Extremwetter, EU-Klimaplan, Versicherungswende

Extremwetter wütet weltweit. Die EU-Kommission schlägt neue Klimaschutzgesetze vor. Und Fossilkonzernen könnten die Versicherungen ausgehen. Darüber reden diese Woche Lena Wrba und Susanne Schwarz.


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Diese Woche im klima update°:

  • Weltweit wütet Extremwetter. In Deutschland sind Dutzende Menschen in einer Flutkatastrophe nach einem Starkregenereignis gestorben, weitere werden vermisst. Die USA wurden nach den kürzlichen Rekordtemperaturen bereits von der nächsten Hitzewelle heimgesucht. Auch in etlichen anderen Regionen herrscht ungewöhnliche Hitze. Beide Wetterphänomene werden mit dem Klimawandel häufiger. Im Podcast erwähnt: ein Interview mit Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst und eines mit Özden Terli, Wettermoderator beim ZDF.

  • Mit zwölf neuen Gesetzen will die Europäische Kommission die EU klimafreundlich machen. Vom Emissionshandel über Vorgaben für neue Autos bis zum Klimazoll für außereuropäische Produkte sehen wir uns die wichtigsten Vorschläge an. Beschlossene Sache sind die allerdings noch nicht. Das ist Aufgabe des Europaparlaments und der EU-Mitgliedsstaaten.

  • Acht große Versicherungen wollen in einem neuen Netzwerk den Klimaschutz voranbringen. Das könnte darauf hinauslaufen, dass fossile Konzerne bei diesen großen Playern keine Versicherung mehr für ihre Produkte bekommen. Klimaschützer:innen sagen: Entscheidend ist, ab wann das gilt. Die komplette Klimaneutralität im Versicherungsportfolio verspricht das Netzwerk nämlich erst für 2050 – wenn viele Länder sowieso treibhausgasneutral sein wollen.

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