Tacheles, Tim Meyer!

Geht uns aus der Sonne!

Solardach

Etwa 18.000 Besitzer kleiner, privater Solarstrom-Anlagen müssen Anfang 2021 ihre Module womöglich stilllegen oder zumindest vom öffentlichen Netz abklemmen lassen. Gegen diese Gefahr müssen schnell pragmatische Lösungen gefunden werden, auch weil sich in der "kleinen" Photovoltaik die soziale Dimension der Energiewende zeigt.

eine Kolumne von Tim Meyer

Nachhaltige Entwicklung

Wie eine Solaranlage Frieden stiften kann

Einige aufgeständerte Solarpaneele vor einem strohgedeckten Rundhaus.

Strom aus erneuerbaren Energien hilft Menschen in abgelegenen Dörfern und Flüchtlingscamps, sich aus ihrer Armut zu befreien. Dezentrale Erneuerbare-Energie-Anlagen können Stabilität in eine krisengeschüttelte Region bringen.

von Sandra Kirchner

Umfrage zur Energiewende

Solardächer sind beliebteste Kraftwerke

Zwei Monteure installieren eine große Photovoltaikanlage auf einem Hausdach.

Solaranlagen auf Dächern finden den meisten Zuspruch, wenn es um die künftige Energieversorgung in Deutschland geht. Nahezu jeder Zweite bevorzugt diese Form der Energieerzeugung, jeder Dritte die Windkraft auf See.

von Jörg Staude, Susanne Schwarz

Neue Flächen für Erneuerbare gesucht

Bei Floating-Photovoltaik ruht der See

Ein fast quadratischer Teich inmitten von Weinstöcken ist fast vollständig mit schwimmenden Solarmodulen bedeckt.

Windräder stehen auf See genauso wie an Land. Auch Photovoltaik funktioniert auf dem Wasser bestens. International ist das längst ein Trend, nur im Energiewende-Land Deutschland kommt die sogenannte Floating-Photovoltaik nicht über einzelne Pilotprojekte hinaus.

von Jörg Staude

Bürgerenergie

Demokratie auf dem Dach

Solaranlagen auf einem Flachdach

Wenn Bürger ihren Strom mit erneuerbaren Energien selbst erzeugen, schützt das nicht nur das Klima, sondern kann auch soziale Teilhabe schaffen.

von Friederike Meier (Breslau)

Studie des Branchenverbandes BNE

Solarparks beleben Agrar-Wüsten

Die Tortengrafik zeigt den Anteil der Energiepflanzen sowohl an der landwirtschaftlichen Nutzfläche als auch an der Gesamtfläche Deutschlands.

Solarstrom-Parks auf Freiflächen rechnen sich mittlerweile ohne EEG-Zuschüsse. Damit sie richtig loslegen können, brauchen die Ökostromer aber Flächen und nochmals Flächen. Um mehr Akzeptanz dafür zu gewinnen, legte der Branchenverband BNE jetzt eine Studie vor, wie Solarparks Flora und Fauna zum Blühen bringen.

von Jörg Staude

Rohstoffriesen stellen auf Ökostrom um

Solarer Bergbau?

Kupfermine

Bergbau-Konzerne wollen weg von der Kohle und kündigen an, auf erneuerbare Energien umzusteigen – zum Beispiel in Chiles gigantischen Kupferminen. Billiger Solar- und Windstrom macht's möglich. Ohne Recycling wird die Rohstoffbranche aber nicht wirklich nachhaltig.

von Joachim Wille

Bilanz nach zwei Jahren Mieterstromgesetz

Darum bleibt der Durchbruch beim Mieterstrom aus

Mieterstromanlage in Berlin Neukölln

Die Ausbauzahlen bei Mieterstrom-Projekten sind erschreckend niedrig. Eigentlich sollte das Mieterstromgesetz den Bau neuer Solaranlagen auf den Dächern städtischer Mietshäuser vereinfachen. Doch bürokratische Auflagen und einschränkende Vorgaben verhindern das, monieren Kritiker.

von Sandra Kirchner

Stromspeicher-Inspektion 2019

Spart der Stromspeicher zu Hause CO₂ ein?

Stromspeicher

Wer eigenen Solarstrom vom Dach bezieht, tut etwas für den Klimaschutz. Als noch besser gilt, den Ökostrom im häuslichen Stromspeicher "aufzuheben" und später zu nutzen. Dass Stromspeicher gut fürs Klima sind, muss aber nicht immer stimmen, haben jetzt Berliner Forscher herausgefunden.

von Jörg Staude

Juwi und Leag kooperieren

Im Süden die Kohle, im Westen der Solarpark

Ende Gelände Proschim 2016

Die Lausitz soll auch nach dem Kohleausstieg Energieregion bleiben – mit erneuerbaren Energien statt Braunkohle. Ein Zehn-Megawatt-Solarkraftwerk im Herzen des Reviers entsteht jetzt in einer ungewöhnlichen Kooperation zwischen dem Wind- und Solar-Projektierer Juwi und dem umstrittenen Kohlekonzern Leag.

von Jörg Staude

Studie zu naturverträglicher Energiewende

Moore, Industrie-CCS und Ökostrom-Importe

Moorlandschaft mit viel Wasser und flacher Vegetation.

Auch mit einem naturverträglichen Klimaschutz lässt sich bis 2050 Klimaneutralität erreichen. Das schließt der Naturschutzbund aus einer Studie, mit der er das Wuppertal-Institut beauftragt hatte. Doch das Gutachten wirft am Ende einige Fragen mehr auf, als es beantwortet.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Mit Strom ackern

Doppelte Nutzung: Solarstrom und Ackerbau auf einem Feld, dabei sind lange Solarpaneele auf hohen Gerüsten angebracht.

Solarmodule lassen sich so auf Feldern aufstellen, dass darunter gut Ackerbau betrieben werden kann. Das hat jetzt ein zweijähriges Forschungsprojekt am Bodensee gezeigt. Bauern könnten also künftig mit eigenem Ökostrom über die Äcker "dieseln".

eine Kolumne von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Energiewende zum Mitmachen für (fast) alle

Volker Quaschning sitzt auf dem Dach und erklärt die Bürgerenergiewende.

40 Prozent der erneuerbaren Energien wurden von Privatleuten und Landwirten installiert – und es können noch mehr werden, ob im Eigenheim oder als Mieter. Wer ein Solardach hat, weiß, woher der Strom kommt. Mit Speicher, Wärmepumpe und Wallbox fürs E-Auto lässt sich die persönliche Energiewende weit vorantreiben.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Mühlhaus' Woche

Schlaffe Starts, realistische Schüler und überflüssige Beschränkungen für Erneuerbare

Kalenderwoche 15: Es ist nicht erkennbar, dass das Klimakabinett den nötigen Schwung in die Klimapolitik bringt, meint Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Dass die Umweltministerin alle Ressorts in die Pflicht nehmen will, ist gut – aber bisher wirkungslos.

Quaschnings Videokolumne

Der Solardeckel muss weg!

Volker Quaschning mit einem Klodeckel.

Nächstes Jahr erreicht die Photovoltaik eine installierte Leistung von 52 Gigawatt. Dann wird die Förderung gestoppt – so will es die Bundesregierung. Eine Solarstromanlage auf ein Einfamilienhaus zu bauen wäre dann unwirtschaftlich. Mit dieser Politik werden die Klimaziele garantiert verfehlt.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Solarpark ohne EEG-Förderung

Wird das EEG überflüssig?

Hier ist ein großer Solarpark zu sehen.

Der Stromkonzern EnBW plant einen großen Solarpark, für den er keine Förderung aus dem EEG bekommt. Überflüssig ist die Förderung erneuerbarer Energien aber noch nicht, sagen Experten.

von Friederike Meier

Energiewende in Städten

"Eine Uni kann ihren Strom selbst produzieren"

Einige Studierende lassen sich vor einem Gebäude aufgestellte Solarmodule erklären.

Studierende der TU Berlin haben in Eigeninitiative eine große Solarstromanlage auf das Dach der Uni-Bibliothek gesetzt. Andrea Ruiz, Nils Becker und Ricardo Reibsch vom Verein Solar Powers erklären, wie es dazu kam, warum Solarenergie für Städte die Zukunft ist und wieso es trotzdem so wenige Solardächer gibt.

Interview: Alena Schmidbauer

Globale Energiewende

Weltweiter Solarzubau auf Rekordhoch

Solarthermisches Kraftwerk in Marokko

Der weltweite Ausbau der Photovoltaik hat 2018 um zehn Prozent zugelegt und damit erstmals die 100.000-Megawatt-Schwelle überschritten. Weil die Kosten sanken, wurde aber deutlich weniger Geld investiert. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den übrigen Erneuerbaren.

von Verena Kern

Korrekturen am Energiesammelgesetz

Koalition schwächt Solarkürzung leicht ab

Mieterstrom

Auf über 100 Seiten hat die Regierungskoalition von Union und SPD Änderungen am umstrittenen Energiesammelgesetz aufgelistet. Der Klimareporter° vorliegende Entwurf des Koalitions-Antrags, der heute im Wirtschaftsausschuss verhandelt werden soll, schwächt die scharf kritisierte Solarkürzung nur leicht ab.

von Jörg Staude

Kritik am Energiesammelgesetz

Politik soll Gesetzentwurf nachbessern

Solaranlage

Das Energiesammelgesetz wird die Energiewende nicht voranbringen, sagen die geladenen Sachverständigen bei der Anhörung zum Gesetzentwurf im zuständigen Ausschuss des Bundestages.

von Sandra Kirchner