Anzeige

US-Wahl

Biden nimmt Kurs auf "Paris"

Porträtaufnahme von Joe Biden.

Wird Joe Biden US-Präsident, will er den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen bereits an seinem ersten Amtstag rückgängig machen. Darauf drängen auch andere Staaten. Weltweit läuft der Klimaschutz aber auch außerhalb der USA schleppend.

von Susanne Schwarz, Joachim Wille

Kommentar

Ein globaler Skandal

Trump

Heute haben die USA den Pariser Klimavertrag verlassen. Die anderen Staaten sollten bei ihren Anstrengungen gegen die Erderhitzung nicht warten, bis das Land vielleicht wieder mitzieht.

ein Kommentar von Joachim Wille

Paris-Abkommen nun ohne USA

Trump steckte die Welt beim Klimaschutz nicht an

Porträtaufnahme von Joe Biden.

Der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen tritt heute, just am Tag nach der Wahl, in Kraft. Einen Wiedereintritt wird es nur geben, wenn Joe Biden doch noch gewinnt.

von Joachim Wille

Klimapolitik wieder ins Spiel bringen

Der Klimawandel und Europas neue geopolitische Rolle

EU China Summit

Die Rivalität zwischen China und den USA in der Frage des Klimawandels gibt der EU die einmalige Chance, in dieser Frage zu einem strategischen globalen Akteur zu werden.

ein Gastbeitrag von Olivia Lazard

Umwelt-Rollback in den USA

Trumps schmutzige Bilanz

Vielspurige Autobahn in den USA

US-Präsident Donald Trump hat in den letzten vier Jahren den Umwelt- und Klimaschutz seines Landes systematisch demontiert. Werden die Anti-Klima-Entscheidungen nicht zurückgenommen, steigen die CO2-Emissionen, statt zu sinken.

von Verena Kern

US-Wahl und Paris-Abkommen

"Biden kann den Paris-Austritt nicht ungeschehen machen"

Porträtaufnahme von Reimund Schwarze.

Sollte Joe Biden US-Präsident werden, will er die USA wieder zum Teil des Pariser Klimaabkommens machen. Formal ist das einfach. Warum es trotzdem kein Selbstläufer wird, erklärt der Umweltökonom Reimund Schwarze, der die internationale Klimapolitik seit Jahren beobachtet und erforscht.

Interview: Susanne Schwarz

Vor der US-Präsidentschaftswahl

Halbe Energiewende rückwärts

Ausschnitt einer Flagge der USA.

Donald Trump wollte das fossile Amerika "great again" machen. Zumindest bei der Kohle ist ihm das misslungen. Dennoch ist der Schaden seiner Umwelt-Deregulierung groß. Sollte der nächste Präsident Joe Biden heißen, könnte das durchaus eine Rolle gespielt haben.

von Joachim Wille

Waldbrandkatastrophe in den USA

Der Klimawandel als Brandbeschleuniger

Eine Gruppe Feuerwehrleute kämpft sich gegen einen Waldbrand in Kalifornien voran.

Waldbrände gab es in Kalifornien schon immer, doch die diesjährige Feuersaison sprengt den Rahmen des Vorstellbaren. Das liegt auch am wenig nachhaltigen Umgang mit den Wäldern. Zugleich wird der Einfluss des Klimawandels immer größer.

von Joachim Wille

Kommentar

Brandherd Trump

Satellitenaufnahme der Brände im Kalifornien

Schon jetzt haben die Waldbrände an der US-amerikanischen Westküste verheerende Ausmaße erreicht. Und die Brandsaison dauert noch rund zwei Monate an. Von Präsident Donald Trump gibt's nicht mehr als Schuldzuweisungen.

von Joachim Wille

Waldbrände im Südwesten der USA

"Die Landschaft verwandelt sich in Grasland"

Waldbrand

Die derzeitigen Brände in Kalifornien sind äußerst ungewöhnlich, sagt der Feuerökologe Craig Allen im Klimareporter°-Interview. Der Klimawandel verändert die Bedingungen, auf die sich die Vegetation in Jahrhunderten eingestellt hat.

Interview: Benjamin von Brackel

Wahlkampf in den USA

Wie steht Kamala Harris zum Klimaschutz?

Kamala Harris sitzt auf der Bühne, spricht ins Mikro und unterstreicht das Gesagte mit einer ausladenden Hand-Geste.

Die Demokratische Partei schickt die kalifornische Senatorin Kamala Harris als potenzielle Vizepräsidentin in den Wahlkampf. Die politische und juristische Bilanz der ehemaligen Staatsanwältin ist in Klimafragen gemischt.

von Susanne Schwarz

Stillgelegte Bohrlöcher

Die Methan-Zeitbombe

Fracking-Bohrung im Sublette County in Wyoming.

Aus alten Erdöl- und Erdgas-Bohrlöchern, die nicht ordnungsgemäß versiegelt wurden, kann noch über Jahrzehnte klimaschädliches Methan austreten. Die Öl- und Gasindustrie der USA unterschätzt die Kosten zur Schließung von Bohrlöchern um den Faktor zehn.

von Christian Mihatsch

Kernfragen

Ständig schlechte Nachrichten

Mensch in Spiderman-Kostüm liest auf dem Dach Zeitung, gegenüber sieht man das Gebäude der New York Times

Die drei größten Zeitungen der USA haben über Jahrzehnte doppelt so häufig Pressemitteilungen aufgegriffen, die sich gegen klimapolitische Maßnahmen wandten oder sogar den Klimawandel leugneten, als solche, die sich für Klimaschutz aussprachen.

eine Kolumne von Verena Kern

Präsidentschaftsbewerber der Demokraten

Joe Biden will die USA dekarbonisieren

Joe Biden

Der Klimaplan von Trump-Herausforderer Joe Biden ist ein Programm der Superlative. Mit Investitionen in Billionenhöhe soll die Wirtschaft bis 2050 klimaneutral werden. Das könnte weltweit Auswirkungen auf die Energieversorgung haben. Es gibt aber Fragezeichen.

von Sandra Kirchner

50 Jahre "Earth Day"

Von Punk zu Puppenstube

Kinderbastelei: Vogel und Marienkäfer auf Baum aus Papier

Diese Woche ist der Earth Day 50 geworden. In den USA hat der Tag der Erde die Umweltbewegung stark geprägt. Die Pionier:innen blicken jedoch kritisch auf das, was aus dem Aktionstag geworden ist.

von Molly Taft

Freifahrtschein wegen Corona-Krise

Trump setzt Umweltgesetze außer Kraft

Öl-Industrie USA

Die US-amerikanische Öl-Industrie und andere CO2-intensive Unternehmen müssen sich nicht länger an bestehende Umweltvorgaben halten. Als Grund für die Deregulierung nennt die Umweltbehörde EPA die Coronakrise.

von Sandra Kirchner

Serie Kippelemente

"Golden State" auf dem Trockenen

Dürre in Kalifornien

Kalifornien könnte in Zukunft mit noch größeren Dürren zu kämpfen haben, da sich die Niederschlagsmengen dort schon heute verringern. Der Südwesten der USA ist eines der möglichen Kippelemente im globalen Klimasystem, die sogar die menschliche Zivilisation bedrohen. Wir stellen sie in einer Serie vor – Teil 11.

von Joachim Wille

Der gute Wille

Bäume sind (nicht) überparteilich

Baumschule in Benin

Die USA treten einer Initiative bei, die die Zahl der Bäume weltweit stark erhöhen will. Dass es dabei um Klimaschutz gehen soll, verschwieg Präsident Trump in seiner Ankündigung. So hofft er bei Befürwortern und Gegnern seiner fossilen Politik zu punkten.

eine Kolumne von Joachim Wille

Serie: Vorangehen für Klimaschutz

USA: Kohleausstieg trotz Trump

Arbeiter schrauben Solaranlagen auf ein Flachdach.

In den USA schreitet der Ausstieg aus der Kohle voran, obwohl Donald Trump dagegen arbeitet. Progressive Bundesstaaten, Städte und Unternehmen können die Anti-Klima-Politik des Präsidenten aber nur abschwächen.

von Joachim Wille

COP 25

Die Blockade-Meister

Spanholzwand mit weißer Aufschrift "It

Sind mittlerweile nicht alle irgendwie Klimaretter? Nein. Auf dem Weltklimagipfel in Madrid, der am Freitag eigentlich zu Ende gehen sollte, haben manche Staaten Klimaschutz massiv ausgebremst.

von Susanne Schwarz