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Gastbeitrag

Wird Klimaschutz oberstes Völkerrecht?

UN-Flagge

Klima, Frieden und Recht gehören zusammen. Mithilfe des Völkerrechts können wir uns als globale Gesellschaft und als Weltfamilie begreifen. Anfangen müssen die Wohlhabenden – mit einem bescheideneren Lebensstil.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Gastbeitrag

Ökolandbau als künftiger Normalfall

Getreideernte auf einem Feld in hügeliger Landschaft in Deutschland. Die richtigen Marktinstrumente können die Landwirtschaft von Grund auf nachhaltig machen.

Unsere Landwirtschaft ist eigentlich pleite: Die Umweltschäden übersteigen die Wertschöpfung, daran ändern auch hohe Erträge nichts. Statt immer neuer bürokratischer Korrekturen würden Abgaben auf Stickstoff und andere Verursacher den Markt im Ansatz in die richtige Richtung lenken.

ein Gastbeitrag von Gerhard Hübener

Digitale Mobilität – das Antiblockiersystem

Öffentlicher und On-demand-Verkehr – zwei unvereinbare Konzepte?

Mehrere Straßenbahnen stehen an einem Sommertag in einem Bogen hintereinander am Berliner Alexanderplatz, ein Mann mit rotem Rollkoffer will offenbar einsteigen.

Welchen Stellenwert wird der öffentliche Nahverkehr künftig haben? Soll er als Alternative zum Individualverkehr ausgebaut werden oder hat er sich in Zeiten der Digitalisierung überlebt? Vielleicht lassen sich die Vorteile beider Systeme aber kombinieren.

ein Gastbeitrag von Timo Daum

Gastbeitrag

Die Versorgung des Militärs mit Energie im postfossilen Zeitalter

Mehrere Bundeswehr-Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A5 fahren über ein Feld.

Geschichtlich gesehen wurden neue Technologien häufig zuerst militärisch genutzt. Bei der Dekarbonisierung ist das offenbar ganz anders. Die Bundeswehr wird in klimapolitisch wichtigen Dokumenten nicht einmal erwähnt.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Nachruf

Die Liebe zum Lebendigen

Porträtaufnahmen von Thomas Lovejoy und Edward Wilson.

Erkenntnisfreude und Respekt für Diversität als Schlüssel zur Nachhaltigkeit: Eine Reflexion anlässlich des Todes der Biodiversitätsforscher Thomas Lovejoy und Edward Wilson.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Gastbeitrag

Kann Sabotage friedlich sein?

Von einem Kohlebagger sind einige Teile zu sehen, an denen ein Transparent hängt: "Kohleausstieg ist Handarbeit".

Viele in der Klimabewegung sind frustriert, weil ihre Proteste und Aktionen so wenig bewirken. Doch "friedliche Sabotage" überdehnt die Grenzen des Konzepts des zivilen Ungehorsams in einem Maße, dass es zu dessen demokratischem Kern in Widerspruch gerät.

ein Gastbeitrag von Frauke Höntzsch

Digitale Mobilität – das Antiblockiersystem

Die Ampel im E-Check

Nahaufnahme: Ladestecker in einem E-Auto

Im Jahr 2030 sollen in Deutschland mindestens 15 Millionen E-Autos fahren – vor allem aus eigener Produktion. Die neue Regierung hat sich die Transformation der Autoindustrie auf die Fahnen geschrieben. Was ist davon zu halten? Eine Bewertung der Koalitionsvereinbarungen im Bereich der Elektromobilität.

ein Gastbeitrag von Raimund Nowak

Gastbeitrag

Umweltressort ohne Klimapolitik – vielleicht keine gute Idee

Ein sechssstöckiges Eckhaus aus hellbraunen Steinquadern ist seit 2011 der Berliner Sitz des Bundesumweltministeriums.

Die Grünen-Spitze hat den Klimaschutz im Wirtschafts- und Außenministerium gebündelt – ein verständlicher Impuls. Leider fehlt dabei die Vorstellung, wie ein starkes Umweltressort die Querschnittsaufgabe Ökologie auch im nächsten Jahrzehnt vorantreiben kann.

ein Gastbeitrag von Martin Unfried

Gastbeitrag

Wer die Sanierung der Häuser bezahlen soll

Neubaufassade in ocker und beige mit einfachen schmucklosen Fenstern.

Die Mittelschicht und die Reichen können und müssen die energetische Sanierung ihrer Häuser und Wohnungen selbst finanzieren. Unterstützt werden müssen die Armen, die oft in den besonders sanierungsbedürftigen Häusern wohnen.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Analyse des Ampel-Koalitionsvertrages

Leckerbissen, Leerstellen und ein Schimmelfleck

Kaltes Buffet auf weißen viereckigen Schalen in zwei Reihen auf einem Bord an der Wand, davor stehen Menschen und tun sich etwas auf.

Einen Koalitionsvertrag kann man sich auch wie ein überreich bestücktes Buffet vorstellen – das Angebotene soll ja für vier Jahre reichen. Da gibt es Leckerbissen, aber auch harte Kost und womöglich sogar Verschimmeltes. Eine kleine Verkostung zum Start der neuen Koalition.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Gastbeitrag

Wann ist friedliche Sabotage legitim?

Fossil Free Berlin: Aktion am DB-Tower

Warum friedliche Sabotage und ziviler Ungehorsam etwas einfallslos sind und leider unerwünschte Nachahmer finden könnten. Eine Antwort auf Tino Pfaff.

ein Gastbeitrag von Martin Unfried

Gastbeitrag

Freie Fahrt für die Bürgerenergie?

Bürgerenergiewende

Der Koalitionsvertrag erkennt die Bürgerenergie als eine tragende Säule an. Die Ampelkoalition muss nun vorrangig ihr Versprechen einlösen, alle bestehenden gesetzlichen Hürden und Hemmnisse aus dem Weg zu räumen.

ein Gastbeitrag von Viola Theesfeld

Gastbeitrag

Ziviler Ungehorsam und friedliche Sabotage

Zwei weiß gekleidete Klimaaktivisten sitzen in einer im Bau befindlichen Erdgaspipeline.

Mit Olaf Scholz wird uns die SPD wieder verraten. Das Pariser Klimaabkommen ist gescheitert, "weiter so" geht nicht mehr. Rational ist es, Widerstand zu leisten. Die Protestformen der sozialen Bewegungen müssen sich transformieren, ziviler Ungehorsam und friedliche Sabotage sollten dabei im Zentrum stehen.

ein Gastbeitrag von Tino Pfaff

Gastbeitrag

Solarboom oder Solardelle?

Drei Monteure in roten T-Shirts installieren Solarmodule auf einem Dach in Landshut (Niederbayern).

Für die Solarenergie kann der Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung eine echte Zeitenwende werden: Solche Ziele gab es schon lange nicht mehr. Die großen Versprechen brauchen allerdings schnelle Umsetzung. Denn handelt die Politik nicht schnell genug, droht am Ende eine Solardelle.

ein Gastbeitrag von Wolfgang Gründinger

Gastbeitrag

Hoffen und Bangen nach dem Glasgower Gipfel

Eine Gruppe Protestierender liegt wie tot auf dem Boden, mit weißen Tüchern bedeckt, dahinter ein Transparent: Klimakrise.

Hohe Erwartungen gaben dem Glasgower Klimagipfel eine Popularität wie nie zuvor. Sie prägen und polarisieren auch die Bewertungen der Gipfelergebnisse. Positives wurde beim weltweiten Emissionshandel erreicht. Großes Manko bei den vielen freiwilligen Initiativen ist die fehlende Verbindlichkeit.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Gastbeitrag

Für 100 Prozent Erneuerbare bis 2030 fehlt nur noch der politische Wille

Solardächer auf den Gebäuden eines fränkischen Bauernhofes.

Es gibt keine Ausreden mehr: Der rasche Umstieg auf die Komplettversorgung mit erneuerbaren Energien in allen Sektoren ist klimapolitisch notwendig, technisch machbar – und rechnet sich sogar ökonomisch.

ein Gastbeitrag von Hans-Josef Fell

Gastbeitrag

Wir führen die falschen klimapolitischen Debatten

Viele bunte Lichterschleifen vor schwarzem Hintergrund.

Die gesellschaftliche Debatte und der Fachdiskurs zum Klimaschutz müssen sich gegenseitig befruchten und eine positive Wechselwirkung entfalten. Doch zurzeit reden diese beiden Welten sehr oft aneinander vorbei. Es ist höchste Zeit, über konkrete Maßnahmen zu sprechen statt nur über Ziele.

ein Gastbeitrag von Felix Heilmann

Gastbeitrag

Eine Verlängerung der Gegenwart hat keine Zukunft mehr

Białowieża

Der Ökohumanismus, eine neue Philosophie globaler Nachhaltigkeit, stellt die Verantwortung der Menschen als Teil der Natur – und nicht als ihr Beherrscher – in den Mittelpunkt.

ein Gastbeitrag von Pierre Ibisch, Jörg Sommer

Gastbeitrag

CO₂-Recycling auf die Bühne der COP 26

Labormitarbeiterin mit Schutzbrille gießt farblose Flüssigkeit in durchsichtige Flasche..

In einigen Industriesektoren ist es kaum möglich, CO2-Emissionen komplett zu vermeiden. Hier kann neben der Speicherung auch die Nutzung von CO2 eine Lösung bieten. Beim Klimagipfel COP 26 in Glasgow wird darüber zu reden sein.

ein Gastbeitrag von Markus Steilemann

Gastbeitrag

Courage!

Mauer mit Graffito-Aufschrift "Save our Earth"

Die künftige Regierungskoalition in Deutschland hat ein klares Mandat für einen echten klimapolitischen Wandel – sie sollte es nutzen. Bisher haben sich politisch Verantwortliche zu sehr an Wahlzyklen und Lobbyinteressen orientiert. Um dieser Versuchung zu widerstehen, brauchen die Koalitionspartner Mut.

ein Gastbeitrag von Laurence Tubiana