Brandherd Trump

Schon jetzt haben die Waldbrände an der US-amerikanischen Westküste verheerende Ausmaße erreicht. Und die Brandsaison dauert noch rund zwei Monate an. Von Präsident Donald Trump gibt's nicht mehr als Schuldzuweisungen.


Satellitenaufnahme der Brände im Kalifornien
Aufnahme vom 9. September 2020: Eine Rauchdecke liegt über dem Westen der USA und der Pazifikküste. (Foto: NASA Earth Observatory)

Der Westen der USA brennt. Es sind gewaltige, noch nie dagewesene Dimensionen.

In den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington ist bereits eine Fläche eingeäschert worden, die der von Rheinland-Pfalz entspricht. Dabei hat die Waldbrand-Saison erst begonnen.

Für fast alle Experten liegt es auf der Hand: Die Klimaerwärmung trägt maßgeblich zu dieser Krise bei. Schon fast verzweifelt appellieren die Gouverneure der betroffenen Staaten an US-Präsident Trump, dies anzuerkennen und sich endlich aktiv für Klimaschutz einzusetzen.

"Wir sehen, was passiert, wenn wir einfach so weitermachen", sagte einer von ihnen, der Kalifornier Gavin Newsom. Andere Bundesstaaten würden es dann mit ähnlich dramatischen Folgen der Klimaveränderungen zu tun bekommen.

Und Trump? Was kümmert's ihn. Er macht erneut die Forstverwaltung für die Katastrophe verantwortlich. Lobt sich für den Ausstieg aus dem Paris-Vertrag.

Seine Corona-Politik, die wissenschaftliche Fakten negierte, hat viele Menschen das Leben gekostet. Beim Klima droht dasselbe, nur mit Verzögerung. 

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