Razzien bei der "Letzten Generation", Klimaklub, Durchbruch bei der Kernfusion

Das Vorgehen gegen die "Letzte Generation" wird schärfer – doch was bringen die Protestaktionen eigentlich fürs Klima? Seit Jahren wird über einen "Klimaklub" gesprochen, nun wurde er bei einem G7-Treffen gegründet. Einem US-Team ist in der Fusionsforschung ein Durchbruch gelungen, der Politik und Medien elektrisiert – zu Recht?


Unseren Podcast können Sie auch hier hören:


Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. taz-Logo

Das klima update°

ist ein Projekt des Klimawissen e.V.

Die Produktion ist nur durch unsere Spender:innen möglich. Wenn Sie dazu beitragen wollen, geht das hier. Wir danken Ihnen hier und jetzt – aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn Sie zustimmen).

Diese Woche im klima update°:

  • Unter dem Verdacht der "Bildung einer kriminellen Vereinigung" gab es am Dienstag in mehreren Bundesländern Razzien in Wohnungen von Aktivist:innen der Gruppe "Letzte Generation". Was steckt dahinter? Und was bringen die Aktionen der Protestierenden überhaupt klimapolitisch? Nützen oder schaden sie dem eigentlichen Anliegen, also dem Klimaschutz? Studien zu der Frage kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

  • Seit Jahren wird über einen "Klimaklub" gesprochen. Die Idee: Vorreiterstaaten schließen sich zusammen und ziehen dann andere Länder mit, damit es beim Klimaschutz schneller vorangeht. Vor allem Olaf Scholz hat zuletzt dafür geworben. Jetzt ist der Klub bei einem G7-Treffen tatsächlich gegründet worden. Bislang gibt es nur eine Satzung. Eine "Taskforce" soll nun an der weiteren Ausgestaltung arbeiten.

  • Einem US-Team ist in der Fusionsforschung ein Durchbruch gelungen. Die Meldung hat Politik, Wissenschaft und Medien regelrecht elektrisiert. Denn auf der Kernfusion liegen riesige – aber auch übertriebene – Hoffnungen. Theoretisch könnte sie unendlich viel Energie bereitstellen und so alle Energieprobleme lösen. Allerdings nicht in absehbarer Zeit. Bislang geht es nur um Grundlagenforschung und viele Fragen sind noch offen.

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus!

klimareporter° wird herausgegeben vom gemeinnützigen Klimawissen e.V. – Ihre Spende macht unabhängigen Journalismus zu Energiewende und Klimawandel möglich.

Spenden Sie hier