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Quaschning erklärt: Dunkelflaute

Oft heißt es, Wind und Sonne könnten wegen der Dunkelflaute keine sichere Energieversorgung leisten. Dabei sind die nötigen Speicherlösungen bekannt. Sie können zum Exportschlager werden und unseren Wohlstand sichern.


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Energiewende: Sonne und Wind statt Gas, Öl, Kohle und Atom! Aber was passiert in der Dunkelflaute, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht – geht da bei uns allen das Licht aus?

Einige Menschen glauben, einer finsteren Verschwörung auf der Spur zu sein: Grün angehauchte Eliten wollten unseren Wohlstand zerstören, indem sie unser Land mit Solar- und Windkraftanlagen überziehen.

Dabei wissen Ingenieur:innen schon lange, wie die sichere Energieversorgung der Zukunft aussieht: Sonne und Wind mit Speichern.

Natürlich brauchen wir Speicher, wenn nachts der Wind nicht weht. Das wird aber sicher nicht der eine große Mega-Speicher sein.

Wir brauchen vielmehr eine intelligente Kombination verschiedener Speicherlösungen: Batterien, Wärmespeicher, Wasserstoffspeicher und smarte Netze, die auch die Elektroautobatterie mit anzapfen.

Technologien, die nicht nur unser Land klimaneutral machen, sondern auch Exportschlager sind.

Sonne und Wind sind keine Bedrohung. Sie sind die Chance für unsere Energieunabhängigkeit und den Erhalt unseres Wohlstands. Nutzen wir sie!

Foto: Silke Reents

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energie­systeme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energie­wende gelten als Standard­werke.

 

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