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Comeback für Fridays for Future!

Was für das 1,5-Grad-Ziel nötig wäre, hat die Welt 2020 fast geschafft – nicht mit Klimapolitik, sondern mit Corona-Lockdowns. Trotzdem kann 2021 ein Startpunkt für die Klimawende werden. In einer Serie zeigt Klimareporter° auf, was dafür passieren muss. Teil 7: Klimabewegung.


Große Masse an demonstrierenden jungen Menschen mit Schildern und Transparenten
Fridays-for-Future-Protest im Januar 2019 in Berlin. (Foto: Jörg Farys/​Fridays for Future)

Die "Fridays for Future"-Bewegung hat die Politik aufgemischt. Ohne sie hätte es keine weltweiten Klimastreiks, kein "Green Deal"-Projekt der EU, kein Klimapaket der Bundesregierung gegeben.

Das war 2019 und Anfang 2020. Dann kam Corona, seither ist FFF nur noch ein Schatten seiner selbst. Doch das darf nicht so bleiben. Im Jahr 2021 braucht es eine Renaissance der globalen Klimaschutzbewegung.

FFF 2.0 muss in der breiten Öffentlichkeit einen erneuten Bewusstseinsschub auslösen: die Erkenntnis, dass die Bedrohung durch die Pandemie aufgrund einer Zoonose und diejenige durch die Klimakrise letzten Endes dieselbe Wurzel haben, nämlich das Überschreiten der Natur-Grenzen durch den Menschen.

Jeder muss dann wissen: Ein maßvoller Umgang mit der Natur ist überlebenswichtig, weil sonst noch viel schlimmere Pandemien drohen. Und FFF 2.0 muss Druck machen, dass die Corona-Wiederaufbauhilfen zum solaren Umbau der Industriegesellschaften genutzt werden.

Morgen Teil 8: Ein Programm zur Stabilisierung der Natur!

Teil 1: Emissionen runter, subito!
Teil 2: EEG runderneuern!
Teil 3: Klimakanzler:in für Deutschland!
Teil 4: Ernst machen in Glasgow!
Teil 5: Ein, zwei, viele Green Deals!
Teil 6: Jede Tonne CO2 muss etwas kosten!

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