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Dählings Woche

Fossile Füllhörner, zivile C‑Parteien und Energie­sicherheit von nebenan

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Kalenderwoche 2: Ein dezentrales und flexibles Stromsystem kommt besser mit Störungen und Angriffen zurecht als wenige Großkraftwerke, findet Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Sie plädiert für eine Art energiepolitische Unabhängigkeitserklärung Europas.

Energiewende-Bilanz 2025

Sonne überholt beim Strom Braunkohle und Erdgas

Solaranlage von unten.

Insgesamt aber stagnierte 2025 die Energiewende. Der Primärenergie-Verbrauch in Deutschland ist noch zu vier Fünfteln fossil, weil im Verkehrs- und Wärmesektor viel zu wenig passiert.

von Joachim Wille

Erneuerbare Energien

Energiewende als Job-Motor

In Ochojno südlich von Krakau montieren drei Männer eine Solaranlage auf ein Hausdach.

Während die Autoindustrie Arbeitsplätze abbaut, entstehen in der Solar- und Windenergie weltweit Millionen neue Jobs. Die Energiewende erweist sich als krisenfester Wachstumstreiber – doch Europa droht den Anschluss zu verlieren.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Überraschung des Jahres 2025

Reiche gibt Gas, die Energiewende geht trotzdem weiter

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Trotz der neuen "Gas ist geil"-Mentalität im Wirtschaftsministerium läuft bei der Energiewende vieles gut – sowohl bei der erneuerbaren Erzeugung als auch bei strombetriebenen Autos und Heizungen. Daran kann auch die Politik nicht vorbei.

von Oliver Hummel

E-Mobilität im globalen Süden

Überspringt Ostafrika die Verbrenner‑Ära?

Ein Mann steht am Straßenrand und schaut auf den Verkehr in einer Hauptstraße. Autos und Motorrad-Taxis fahren vorbei. Die Szene ist von ganz unten aufgenommen, sodass sie dynamisch wirkt.

Während Teile Europas geradezu verzweifelt am Verbrennungsmotor festhalten wollen, überspringen andere Weltregionen diese Phase und landen direkt in der Ära des E‑Antriebs. Allen voran die Länder Ostafrikas wie Äthiopien, Tansania oder Ruanda.

von Tine Heni

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Kein Platz für Erneuerbare?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, hinter ihm eine blaue Deutschlandkarte auf schwarzem Grund.

Gerne wird behauptet, es gäbe nicht genügend Platz für Solar- und Windkraftanlagen, um Deutschland mit Energie zu versorgen. Doch die Flächen, die wir wirklich brauchen, sind im Vergleich zu denen für den Straßenverkehr gering.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Überraschung des Jahres 2025

Die unterschätzte Revolution

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Wir neigen dazu, negativen Meldungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als positiven Schlagzeilen. Für einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr deshalb hier als kleines Weihnachtsgeschenk sieben Fakten, die Zuversicht geben. 

von Carolin Dähling

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Fachkräftemangel bei Zukunftstechnologien

Aufmacherbild: Volker Quaschning mit Schutzhelm, hinter ihm ein Windrad und eine Solaranlage.

Immer weniger junge Menschen wollen in der Energiebranche arbeiten, weil sie politisch so stark umkämpft ist. Das gefährdet die Energiewende, den Klimaschutz und am Ende auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Energiebranche

Die Energiewende in Deutschland stagniert

Windpark in ebener Landschaft mit Feldern und Wiesen, im Vordergrund werden zwei neue Windräder aufgebaut.

Auch ein kräftiger Wind- und Solar-Ausbau bei etwa gleichem Stromverbrauch lässt den Erneuerbaren-Anteil 2025 nicht anwachsen, zeigt die Jahresbilanz des BDEW. Auch gesetzgeberisch tritt die Energiewende derzeit auf der Stelle.

von Jörg Staude

Ariadne-Bericht

Die Sonne soll auch in Deutschland wieder aufgehen

Vor 2012: Weiß gekleideter Solararbeiter geht durch die Fertigungshalle einer Solarfabrik der damaligen Firma Odersun im Land Brandenburg.

Die Bundesrepublik muss neue Abhängigkeiten bei grünen Energieträgern vermeiden. Wie das gehen könnte, zeigt ein neuer Forschungsreport.

von Joachim Wille

Neue Energiepolitik

Öko-Bremser und -Vorreiter

Riad

Saudi-Arabien betreibt eine widersprüchliche Energiepolitik: Öl für die Welt, Sonne und Wind für zu Hause. Beides folgt aber durchaus ähnlichen Zielen.

von Joachim Wille

Willenbachers Woche

Exponentielle Erneuerbare, Solarstrom für alle und eine Zehn-Jahres-Wette auf Batteriespeicher

Matthias Willenbacher spricht mit ernstem Blick und ruhiger Handgeste vor warm beleuchtetem, unscharfem Hintergrund

Kalenderwoche 46: In zehn Jahren decken Batteriespeicher die Lücke komplett ab, wenn Sonne, Wind und Bioenergie einmal nicht ausreichen, wettet Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat. Von der Wirtschaftsministerin fordert er eine technologieoffene Ausschreibung statt nur für Gaskraftwerke.

US-Klimaschützer

"Unsere größte Chance ist die günstige Solar- und Windenergie"

Bill McKibben groß

Politiker lassen sich einfacher dazu bringen, zu sauberer Energie Ja zu sagen als zu schmutziger Energie Nein, sagt US-Klimaaktivist Bill McKibben. Noch sei die fossile Industrie in vielen Ländern politisch stark genug, um Klimaschutz zu bremsen.

Interview: David Goeßmann

Dählings Woche

Fundamentales Fossilproblem, Freifahrtschein zum CO₂‑Ausstoß und gelähmte Energiepolitik

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Kalenderwoche 45: Deutschland befindet sich weiter im energiepolitischen Warteraum, ob "Heizungsgesetz", Reform des Strommarktdesigns oder Digitalisierung, kritisiert Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Von der EU-Klimapolitik fordert sie, die Transformation sozial gerecht anzuschieben.

Erneuerbaren-Boom

Indien als neues Solarmekka

Luftaufnahme des indischen Solar-Großprojekts Pavagada im südwestlichen Bundesstaat Karnataka, das bei seinem Bau 2017 das weltgrößte war.

Die erneuerbaren Energien wachsen rasant, aber noch nicht schnell genug. Zwei neue Berichte vor dem UN-Klimagipfel in Brasilien zeigen, wie stark sich der Schwerpunkt schon nach Asien verschoben hat.

von Joachim Wille

Hummels Woche

Gaskraft-Zockerin, Smart Meter in Kleinfürstentümern und Erneuerbare mit Überzeugung

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 43: Dass der Smart-Meter-Ausbau schwer vorankommt, liegt an der zersplitterten Landschaft der Verteilnetzbetreiber, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied um Herausgeberrat von Klimareporter°. Im Kampf um die Energiewende setzt er auf die Überzeugungskraft der Erneuerbaren.

Tiefengeothermie

Erneuerbare Wärme, die aus der Tiefe kommt

Tiefenbohrung zur Errichtung eines Geothermiekraftwerks in Trebur bei Groß-Gerau im Jahr 2016. Das Projekt konnte nicht realisiert werden.

Warmes Wasser aus tiefen Gesteinsschichten kann einen größeren Beitrag für eine erneuerbare und stabile Wärmeversorgung leisten. Im Norden und Süden gibt es gute geologische Bedingungen dafür. Vom Bund und mehreren Ländern kommt Unterstützung für die tiefe Geothermie.

von Stefan Schroeter

Sladeks Woche

Überbaute Netze, umgekrempelter Sonnencent und eine noble Preisverleihung

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 41: Das Wirtschaftsministerium hat sich offenbar für einen zentralen Kapazitätsmechanismus entschieden, der einseitig auf neue Gaskraftwerke setzt, kritisiert Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Einkommensschwache Haushalte müssten viel leichter Zugang zu den Vorteilen erneuerbarer Energien erhalten.

FVEE-Jahrestagung

Wirtschaftsministerium provoziert bei Erneuerbaren-Forschern

Stephanie von Ahlefeldt sitzt in ihrem Dienstzimmer am Tisch und spricht in die Kamera.

Die Energiepolitik der Vorgänger-Regierung soll dem Vergessen anheimfallen, forderte die Vertreterin des Wirtschaftsministeriums auf der Jahrestagung des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien. Ein Weiter‑so beim Ausbau von Wind und Sonne soll es nicht geben.

von Jörg Staude

Glättung erneuerbarer Erzeugung

Sonne, Wind und Speicher

Luftaufnahme eines Solarparks auf einer großen Wiese inmitten von Wald.

Hybridparks werden zu einem Schlüssel der Energiewende. Ein Projekt des Stromkonzerns EnBW in Baden-Württemberg soll als Blaupause dienen. Für mehrtägige Dunkelflauten braucht es aber klimaneutrale Gaskraftwerke – die zum Teil vorhanden sind.

von Joachim Wille