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AKW-Laufzeitverlängerung – aber sicher?

Atomkraftwerke decken nur 1,2 Prozent der Energieversorgung. Die Unions-Chefs Söder und Merz suggerieren, eine Laufzeitverlängerung löse unsere Energieprobleme, und lenken so von eigenen Fehlern ab. Der Nutzen wäre überschaubar, das Risiko hoch. Podcast-Folge 30.


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Atomkraftwerke sollen länger laufen und uns über den Winter retten, wenn es nach CDU, CSU, FDP, AfD und Springer-Presse geht. Dabei ist der Atomausstieg für Ende 2022 gesetzlich festgeschrieben, Brennelemente und Personal fehlen und viele Sicherheitsfragen sind ungeklärt.

Ginge eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke überhaupt, und wenn ja, wie lange? Orientiert sich die Diskussion an Fakten oder soll sie nur von energiepolitischen Fehlern der Vergangenheit ablenken?

Bayern zum Beispiel hat auf klimaschädliches Erdgas gesetzt statt auf eine ambitionierte Energiewende mit Windkraftausbau – und wird nun Opfer der eigenen katastrophalen Energiepolitik. Darum fordern Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger jetzt AKW-Laufzeitverlängerungen.

Die Diskussion wird von der Springer-Presse angeheizt. Doch wie viel Energie können Atomkraftwerke wirklich einsparen? Steht genug Uran zur Verfügung? Welche rechtlichen Hürden gibt es? Wie riskant wäre ein Weiterbetrieb und wer haftet, wenn es schiefgeht?

Dies ist die 30. Folge des Podcasts "Das ist eine gute Frage", in dem wir locker, kompetent und informativ aktuelle Themen rund um Klimakrise und Energierevolution besprechen wollen. Sie kann auch direkt angehört und heruntergeladen werden.

Quellen und weitere Hinweise enthält die Beschreibung. Dort gibt es auch Kapitelmarken, unten rechts im Kasten.

Porträtaufnahme von Cornelia Quaschning.
Foto: privat

Cornelia Quaschning

hat Informatik studiert und war Software­entwicklerin. Heute berät sie Menschen dabei, selbst­bestimmter und gesünder zu leben. Seit der Gründung engagiert sie sich bei Parents for Future.

Foto: Silke Reents

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energie­systeme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energie­wende gelten als Standard­werke.

 

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