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Sachbeschädigung bei Ende Gelände, Flüsse trocknen aus, Bundesregierung verpasst Kohle-Frist

Das Klimagerechtigkeitsbündnis "Ende Gelände" testet friedliche Sabotage. Die Trockenheit bringt den Güterverkehr mit Flussschiffen an seine Grenzen. Die Ampel-Regierung kriegt den Bericht zum Kohleausstieg nicht rechtzeitig fertig.


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Diese Woche im klima update°:

  • Das Aktionsbündnis Ende Gelände hat in Norddeutschland gegen neue Flüssigerdgas-Terminals protestiert – und dabei auf den entsprechenden Baustellen gezielt Technik beschädigt. Das deutet darauf hin, dass die nicht mehr so große Klimabewegung ihre Schlagkraft durch radikalere Protestformen erhöhen will. Bisher galt das nur für kleinere Splittergruppen.

  • Alle schauen besorgt auf die Flüsse, besonders den Rhein, denn der wurde zuletzt immer flacher. Es hat in den vergangenen Wochen viel zu wenig geregnet. Das behindert den Güterverkehr mit Schiffen. Hat das Problem mit dem Klimawandel zu tun? Jein.

  • Die Bundesregierung hat eine Frist aus dem Kohleausstiegsgesetz verstreichen lassen. Eigentlich hätte sie diese Woche ein Gutachten vorlegen sollen, in dem der Stand des Kohleausstiegs und seine Auswirkungen auf Energieversorgung, Strompreis und Klima überprüft werden. Das verschiebt sich jetzt. Wenn die Ampel ihr Versprechen einhalten will, den Kohleausstieg auf 2030 vorzuziehen, muss sie sich ranhalten.

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