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Pipeline-Lecks, "Letzte Generation" vor Gericht, Dänemarks Klima-​"Schadenersatz"

Durch die Lecks an den Nord-Stream-Pipelines entweicht viel Methan, wie viel genau, darüber gehen die Schätzungen auseinander. Milde Gerichtsurteile erhielten zuletzt Aktivist:innen der "Letzten Generation". Dänemark will als erstes Land Geld für Schäden und Verluste durch die Klimakrise geben.


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Diese Woche im klima update°:

  • Es ist die Frage der Woche: Wer war das? Die Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 von Russland nach Deutschland wurden gesprengt, das enthaltene Gas sprudelt ins Meer. Das ist nicht nur geopolitisch besorgniserregend – es schadet auch dem Klima.

  • Derzeit laufen einige Gerichtsverfahren gegen Aktivist:innen der Gruppe "Letzte Generation". Sie haben Straßen blockiert – juristisch wird das üblicherweise als Nötigung der Autofahrer:innen gewertet. Gerade ist einer der Protestierenden allerdings nur sehr mild bestraft worden. In der Schweiz hat ein Richter in einem ähnlichen Fall sogar kürzlich entschieden: Eine halbe Stunde Stau ist für Klimaprotest zumutbar. Er sprach die Angeklagte frei.

  • Dänemark stellt als erster Staat Geld bereit, damit arme Länder besser mit Schäden und Verlusten durch die Klimakrise umgehen können. Das ist ein politisch heißes Eisen: Industrieländer lehnen solche Zahlungen bislang ausdrücklich ab, damit es ihnen nicht als Schuldeingeständnis ausgelegt werden kann, die Schäden verursacht zu haben. Auch der dänischen Regierung ist es sehr wichtig zu betonen, sie sehe das Finanz-Versprechen nicht als Ausdruck einer juristischen Verantwortlichkeit.

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