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klima update° – Folge 260

Trump verlässt Klimarahmenkonvention, deutscher Klimaschutz verliert Tempo, Klimarisiken in den Kommunen

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Die USA steigen aus der UN-Klimakonvention, dem Weltklimarat und über 60 weiteren Organisationen aus. Die deutschen CO2-Emissionen sinken nur noch wenig. Die Erderhitzung gefährdet besonders den Nordwesten Deutschlands.

von Verena Kern, Jonas Waack

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 57

Das Jahr 2026 und die Welt danach

Grafik: Pflanzen wachsen an Bankgebäuden und fossiler Infrastruktur hoch

Warum es trotz einer wirtschaftspolitischen Zeitenwende Grund zu Optimismus gibt – nicht unbedingt für das neue Jahr, aber für die weitere Zukunft. 

von Hermannus Pfeiffer

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Ein Feld. Eine Zukunft!

In einem Veranstaltungsraum sitzen zwei bis drei Dutzend Menschen locker in Kreisen angeordnet, in der Mitte spricht eine Frau und unterstreicht fas Gesagte mit den Händen.

Wie können Wirtschaftssektoren die Finanzierung der Landwirtschaft von morgen aktiv mitgestalten, sodass dabei alle profitieren?

ein Gastbeitrag von Claudia Bühler

klima update° – Folge 240

Fossil-Deal mit Trump, teure Naturkatastrophen, SDGs drohen zu scheitern

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Beim Zoll-Deal mit den USA verspricht die EU immense fossile Energieimporte. Die globalen Schäden durch Naturkatastrophen sind stark angestiegen. Vor zehn Jahren wurden die UN-Nachhaltigkeitsziele beschlossen, die Bilanz ist ernüchternd.

von Verena Kern, Jonas Waack

Kemferts Woche

Wahlkampf ohne Klima, Sinns Irrtümer und Wissenschaft kontra Fake News

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 2: Die hohen Schadensbilanzen der Rückversicherer durch den Klimawandel waren oft nicht mal eine Meldung wert, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Fast alle Wahlprogramme seien klimapolitisch unzureichend, Deutschlands Klimaziel sei gefährdet.

Hochwasser in Süddeutschland

Flutschäden gehen in die Milliarden

Überschwemmte Straße, die nur noch an einer Leitplanke erkennbar ist. Im Vordergrund stehen Bäume und Sträucher im Wasser, im Hintergrund sind Wohnhäuser und Gewerbegebäude vom Hochwasser betroffen.

Die Versicherungen haben eine erste Schätzung zum Hochwasser in Bayern und Baden-Württemberg vorgelegt. Eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden wird wahrscheinlicher.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 161

Wagenknecht ohne Klimaschutz, Böden binden weniger CO₂, kleine Unwetter mit großen Schäden

klima update° – Podcast

Das neu gegründete "Bündnis Sahra Wagenknecht" steht nicht für ambitionierten Klimaschutz. Böden verlieren zunehmend an Humus und können so weniger CO2 speichern. Auch weniger große Unwetter verursachen immer öfter gravierende Schäden.

von Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski

Flut-Versicherungen

Das Ende der Hochwasser-Demenz

Eine Bank steht am Flussufer bis knapp unter die Sitzfläche im Wasser.

Die aktuellen Überflutungen zeigen wieder einmal, wie nötig Vorbeugung und Vorsorge sind. Dazu gehört auch eine Pflichtversicherung für Elementarschäden. Beim Bund ist das noch nicht angekommen.

von Joachim Wille

Elementarschadenversicherung

Zur Klimaanpassung gehört bessere Eigenvorsorge

Überflutete Häuser in Altenahr-Kreuzberg direkt an der Ahr.

Klimaanpassung heißt auch, sich gegen zunehmende Wetterextreme zu versichern. Doch es fehlt häufig noch an öffentlicher wie privater Vorsorge. Rund ein Viertel aller Hauseigentümer:innen will sich gegen Naturgefahren nicht versichern.

ein Gastbeitrag von Christian Groß, Gert Wagner

Bilanz der Wetterextreme 2022

Klimakrise wird zum Wirtschaftsfaktor

Afrikanische Frauen bei der Demonstration auf dem Klimagipfel in Sharm el-Sheikh, auf einem Transparent steht: Pay up, clean up, shut up - Bezahlen, aufräumen, Klappe halten.

Vom Klimawandel beeinflusste Wetterextreme werden immer mehr zu einem ökonomischen Faktor. Das zeigen die "Top 20" der verheerendsten Extremwetter-Ereignisse dieses Jahres. Das Bild wird dadurch verzerrt, dass viele Schäden nicht versichert sind.

von Joachim Wille

Gastbeitrag

Klimaresilienz statt Wumms

Zerstörung im sächsischen Schlottwitz durch Hochwasser 2002

Beim globalen Schutzschirm gegen die Folgen des Klimawandels sollte Deutschland auch auf preiswerte Versicherungslösungen setzen. Eine Versicherungspflicht gegen Naturgefahren würde zudem Steuerzahler:innen entlasten.

ein Gastbeitrag von Christian Groß, Gert Wagner

Nur Subventionen für Versicherungen?

Deutschlands Schutzschirm für arme Länder

Luftaufnahme: Stadtteil von Roseau, der Hauptstadt von Dominica, die einstöckigen Holzhäuser sind beschädigt oder zerstört.

Verluste und Schäden sind Teil der "neuen Normalität" in einer Welt mit einem um 1,2 Grad wärmeren Klima. Viele kleine und arme Länder leiden besonders darunter und bekommen kaum Hilfe. Deutschland will nun eine Lösung entwickeln, zumindest für versicherbare Schäden. Das überzeugt nicht alle.

von Christian Mihatsch

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 32

Nachhaltigkeitsdaten – das neue Gold (I)

Grafik: Eine Pflanze, die aus einem Haufen Geldscheine wächst

Das Thema Nachhaltigkeit ist bei den Versicherern angekommen. Doch die Praxis ist kompliziert. Unter bestimmten Bedingungen könnten auch energie- und rohstoffintensive Branchen als Investment für "grüne" Versicherer infrage kommen.

von Hermannus Pfeiffer

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Sichere Atomkraftwerke

Volker Quaschning im gelben T-Shirt - im Hintergund ein stilisierter Atomkern mit darum kreisenden Elektronen.

Drei Atomkraftwerke sollen jetzt ohne periodische Sicherheitsüberprüfung bis April weiterlaufen. Wir wetten einfach darauf, dass dabei nichts passiert. Aber wer haftet eigentlich, wenn die Wette doch schiefgeht? Die Antwort ist überraschend.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 27

Allianz für Klimaschutz

Grafik: Eine Pflanze, die aus einem Haufen Geldscheine wächst

Der größte deutsche Investor, der Münchner Versicherungskonzern Allianz, hat seine Regeln zum Umgang mit Erdöl und Erdgas verschärft. Dafür gab es viel Lob, auch von Kritikern. Dennoch hat die neue Richtlinie große Lücken – zum Beispiel für Flüssigerdgas-Projekte.

von Hermannus Pfeiffer

Kosten der Klimakrise

Tief Bernd brachte Rekordschäden für deutsche Versicherungen

Das Gebäude der Volksbank von Altenahr stand fast zur Hälfte unter Wasser, das Haus daneben ist zerstört. Der gesamte Uferbereich an der Ahr ist verwüstet.

Die Hochwasser im Juli waren eine humanitäre Katastrophe und zerstörten das Hab und Gut tausender Menschen. Jetzt haben die Versicherungen ihre Kosten aufsummiert. Mehrere Behörden haben sich indes zusammengeschlossen und mahnen an: Deutschland muss sich besser auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten.

von Susanne Schwarz

Unwetterkatastrophen

Pflicht zur Vernunft

Fachwerkhäuser an der Rheinstraße in Leutesdorf stehen bis zum Erdgeschoss unter Wasser.

Eine Versicherungspflicht macht Tote nicht lebendig, aber die laufenden Kosten einer Versicherung lassen Menschen vernünftiger mit Naturgefahren umgehen.

ein Gastbeitrag von Gert Wagner, Claudia Kemfert

klima update° – Folge 35

Extremwetter, EU-Klimaplan, Versicherungswende

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Extremwetter wütet weltweit. Die EU-Kommission schlägt neue Klimaschutzgesetze vor. Und Fossilkonzernen könnten die Versicherungen ausgehen. Darüber reden diese Woche Lena Wrba und Susanne Schwarz.

Turów und andere Kohleprojekte

Deutsche Rückversicherung für polnische Kohle

Weiß gekleidete Person hält ein großes Stück Kohle in den geschwärzten Händen, auf dem T-Shirt ist auf Polnisch die Aufschrift: Das dunkle Geheimnis lüften – PZU.

Polens größter Versicherer PZU ist ein Testfall für die Klima-Ernsthaftigkeit namhafter Rückversicherer. Finanzriesen wie Münchener Rück und Hannover Rück versichern zwar keine Kohleprojekte mehr, wohl aber ganze Portfolios von Versicherungen – auch wenn sie Kohlerisiken enthalten wie bei PZU.

ein Gastbeitrag von Jakub Gogolewski

NGO-Studie zu LNG-Terminals

Flüssigerdgas methanisiert die Versicherungsbranche

In den Himmel aufragende Anlagen des Flüssigerdgas-Terminals Swinemünde an der Ostsee, im Vordergrund fliegen Möwen.

Flüssigerdgas oder kurz LNG gilt als neuer König unter den fossilen Brennstoffen. Eine neue Studie zeigt aber: Die Infrastruktur ist teuer, wenig ausgelastet und das Gas enorm klimaschädlich. Die LNG-Infrastruktur darf deswegen nicht mehr versichert werden, fordern Umweltschützer.

von Jörg Staude