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Geschlechterungleichheit

Frauen brauchen immer länger zum Wasserholen

Frauen in roten und gelben Saris und einige Kinder an einer Wasserstelle, der gefüllte Eimer wird gerade hochgezogen, Blechgefäße stehen bereit.

Die Erderwärmung verschärft Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Forscher:innen des Potsdam-Instituts bestätigen das mit einer neuen Studie zur weltweiten Trinkwasserversorgung.

von Christina Mikalo

klima update° – Folge 169

Sabotage gegen Tesla, EU will ein bisschen weniger Verpackungsmüll, Klimakrise benachteiligt Frauen stärker

klima update° – Podcast

Ein Sabotageakt hat die Tesla-Autofabrik bei Berlin zum Stillstand gebracht. Die EU will stärker gegen Plastik-Einwegverpackungen vorgehen. Wegen diskriminierender Normen und Gesetze sind Frauen im globalen Süden stärker von klimabedingtem Extremwetter betroffen.

von Katharina Schipkowski, Sandra Kirchner

Einwöchiger Kurs

Von der Aktivistin zur Solarteurin

Vier Jugendliche, dahinter Grün.

Für die Energiewende fehlen an allen Enden Fachkräfte. Gleichzeitig wird Frauen, die zum Beispiel Solarteurin werden wollen, der Einstieg extra schwer gemacht. Das zeigt ein Solarcamp von Fridays for Future in Berlin.

Interview: Laura König

Studie in Nature Medicine

Frauen stärker von Hitzetod betroffen als Männer

Ein Thermometer zeigt hohe Werte über 35 Grad.

Obwohl in den letzten Jahren gegen Extremhitze mehr Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, erleiden in Europa weiter Zehntausende Menschen den Hitzetod, zeigt eine jetzt veröffentlichte Analyse. Frauen sind dabei deutlich stärker gefährdet als Männer.

von Verena Kern

Debatte über "friedliche Sabotage"

"Es fehlt an Grautönen und Differenzierung"

Ende Gelände 2017

Welche Aktionsformen soll die Klimabewegung einsetzen? Darüber wird gerade kontrovers diskutiert, auch innerhalb der Bewegung. Ein Gespräch mit der Klimaaktivistin Payal Parekh über die Wirksamkeit von Protest, friedliche Sabotage und die Bedeutung von Würde.

Interview: Tino Pfaff

Die gute Nachricht

Die Weltbevölkerung wird schrumpfen

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule in Laos

Seit der Pest im 14. Jahrhundert ist die Weltbevölkerung nie mehr geschrumpft. Doch schon in 50 Jahren könnte die Zahl der Menschen wieder abnehmen, allerdings nicht wegen einer Seuche, sondern wegen der niedrigen Geburtenrate – einer Begleiterscheinung wachsenden Wohlstands. 

von Christoph Müller

klima update° – Folge 68

Neuer globaler Emissionsrekord, Klima-Feminismus, Tipps für privaten Fossil-Ausstieg

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Es gibt einen neuen globalen Treibhausgasrekord. Männer leben klimaschädlicher. Was man selbst für die Unabhängigkeit von fossiler Energie tun kann.

von Susanne Schwarz, Katharina Schipkowski

Feministische Kritik der Klimapolitik

Green Deal ohne Gleichstellung

Anti-TTIP u Ceta

Ob im Verkehr oder beim Heizen – die Lebensstile von Frauen und Männern unterscheiden sich. Der Green Deal, das zentrale Wirtschaftsprogramm, um die EU klimaneutral zu machen, berücksichtigt solche Unterschiede aber nicht. Feminist:innen fordern eine Neukonzeption.

von Sandra Kirchner

Neue Trends in der Finanzwirtschaft

"Es lohnt sich für Banken, Frauen Kredite zu geben"

Farmerin aus Sambia bei der Arbeit auf dem Feld.

Frauen im globalen Süden bekommen nur schwer Kredite für ihre Unternehmen, obwohl sie nach üblichen Kriterien sogar besonders vertrauenswürdig sind. Weil es oft um Vorhaben für Nachhaltigkeit geht, ist das nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht fürs Klima. Eine Initiative von Finanzinvestoren will das ändern.

von Joachim Wille

Gender Day auf der COP 26

Powerbank für den Klimaschutz

Frauen in Bangladesch beim Wasserholen.

Frauen sind häufiger als Männer Opfer der Treibhaus-Krise. Gleichzeitig sind ihre Lösungen zunehmend gefragt. Am Rande der Klimakonferenz in Glasgow werden Preise verliehen und Berichte vorgestellt. Der Klimaschutz bleibt indes männerdominiert.

von Joachim Wille

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

An der Kita halten keine großen Dienstwagen

Kinderhand an einer Lehne eines Bussitzes

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Quaschnings Videokolumne

Was hat Gendern mit der Klimakrise zu tun?

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit Kopfhörern und Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Geschlechtergerechte Sprache polarisiert unsere Gesellschaft. Viele Menschen lehnen Veränderungen in der Sprache vehement ab. Aber es gibt durchaus Parallelen zur Diskussion über die nötigen Veränderungen in der Klimakrise. Eine sachliche Analyse – Podcast-Folge 18.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Menschenrechte

"Die Rolle der Frauen wird immer noch unterbewertet"

Frauen in Bangladesch beim Wasserholen

In vielen Ländern haben Frauen nicht die gleichen Rechte wie Männer. Das schadet auch dem Klima, sagt die niederländische Agrarexpertin Joky François.

Interview: Verena Kern

Bürgerenergie in Deutschland und Japan

Unter drei Anteilseigner:innen nur eine Frau

Energiebürger

Ähnlich wie in der gesamten Energiewirtschaft sind Frauen auch in der Bürgerenergie-Bewegung deutlich unterrepräsentiert. Vorläufige Ergebnisse einer Befragung von Bürgerenergiegesellschaften in Japan und Deutschland zeigen: Nur ein Drittel der Anteilseigner:innen sind Frauen.

von Jörg Staude

Intersektionalität

Klimagerechtigkeit braucht Feminismus

Einige Frauen mit vielen Metallkannen vor einem Trinkwasserbrunnen im Süden von Bangladesch.

Es geht nicht nur um Wälder und Eisbären, es geht um den Kern des Problems: Ausbeutung. Der Kampf für das Klima, für Umweltschutz und gerechten Zugang zu Ressourcen ist derselbe Kampf wie für Geschlechtergerechtigkeit.

ein Gastbeitrag von Julika Zimmermann

Kommentar

Wo sind die Frauen?

Das Konferenzzentrum SEC in Glasgow spiegelt sich im Wasser

Die nächste Weltklimakonferenz COP 26 in Glasgow wird von einem Team vorbereitet und geleitet, das nur aus Männern besteht. Die einseitige Auswahl der britischen Regierung ist ein Skandal.

ein Kommentar von Verena Kern

Fridays-Aktivistinnen bei Merkel

Klimaschutz Frauensache?

Vier junge Frauen singen und musizieren, hinter ihnen steht ein Polizist in schwarzer Einsatzuniform mit Vollhelm.

Im Kanzleramt reden fünf Frauen über Klimaschutz. Bundeskanzlerin Angela Merkel verspricht vier jungen Aktivistinnen, "alles zu versuchen, mutiger zu sein". Genau darum geht es, denn wirksame Klimapolitik ist keine Frage des Systems. Wir brauchen mehr starke, weibliche Energie.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Ökofeminismus

Ein Konzept für das Leben nach Corona

Hier sind zwei Hände zu sehen, die einen Baumsetzling pflanzen.

Die Krisen der letzten 20 Jahre haben eines gemeinsam: Ihre Grundursache liegt in unserer globalisierten, neoliberalen und patriarchalen Marktlogik. Trotz dieser Erfahrungen halten wir immer noch am wachstumsorientierten Kapitalismusmodell fest. Das ist weder logisch noch klug.

ein Gastbeitrag von Julika Zimmermann

Balthesens Aufbruch

Klimaschädliche Männerwelten

Junge Frau mit Schild "Be the change"

Noch immer entscheiden Frauen kaum mit, wenn es zum Beispiel um Klimaschutz und Anpassungs­maßnahmen geht. Das bringt schlechtere Ergebnisse. Deshalb braucht Klimagerechtigkeit Feminismus.

eine Kolumne von Elena Balthesen

Serie Klimalösungen

Eine Prämie für weniger Menschen?

Lachende Frau mit Schild "For our Children" in Menschenmenge

Nicht das Bevölkerungswachstum, sondern der Lebensstil in den Industrie- und Schwellenländern ist der Hauptgrund für die Klimakrise. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 11: Bevölkerungspolitik.

von Verena Kern