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Mobilität muss Ressourcen bewahren

Künftige Autos – kleiner, leichter und weniger

Satellitenaufnahme der Carajás-Mine in Brasilien

Egal ob Elektro- oder Verbrennungsmotor: Die Produktion eines Autos erfordert massenweise Stahl und Aluminium. Wer sich für ein privates Auto entscheidet, tut dies zulasten der Umwelt in den Abbauregionen und auf Kosten von Menschen in Entwicklungsländern. Wollen wir weiter mobil sein, muss die Zahl der Autos drastisch sinken.

ein Gastbeitrag von Matthias Gastel

Mehr Effizienz im öffentlichen Nahverkehr

Digitale Verkehrswende steckt in Verboten fest

Ein Mensch tippt etwas in ein Smartphone ein.

Um alte und neue digitale Angebote für eine nachhaltige Mobilität zu verknüpfen, brauchen wir in Deutschland einen intelligenten Regulierungsrahmen. Entscheidendes Kriterium für die Genehmigung von Angeboten muss die Effizienz werden.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie und Lisa Ruhrort

Verkehrswende per Verhaltensänderung

Einfach umsteigen

Blick aus einem Bus auf drei Fußgänger

Allein auf E-Autos und technische Verbesserungen zu setzen, wird den Verkehrssektor nicht ausreichend klimafreundlich machen. Veränderungen im persönlichen Mobilitätsverhalten bringen hingegen überraschend viel, zeigt eine Untersuchung.

von Joachim Wille

Knies Woche

Gute City-Maut, öffentliche Autonomie und eine falsche Ökobilanz

Kalenderwoche 17: Die City-Maut ist eine gute Idee, auch weil man sie sozial staffeln und die Einnahmen zweckgebunden verwenden kann, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Autonome Pkw, über deren Einsatz öffentlich und nicht privat entschieden wird, könnten die Zahl der Fahrzeuge senken.

Studie der Uni Michigan

Autonomes Fahren bringt mehr Verkehr

Autonomes Fahren

Die als Lösung für Staus und zugeparkte Innenstädte gelobten selbstfahrenden Autos werden voraussichtlich nicht die versprochen Entlastungen bringen, legt eine Studie aus den USA nahe. In Berlin denkt die Politik jetzt über die eine City-Maut nach, um die Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen. 

von Jörg Staude

Etscheits Alltragsstress

Der Langsame ist der Dumme

Ein Tretroller lehnt an einer Hauswand

Unser Kolumnist ist leidenschaftlicher Fußgänger. Doch auf dem Gehsteig muss er sich immer häufiger nach allen Seiten umschauen, was für ein Gefährt ihm wieder in die Quere kommt – Lastenfahrräder, Skateboards und nun auch noch E-Scooter.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Verkehrswende in Städten

Fahrradwege selbst gemacht

Blaugefärbte Spur mit weißem Fahrrad-Symbol

Der Radverkehr hat in den letzten Jahrzehnten rasant zugelegt, die Infrastruktur ist aber nicht mitgewachsen. Das wollen Fahrrad-Aktivisten nun nach dem Do-it-yourself-Prinzip ändern. Stimmen aus dem konservativen und neoliberalen Lager warnen schon vor einer Diskriminierung der Autofahrer.

von Joachim Wille

Verkehrswende

Mehr Hirn, weniger Panzer auf unseren Straßen

Mehrere Autos parken hintereinander am Straßenrand

Das Auto hat sein Potenzial überreizt. Vor allem in den Städten müssen Verkehrsräume endlich zugunsten des Fuß- und Radverkehrs umgestaltet werden. Auf längeren Strecken kann die Bahn die Menschen zurückgewinnen – mit massiven Investitionen auch in der Fläche.

ein Gastbeitrag von Matthias Gastel

Aktive Mobilität fördern

Das Fahrrad im Mittelpunkt

Fahrradfahrer in Kopenhagen überqueren eine Straßenkreuzung

Breite, klar gekennzeichnete Radspuren, Fahrradbrücken und Leitstreifen: Was deutsche Städte von Kopenhagen für eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik lernen können.

ein Gastbeitrag von Dieter Seifried, Roman Ritter

Kommentar

Freie Fahrt für E-Autos?

E-Auto IAA 2017

Trotz Dieselkrise lebt weiterhin der Glaube an die freie Fahrt mit der motorisierten Blechkiste. Selbst manche Grüne fordern, dass Elektroautos nicht nur kostenfrei parken und die Busspur benutzen dürfen, sondern auch vorgeschriebene Tempolimits erlassen bekommen.

ein Kommentar von Jörg Staude

Fahrradkultur

"Radfahren muss attraktiv für alle sein"

Junges Paar auf einem Fahrrad, sie sitzt quer auf dem Gepäckträger, im Hintergrund viele Fahrräder am Straßenrand.

Städte in den Niederlanden geben viel Geld für eine gute Radinfrastruktur aus, sagt der kanadische Verkehrsexperte und Buchautor Chris Bruntlett. Aber auch im Nachbarland brauchte es einen langen Atem und Bürger, die sich einmischten, bevor das Auto aus dem Zentrum aller Überlegungen rückte.

Interview: Arne Jungjohann

Sofortprogramm saubere Luft

Modellstädte proben Verkehrswende

Busspur

Auch in der Pendlerhauptstadt Frankfurt am Main wird es Diesel-Fahrverbote geben, hat nun ein Gericht entschieden. Doch klar ist: Ohne eine echte Verkehrswende wird es weder gesunde Luft noch Klimaschutz in den Städten geben. Wie sie gelingen könnte, soll in fünf Modellkommunen in Deutschland ausprobiert werden.

von Joachim Wille

Energie- und Verkehrswende

"Nicht länger grüner Ursuppe verhaftet sein"

Die Energiewende stockt, wird mehr und mehr ausgebremst – und der Ökostromer Green City Energy streicht auch noch das "Energy" aus seinem Namen. Künftig wolle man eben nicht nur Verkehr und Energie zusammen denken, sondern sich auch neuen Kundengruppen öffnen und ein neues Lebensgefühl vermitteln, erklärt Green-City-Sprecher Martin Betzold.

Interview: Jörg Staude

Klimaanlagen

Heißer Kampf gegen die Hitze

Hier sind viele Klimaanlagen an einem Wohnhaus in China zu sehen

Die Zahl der Klimaanlagen wird sich bis 2050 weltweit vervierfachen, sagen britische Experten in einer Studie voraus. Das braucht viel Energie. Es wird aber nicht reichen, die Effizienz der Geräte zu verbessern.

von Joachim Wille

Fußgänger

"Am Ende der Nahrungskette"

Drei Männer gehen über einen Zebrastreifen.

Eine große Mobilitätsstudie macht deutlich: Damit die Verkehrswende gelingt, müssen mehr Menschen zu Fuß gehen. Im Interview mit Klimareporter° erklärt Roland Stimpel vom Fußverkehrs-Verband FUSS e.V., warum die Hälfte aller Wege in Deutschland zu Fuß zurückgelegt werden kann.

Interview: Benjamin von Brackel

Elektromobilität

Frische Luft für Großstädter

Hier ist eine schöne Seiteseite von Amsterdam zu sehen, mit wenig Autos und vielen Fahrrädern

Amsterdam und Oslo versuchen seit Jahren, den innerstädtischen Verkehr auf emissionsarme Elektrofahrzeuge umzustellen. Mit Erfolg: Viele Bürger sind auf E-Autos umgestiegen, auch wenn es mancherorts noch an Ladesäulen mangelt.

von Frank-Thomas Wenzel

Stadtökologie

"Ich fühle mich wie in 'Des Kaisers neue Kleider'"

An einer Kreuzung in Kopenhagen warten Dutzende Radfahrer.

Statt in stinkenden, entfremdeten Städten zu leben, könnten sich die Menschen viel schlauer organisieren, findet Jan Gehl. Der dänische Architekt entwickelt seit fünfzig Jahren soziale und ökologische Stadtplanungskonzepte.

Interview: Susanne Götze, Joachim Wille