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Neuartige Offshore-Windkraftanlagen

Riesen auf See lernen schwimmen

Windrad auf einer recht einfachen schwimmenden Dreieckskonstruktion im Meer, hinten ist verschwommen die portugiesische Küste zu erkennen.

Bislang ist der Einsatz von Offshore-Windrädern auf die flachen Ränder der Meere begrenzt. Schwimmende Anlagen könnten das ändern und so zu einer preisgünstigen Alternative zu den bisherigen Offshore-Technologien werden.

von Verena Kern

Umsetzung des Konjunkturpakets

Anfang Juli soll Solardeckel Geschichte sein

Solarwind

Die Bundesregierung hat das gesetzgeberische Verfahren eingeleitet, um den Solardeckel und den 1.000-Meter-Abstand für Windräder bis Anfang Juli abzuschaffen. Gleichzeitig hält die Debatte um Nachbesserungen am 130-Milliarden-Konjunkturpaket an.

von Jörg Staude

Einigung beim Windkraft-Ausbau

Länder können bis zu 1.000 Meter Abstand nehmen

Blick durch einen liegenden Windturm: Eine Mittelgebirgslandschaft ist zu sehen.

Nach einem halben Jahr Streit und Stillstand haben sich Union und SPD geeinigt: Jedes Bundesland soll künftig für sich festlegen, welchen Abstand neue Windräder von Wohnbauten haben müssen – maximal sind 1.000 Meter zulässig, sieht der heutige Koalitionskompromiss vor.

von Jörg Staude

Windkraft-Papier des Wirtschaftsministeriums

20.000-Euro-Akzeptanz-Abgabe an die Kommunen

Liegende Windrad-Türme, von der Unterseite her betrachtet.

Nach der kürzlichen "Formulierungshilfe" für Änderungen am EEG-Gesetz hat das Bundeswirtschaftsministerium jetzt eine zweite Zuarbeit an die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD geliefert: ein Eckpunktepapier zur "finanziellen Beteiligung von Kommunen und Bürgern am Betrieb von Windenergieanlagen".

von Jörg Staude

Kommentar

Altmaiers Armutszeugnis

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht in die Kamera, hinter ihm Symbole für Atom- und Kohleausstieg

Wirtschaftsminister Altmaier wird beinahe dafür gefeiert, dass er sich bei den Mindestabständen für die Windkraft bewegt. Das aber ist eigentlich so selbstverständlich, wie es auch die Aufhebung des Solardeckels wäre. Derzeit stellt sich die Energiepolitik selbst ein Armutszeugnis aus.

ein Kommentar von Joachim Wille

Neue Vorschläge zu Windkraft-Regeln

Bund nimmt Abstand vom 1.000-Meter-Abstand

Großer Kran steht neben einem Windradturmfuß.

Die Länder sollen künftig mehr oder weniger selbst über die Mindestabstände zu Windkraftanlagen entscheiden. Für die dazu nötigen Änderungen im Baugesetzbuch kursieren derzeit mehrere Vorschläge zwischen Bund und Ländern. Entscheidungen sollen bis spätestens 12. März fallen.

von Jörg Staude

Energiewende

Neue Windkraft nur gegen Geld?

Auf einem Feld liegen drei Rotorblätter für eine Windkraftanlage, ein Kran hebt eines hoch.

Bis Ende März soll Wirtschaftsminister Altmaier den Ausbau der Erneuerbaren gesetzlich regeln. Für die Windkraft schlagen die Grünen jetzt eine kommunale Prämie von bis zu 10.000 Euro vor. Die Erneuerbaren-Branche plädiert eher für ein Wiederbeleben der Bürgerenergie, auch bei der Windkraft.

von Jörg Staude

Umweltverbände legen Thesen vor

Ausnahmen beim Artenschutz für mehr Windkraft

Kopf eines Rotmilans mit markantem Schnabel in Seitenansicht, Aufnahme aus dem Hochwildschutzpark Rheinböllen.

Eine Ausnahmeregelung beim Artenschutz zugunsten des Windkraft-Ausbaus können sich die Umweltverbände laut einem heute vorgelegten Papier vorstellen – sofern das nicht die einzige Maßnahme bleibt, um die Blockade bei Wind an Land aufzulösen. Auch über diese Blockade wollen die Länder-Ministerpräsidenten heute Abend mit Kanzlerin Merkel reden.

von Jörg Staude

Erneuerbare Energien

"Wir laufen in eine Versorgungslücke"

Ein Windpark, eine Solar-Freiflächenanlage und Stromleitungen auf einem Feld.

Wie es mit den erneuerbaren Energien und speziell der Windkraft weitergeht, wollen heute Abend Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder besprechen. Wenn sich nicht bald Entscheidendes bewegt, droht beim Ökostrom eine Versorgungslücke, warnt Energieökonomin Claudia Kemfert vom DIW im Klimareporter°-Interview.

Interview: Joachim Wille

Ausbauzahlen für 2019

Windkraft an Land auf historischem Tiefstand

Einige Monteure stehen auf einem schon halb errichteten Windrad-Turm, im Vordergrund ein Stückchen eines Krans.

Der Ausbau der Windenergie an Land ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 abgestürzt. Ein Viertel der Arbeitsplätze könnte wegbrechen, fürchtet die Branche.

von Verena Kern

Branche kritisiert Kohleausstiegsgesetz

Wind auf See geht baden

Jeweils mehrere dreibeinige Jacket-Gründungen für Offshore-Windräder stehen auf einigen schwimmenden Transportuntersätzen.

Was die Windkraft an Land hinter sich hat, steht der auf See bevor. In diesem und mindestens noch den nächsten beiden Jahren wird der Offshore-Ausbau drastisch einbrechen, kündigte der Branchenverband heute an. Auch das Kohleausstiegsgesetz wird von der Windbranche heftig kritisiert.

von Jörg Staude

Flugsicherung vs. Windkraft

Lösungen für ein verwinkeltes Problem

Luftaufnahme von Windrädern in einer Ackerlandschaft

Bei Windkraftprojekten stellt sich häufig die Deutsche Flugsicherung quer. Sie fürchtet, dass die Mühlen ihre Navigationsgeräte stören. Politische Initiativen und neuartige Messtechnik sollen den Konflikt nun entschärfen.

von Margit Hildebrandt

Debatte um Bürgerbeteiligung

Windkraft: Geld gegen Genehmigungen

Windpark in offener Landschaft mit Raps- und anderen Feldern.

2020 gilt als Entscheidungsjahr dafür, ob die Windkraft an Land in Deutschland noch eine große Zukunft hat. Dass der SPD-Vorschlag für ein "Windbürgergeld" eigentlich ein alter Hut ist, zeigt nur, wie lange der Ausbau der Windenergie schon politisch blockiert wird.

von Jörg Staude

Studie zum Windkraft-Rückbau

Windrad-Recycling in unsicheren Zeiten

Arbeiter bereiten den Generator einer Windkraftanlage für den Einbau vor

Wie viele Windkraftanlagen genau stillgelegt werden müssen, wenn ab 2021 Tausende die EEG-Vergütung verlieren, ist unklar. Dennoch hat eine Studie des Umweltbundesamts die Herausforderungen beim Rückbau abgeschätzt. Eine zentrale Entsorgungsfrage müsse dabei branchenübergreifend gelöst werden.

von Bernward Janzing

Klimapaket im Bundesrat

Nordländer klagen über "Irrsinn" der Koalition

Die Ministerpräsidenten Andreas Bovenschulte aus Bremen, Peter Tschentscher aus Hamburg, Daniel Günther aus Kiel, Manuela Schwesig aus Schwerin und Stephan Weil aus Hannover.

Die Bundesländer wehren sich gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung – und schicken, erwartungsgemäß, Teile des Klimapakets in den Vermittlungsausschuss. Fünf norddeutsche Länder verlangen zudem ein Treffen mit der Kanzlerin, um das Aus für die inländische Windkrafterzeugung und -industrie zu verhindern. 

von Jörg Staude

Neuer Gesetzentwurf

Kohleausstieg nun ohne Wind und Sonne

Liegendes Rotorblatt auf einer Windrad-Baustelle, das dicke Ende offen wie eine Röhre.

Die scharfe Kritik am Kohleausstiegsgesetz des Wirtschaftsministeriums, vor allem am pauschalen 1.000-Meter-Abstand für Windkraft, zeigt Wirkung. Aus dem neuesten Klimareporter° vorliegenden Entwurf sind alle Knebel-Regeln für Wind an Land gestrichen – aber auch der stärkere Ausbau von Offshore-Wind und Solarstrom.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Wo bleibt der Grüne Punkt für Windräder?

Drei Windräder am Horizont vor tiefrotem Abendhimmel.

Der Windkraft-Ausbau ist eingebrochen. Dazu kommt ein weiteres Problem: Bald müssen viele alte Anlagen abgerissen werden. Wohin dann mit dem "Wind-Abfall"?

eine Kolumne von Joachim Wille

Kritik an Altmaiers 1.000 Metern nimmt zu

Umweltbundesamt lehnt pauschale Abstände zu Windrädern ab

Windpark in offener Landschaft mit Raps- und anderen Feldern.

Das Umweltbundesamt lehnt den 1.000-Meter-Abstand und überhaupt pauschale Festlegungen ab, wie weit Windanlagen von Wohnbauten entfernt sein sollen. Als Ergebnis einer Flächenanalyse plädiert das UBA jetzt für Einzelfallprüfungen. Auch weitere Bundesländer rücken von den 1.000 Metern ab.

von Jörg Staude

Spitzentreffen zur Windenergie

Altmaier bleibt vorerst bei 1.000 Metern

Windräder

Der steigende Druck auf Wirtschaftsminister Altmaier, etwas gegen die Krise der Windbranche zu tun, hat ein erstes Ergebnis: Am Montagabend trafen sich die Windkraftbranche – einschließlich Hersteller – und der Minister in dessen Haus. Weil konkrete Ergebnisse ausblieben, verschärft sich die politische Debatte um die Windkraft.

von Jörg Staude

Kernfragen

Die Akzeptanzprobleme der großen Koalition

Zwei sehr große Mobilfunkmasten an einer Straße in Wetzlar

Um für den Bau neuer Mobilfunkmasten zu werben, will die Bundesregierung nun eine Kommunikationsoffensive starten. Warum tut sie das nicht auch für den Bau neuer Windräder?

eine Kolumne von Verena Kern