten zusammengefügt – und nebenbei gezeigt, was Kooperation wert ist.

von Hartmut Graßl

Laut einer aktuellen Studie lässt sich der Einfluss des Klimawandels mittlerweile auch im täglichen Wetter nachweisen. Das kann hilfreich sein, um zum Beispiel während Kältewellen den Einfluss des Klimawandels zu erklären.

von Friederike Meier

Weniger Schnee führt zu weniger Unfällen, längere Vegetationsperioden können die Ernten verbessern, heiße Sommer steigern den Umsatz von Eisläden: Durch den Klimawandel wird manches auch besser. Trotzdem muss man sich mit den negativen Folgen der Erderhitzung beschäftigen – damit etwas dagegen getan wird.

eine Kolumne von Joachim Wille

Wetterbilanz in Deutschland und Österreich

Mit dem zu Ende gehenden Jahr 2019 erlebte Deutschland das zweitwärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen. Wie die meisten der Jahre zuvor verlief auch 2019 zu trocken, mit mehr Sonnenschein als üblich und vor allem "deutlich zu warm", bilanzierte der Deutsche Wetterdienst.

von Jörg Staude
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Wald- und Buschbrände weltweit

Im zu Ende gehenden Jahr machten Megabrände nicht nur in Australien Schlagzeilen, sondern auch im Amazonas-Regenwald, in Indonesien, Kalifornien und selbst in der Arktis. Immer öfter lodern die Feuer außerhalb der bisherigen Brandsaison.

von Joachim Wille

Auf der Klimakonferenz in Madrid hat die Weltwetterorganisation so erwartbare wie beunruhigende Daten vorgelegt. Die Welt kommt der kritischen Schwelle von 1,5 Grad Erderhitzung immer näher: Dem vorläufigen Klima-Statusbericht zufolge war es 2019 im globalen Durchschnitt schon wieder mehr als ein Grad wärmer als noch 1900.

von Susanne Schwarz

Dossiers

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Digitale Mobilität

Klimaforscher haben errechnet, dass wir unser CO2-Budget womöglich schon aufgebraucht haben, um die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Grund seien Kipppunkte im Erdsystem, die in den Klimamodellen nur unzureichend berücksichtigt worden waren.

von Benjamin von Brackel

Ausstoß von Distickstoffmonoxid

Lachgas ist ein sehr starkes Treibhausgas – von dem die moderne Landwirtschaft beim Düngen weit mehr freisetzt als angenommen. Das fanden norwegische Forscher heraus. Beunruhigend für den weltweiten Klimaschutz ist ihre Studie noch aus einem anderen Grund.

von Pamela Dörhöfer

Mehr Hitzetage, höherer Meeresspiegel: Wir merken den Klimawandel hierzulande schon deutlich, ergibt ein Bericht der Bundesregierung. Das zieht auch Folgen für die Gesundheit und für etliche Wirtschaftsbranchen nach sich.

von Susanne Schwarz

Empfehlungen der Redaktion

Wenn alle ihr Verhalten ändern, klappt es schon mit dem Klimaschutz? Leider ist das Gehirn nicht darauf programmiert, die nötigen langen To-do-Listen anzugehen – die meisten fühlen sich dann überfordert und tun gar nichts. Wer Verhaltensänderungen erreichen will, muss große Entscheidungen von der Politik einfordern.

eine Kolumne von Verena Kern

Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.

Interview: Hanna Mertens

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning

Carbon-Management-Strategie

ein Kommentar von Joachim Wille

Emissions Gap Report 2019

Kurz vor dem Klimagipfel in Madrid legt das UN-Umweltprogramm düstere Zahlen vor. Der globale Treibhausgas-Ausstoß steigt ungebremst, zeigt der aktuelle Unep-Bericht. Um die Paris-Ziele einzuhalten, müssen die Länder ihre Anstrengungen um das Fünffache steigern und ihre Emissionen ab 2020 um knapp acht Prozent senken – jedes Jahr.

von Verena Kern

Keine Trendwende in Sicht: Die Menge an Klimagasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre ist auch im vergangenen Jahr weiter angewachsen, zeigen die neuen Zahlen der Weltmeteorologieorganisation WMO.

von Verena Kern