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Modellstudie

"Wir brauchen ein resilientes Stromnetz"

Luftaufnahme: Ausgedehnte Überschwemmungen in einer Einfamilienhaussiedlung im Südosten von Texas, 31. August 2017.

Ein Modell, mit dem sich großflächige Stromausfälle infolge von Wetterextremen verhindern lassen sollen, haben Forscher:innen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung entwickelt. Netzausbau sowie dezentrale Energiewende können dabei das Stromsystem widerstandsfähiger machen, erklärt Studienautor Frank Hellmann.

Interview: Christina Mikalo

Lokales und indigenes Wissen

Zyklon weht Europas Wissen weg

Fidschi

Klimaanpassung darf nicht nur aus eurozentrischer Sicht erfolgen, heißt es in einem Fachartikel zu indigenem und lokalem Wissen. Die Wissenschaftler:innen untersuchten vier Fallbeispiele aus Südostasien.

von Leonie Vogelsang

Extremwetter-Studie

Wirbelstürme erhöhen die CO₂-Folgekosten

Von einem Tornado völlig zerstörte Lagerhalle von Amazon.

Werden Extremwetter-Schäden einbezogen, müssen die geschätzten Folgekosten der CO2-Emissionen um rund ein Fünftel höher angesetzt werden. Das ergibt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

von Christina Mikalo

Silvester

Mit Wärme-Rekord ins neue Jahr

Ein Streifen Kunstschnee zieht sich über den ansonsten schneefreien Hang in Savognin im schweizerischen Kanton Graubünden.

In Europa ist der Jahreswechsel wärmer als je zuvor, und in Nordamerika bricht ein arktischer Wintersturm alle Rekorde. Das Wetter-Rekordjahr 2022 bleibt sich bis zum Ende treu.

von David Zauner

Extremwetterfolgen

Klima-Schäden werden immer mehr zum Wirtschaftsproblem

Überflutete Häuser von oben

Die US-Wirtschaft kann die Schäden durch Hurrikans laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bald nicht mehr selbst kompensieren. Denn je heißer das Klima, desto stärker die Wirbelstürme. Die Folgen für Produktion und Lieferketten treffen Verbraucher:innen weltweit.

von David Zauner

Hurrikans verändern sich

Nicht häufiger, aber heftiger

Luftaufnahme: Ein etwa 50 Meter langer Abschnitt der Brücke ist zerstört und ins Wasser gefallen.

Der Klimawandel erhöht die Zerstörungskraft von Wirbelstürmen. Sie treten nicht öfter auf als früher, nehmen aber schnell an Stärke zu und ziehen langsamer über das Land, wobei große Regenmassen niedergehen. So wie jetzt beim Hurrikan "Ian" über Florida.

von Joachim Wille

Reanalyse von Langzeitdaten

Wirbelstürme werden seltener und stärker

Einige Leute versuchen sich einen Weg durch die Trümmer auf einer Straße auf Dominica zu bahnen.

Die globale Erwärmung senkt die Häufigkeit von Hurrikanen, Taifunen und Zyklonen, lässt sie aber heftiger ausfallen. Eine Studie kann das nun mit einem einheitlichen Datensatz für die gesamte Periode der Industrialisierung untermauern.

von Joachim Wille

Verheerende Wirbelstürme in den USA

Hat die Tornado-Serie mit dem Klimawandel zu tun?

Von einem Tornado zerstörte Amazon-Lagerhalle

Die heftigen Wirbelstürme, die am Wochenende durch sechs US-Bundesstaaten zogen, sind für diese Jahreszeit ungewöhnlich. Normalerweise beginnt die Tornadosaison im Frühjahr. Der Klimawandel könnte dabei eine Rolle spielen.

von Joachim Wille

Klimaforschungs-Technologie

Automatisch auf CO₂-Jagd

Kajak-ähnliches, unbemanntes Boot mit starrem orangefarbenem Segel auf dem Pazifik.

Kieler Meeresforscher schicken eine Segeldrohne auf einen viermonatigen Atlantik-Törn. In einem weniger erforschten Meeresgebiet soll das autonome Wasserfahrzeug Daten zum CO2-Austausch zwischen Ozean und Atmosphäre erheben.

von Jörg Staude

Klimabedingte Naturkatastrophen 2020

Die Katastrophen neben Corona

Heuschrecken-Schwarm über einem Feld in Madagaskar.

Waldbrände, Überschwemmungen, Heuschreckenplagen: Während die Welt mit dem Corona-Virus kämpfte, waren alle Kontinente im Jahr 2020 auch von verheerenden Klimakatastrophen betroffen. Ein Überblick.

von Verena Kern

Der gute Wille

Alle reden vom Wetter. Wir auch.

Einige Meter einer zweigleisigen Bahnstrecke von oben gesehen.

Für ihr großes Comeback will die Bahn auch smarte Technologien nutzen. Zum Beispiel Satellitentechnik für einen "sturmsicheren Vegetationsbestand". Mithilfe digitaler Kartierung will die DB herausfinden, welche Bäume an den Strecken besonders anfällig sind.

eine Kolumne von Joachim Wille

Hitze-Sturm-Corona-Sommer-Warnung

Extremwetter gefährdet weltweit die Gesundheit

Ein Pärchen auf einem Moped fährt durch überflutete Straßen.

Wie sehr Klimawandel und Gesundheit zusammenhängen, wird gerade bei Extremwetterereignissen deutlich. Vor Beginn der Hitzesaison auf der Nordhalbkugel schlagen Gesundheits-, Klima- und Entwicklungsorganisationen Alarm.

von Annika Keilen

Superzyklon über Südasien

Wirbelstürme und der Klimawandel

Satellitenbild des Zyklons Amphan.

Seit gestern tobt der Zyklon Amphan über den Küstenregionen von Indien und Bangladesch. Laut Experten der Region ist es einer der heftigsten Stürme, der je im Golf von Bengalen registriert wurde. Durch den Klimawandel könnten tropische Wirbelstürme immer gefährlicher werden.

von Annika Keilen

Klimawandel, Krieg und Corona

Heuschreckenplage wächst exponentiell

Autos fahren durch Tausende weinroter Heuschrecken.

In Ostafrika grassieren derzeit gleich zwei biblische Plagen: die Corona-Pandemie und Heuschrecken. Beiden gemeinsam ist ihr exponentielles Wachstum. Die Coronakrise erschwert den Kampf gegen die Heuschrecken. Der Jemen-Krieg und der Klimawandel haben ihre Ausbreitung begünstigt.

von Christian Mihatsch

Kleine Inselentwicklungsländer

"Die Klimakrise bedroht unsere hart erkämpfte Entwicklung"

Strand von Mauritius

Mauritius gehört zu den Entwicklungsländern, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind. Umweltminister Kavydass Ramano spricht im Interview darüber, wie der Klimawandel seinem Land jetzt schon zu schaffen macht – und worin die größte Gefahr besteht.

Interview: Katja Dombrowski

WMO-Bericht

Das Wetter in der Krise

In einer ebenen Wüstenlandschaft ziehen in der Dämmerung Regenwolken, am Horizont regnet es.

Hitze, Stürme, CO2: Die Weltmeteorologieorganisation hat ihren Bericht zum Zustand des Weltklimas im vergangenen Jahr vorgelegt.

von Susanne Schwarz

"Nur" 600 Millionen Euro Schaden

"Sabine" war kein richtiges Monster

Dramatischer Regenhimmel über Italien

Mit geschätzten Schäden von "nur" 600 Millionen Euro entfaltete "Sabine" nicht die Sturm-Kraft, die die Meteorologen vorausgesagt haben. Dennoch ist das Aprilwetter im Februar nicht normal. 

von Joachim Wille

Fotostrecke

2018 hat sich das Gesicht des Klimawandels gezeigt

Überfluteter Spielplatz in Hongkong nach dem Taifun Mangkhut

Extreme Wetterereignisse haben im vergangenen Jahr weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Viele Wetterextreme wurden durch den Klimawandel wahrscheinlicher und zugleich gravierender. Eine Übersicht über die zehn extremsten Ereignisse des Jahres.

von Benjamin von Brackel, Friederike Meier, Verena Kern

Attributionsforschung

Was "Florence" mit dem Klimawandel zu tun hat

Hurrikan Florence vom All aus geseehen

Der Tropensturm "Florence" sorgt im Südosten der USA für extreme Regenfälle und Überschwemmungen. Sieben Menschen starben bereits, Hunderttausende sind ohne Strom. Erste Berechnungen von Klimaforschern zeigen, dass die menschengemachte Erderwärmung die Intensität, Regenmenge und Größe des Sturms beeinflusst.

von Verena Kern