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Klimaschutz muss man sich erst mal leisten können, wird gerne behauptet. Doch stimmt das wirklich? Und wenn ja, warum ist dann die Klimabilanz von Milliardär:innen so katastrophal schlecht?

Wir schauen uns an, was die Emissionen von Superreichen in abartige Höhen treibt und wie eine klimaneutrale, sozial verträgliche Mobilität und Ernährung aussieht – und was dafür passieren muss.

Zum Beispiel, wenn es heißt, ein Elektroauto müsse man sich leisten können. Wenn man ehrlich ist, muss man das anders formulieren: Ein Auto muss man sich erstmal leisten können. Die Menschen, die wirklich ein extrem niedriges Einkommen haben, können sich ein eigenes Auto gar nicht leisten.

Sie und die Menschen, die trotz ausreichendem Einkommen auf ein Auto verzichten – das sind die Menschen, die wirklich klimafreundlich unterwegs sind. Die Diskussion "Verbrenner oder E-Auto" ist an sich schon eine Luxusdiskussion.

Dies ist die 36. Folge des Podcasts "Das ist eine gute Frage", in dem wir locker, kompetent und informativ aktuelle Themen rund um Klimakrise und Energierevolution besprechen wollen. Sie kann auch direkt angehört und heruntergeladen werden.

Quellen und weitere Hinweise enthält die Beschreibung. Dort gibt es auch Kapitelmarken, unten rechts im Kasten.

Foto: privat

Cornelia Quaschning

hat Informatik studiert und war Software­entwicklerin. Heute berät sie Menschen dabei, selbst­bestimmter und gesünder zu leben. Seit der Gründung engagiert sie sich bei Parents for Future.

Foto: Silke Reents

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energie­systeme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energie­wende gelten als Standard­werke.

 

 

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