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UN-Umfrage

Rückenwind für Klimaschutz

Vor der untergehenden Sonne stehen etliche Menschen am Horizont

80 Prozent der Weltbevölkerung wollen mehr Klimaschutz. Gegner von wirksamer Klimapolitik bekommen zu viel Aufmerksamkeit. Das wird sich nur ändern, wenn der Wandel sozial gerecht gestaltet wird.

ein Kommentar von Joachim Wille

Nach der Europawahl

Grüne am Scheideweg

Die Grünen

Nach dem Absturz bei der Europawahl müssen die Grünen Antworten auf die Fragen geben, die die Leute umtreiben. Es geht auch darum, den Klimaschutz mit anderen Themen zu verbinden.

ein Kommentar von Joachim Wille

Umweltpolitik

Das grüne Gewissen Deutschlands

Klaus Töpfer und Hermann Scheer im angeregten Gespräch.

Klaus Töpfer war ein unabhängiger Politiker, wie es sie heute kaum noch gibt. Er war als Mensch tolerant und als Politiker kompromissbereit, aber mit einer festen Überzeugung.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Nachruf

Der grüne Schwarze

Klaus Töpfer steht am Pult und spricht, während er eine raumgreifende Handbewegung macht.

Klaus Töpfer war Deutschlands renommiertester Umweltpolitiker. Der langjährige Bundesumweltminister und spätere UN-Umweltchef erkannte früher als andere, dass Klima, globaler Umweltschutz und Entwicklung der armen Länder zusammengehören.

von Joachim Wille

Gutachten des Klima-Expertenrats

Der Kampf um die klimapolitische Glaubwürdigkeit

Screenshot aus der Pressekonferenz: Robert Habeck hält eine Tafel mit einem Balkendiagramm hoch, das zeigen soll, dass die Klimaziele nach drei Jahren Ampel-Regierung erstmals erreicht wurden.

Mit seiner Story, dank der Ampel-Politik sei die Lücke bei der CO2-Reduktion 2030 geschlossen, hat Wirtschaftsminister Habeck der Glaubwürdigkeit von Klimawissenschaft schwer geschadet. Der Expertenrat für Klimafragen hat diese jetzt wiederhergestellt. Nun ist die Politik wieder am Zuge.

ein Kommentar von Jörg Staude

Klima-Sondergutachten

Doch nicht auf Kurs

Ein Gebäude ist mit einem Baugerüst versehen, um die Wände zu dämmen.

Deutschland wird seine Klimaziele für 2030 nicht erreichen, urteilt der Expertenrat für Klimafragen. Das unabhängige Gremium rückt damit die sehr optimistischen Annahmen des Bundeswirtschaftsministers zurecht.

von Verena Kern

Europawahl

Rechte und Konservative Hand in Hand gegen Klimapolitik

Schild mit der Aufschrift: Klimagerechtigkeit oder Aufstand.

350 Millionen Europäer:innen dürfen Anfang Juni ihren Stimmzettel abgeben. In den letzten Tagen vor der Wahl versucht die Klimabewegung noch genügend Neuwähler:innen zu erreichen, um einen klimapolitisch desaströsen Rechtsruck zu vermeiden.

von David Zauner

Befragungsergebnisse

Wie stehen die Menschen in Deutschland zum Klimaschutz: Sieben Erkenntnisse

Mittelgroßer Solarpark auf einer Wiese, dahinter ist Wald.

Erst Heizungsgesetz, dann Agrardiesel: Man könnte den Eindruck bekommen, dass der Widerstand gegen Klimaschutz zunimmt. Aber stimmt das? Drei große Studien zeigen, wie es um die Akzeptanz des Klimaschutzes steht.

von Lena Bäunker

Industrienationen

G7 beschließt Kohleausstieg mit Einschränkung

Steinkohletagebau, in dem selbst Monster-Lkws klein aussehen.

Ist der Kohleausstiegs-Beschluss des G7-Gipfels wirklich der "historische Erfolg", als der er gefeiert wird? Die Formulierungen im Abschlussdokument lassen zweifeln. Zumal die G7-Länder noch weit hinter eigenen Zusagen zurückbleiben.

von David Zauner

Reform des Klimaschutzgesetzes

Das Zeitalter des fiktiven Klimaschutzes

Ein grüner Heißluftballon entschwebt in den Himmel.

Ein Klimagesetz, das eine Bundesregierung zu ernsthaftem Klimaschutz zwang, wird mit dem heutigen Tag Geschichte sein. Ob und wie eine Revitalisierung der deutschen Klimapolitik gelingt, ist derzeit nicht abzusehen.

ein Kommentar von Jörg Staude

Serie: Superwahljahr 2024

Südafrika: Wahlen in einem "Failed State"

Kapstadt

Eine marode Energieinfrastruktur führt in Südafrika zu ständigen Stromausfällen und dem Niedergang ganzer Wirtschaftszweige. Was es zu den anstehenden Wahlen in dem noch stark auf Kohle angewiesenem Land zu wissen gibt.

von David Zauner

Ariadne-Analyse

Staat verhindert, dass CO₂‑Preis wirkt

Ein Papierdokument liegt auf dem Tisch, darauf steht ein schwarzes Modellauto einer Limousine, darüber hat ein älterer Mann im weißen Hemd die Hände zu einem Dach gefaltet.

Klimaschädliche Subventionen im Verkehr hebeln die CO2-Bepreisung vollkommen aus, zeigt eine Untersuchung für das Bundes­forschungs­ministerium. Bis zu 690 Euro Belohnung gibt es demnach für eine ausgestoßene Tonne CO2.

von Joachim Wille

Reform des Klimaschutzgesetzes

Konflikt um europäische Klimapflichten bleibt ungelöst

Eine Mitarbeiterin nimmt aus einem Stapel mehrseitiger Dokumente, die mit starken Klammern zusammengeheftet und mit bunten Zetteln gekennzeichnet sind, eines heraus.

Ihre politische Einigung zur Reform des Klimagesetzes haben die Ampel-Fraktionen jetzt in einen Antrag gefasst, der Klimareporter° vorliegt. Das Papier spiegelt nach wie vor die gegensätzlichen Positionen wider, gerade zum Umgang mit den Überemissionen des Verkehrs.

von Jörg Staude

Nachhaltigkeit als Standard

"Moral ist kein klimapolitisches Leitinstrument"

Fahrradfahrer in Kopenhagen überqueren eine Straßenkreuzung

Klimapolitik lässt sich nicht auf die Konsumenten abschieben, sagt der Umweltexperte Kai Niebert. Damit nachhaltiges Leben etwas ganz Normales werden kann, muss die Politik für entsprechende Infrastrukturen und Leitplanken sorgen.

Interview: Joachim Wille

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

"China will zunächst einen funktionierenden CO₂-Markt etablieren"

Gaskraftwerk in der nordostchinesischen Provinz Jilin, aus drei Schornsteinen kommt weißer Qualm.

Wie China sein Erfassungs- und Bilanzierungssystem für Treibhausgas-Emissionen aufbaut, erläutert Janz Chiang, Klimapolitik-Analyst in Peking. Das Land erwartet, dass die EU künftig die chinesische Bilanzierung des CO2-Fußabdrucks ebenso wie Chinas Emissionshandelssystem anerkennt. Teil 4 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Gesetzesreform

Ampel-Koalition verschiebt Klimaschutz auf viel später

Haus auf dem Land bei Sonnenaufgang, aus der Ferne über ein blühendes Feld betrachtet.

Mit dem Verzicht auf jährliche Sektorziele, die Ministerien verbindlich einzuhalten haben, setzt sich die FDP offenbar auch bei der Reform des Klimaschutzgesetzes durch. Das zeigen Klimareporter° vorliegende Dokumente aus den Fraktionen. Klimaexpert:innen und Umweltverbände kritisieren die Einigung scharf.

von Jörg Staude

Einigung beim Klimaschutzgesetz

Schwache Industrie und mildes Wetter retten CO₂‑Bilanz

Luftaufnahme: Großes Industriegebiet mit 250 Meter hohen Schornsteinen am rechten Rheinufer.

Die Schwäche der energieintensiven Industrie sowie milde Temperaturen retteten 2023 die deutsche Klimabilanz, stellt der Expertenrat für Klimafragen fest. Am Nachmittag einigte sich die Koalition im Streit um das Klimaschutzgesetz und das Solarpaket.

von Jörg Staude

Bundestag

Ränkespiele der FDP beim Klimaschutzgesetz

Verkehrsminister Volker Wissing sitz im Bundestag auf der regierungsbank und schaut zur Seite.

Mit Angstmache vor großflächigen Auto-Fahrverboten will Bundesverkehrsminister Wissing die Verabschiedung des neuen Klimaschutzgesetzes erzwingen. Dahinter verbergen sich Winkelzüge der FDP, die echte Klimapolitik im Verkehr weiter verhindern will.

ein Kommentar von Jörg Staude

Serie: Superwahljahr 2024

Neigen sich 14 Jahre Tories dem Ende zu?

Aufnahme des Westminsterpalastes, in dem das britische Parlament tagt

Die Labour Party führt in den Umfragen für die kommenden Wahlen in Großbritannien. Anders als die konservativen Tories hat sie ein relativ ambitioniertes Klimaprogramm. Das könnte wahlentscheidend sein.

von David Zauner

Menschenrechte

Klimaklage erfolgreich

Gruppenfoto von zwei Bündnissen für Klimaklagen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte schreibt mit seinem Klimaurteil Rechtsgeschichte. Mindestens ein europäisches Land verstößt mit seiner Klimapolitik gegen die Menschenrechtskonvention.

von Verena Kern