Klima-Hungerstreik, rechtswidrige Hambi-Räumung, NGO-Kritik am Klimagipfel

Junge Aktivist:innen befinden sich in einem unbefristeten Hungerstreik. Die Räumung des besetzten Hambacher Forstes 2018 war rechtswidrig. Klimaschutzorganisationen wollen die Weltklimakonferenz nochmal verschieben. Darüber sprechen Susanne Schwarz und Sandra Kirchner in dieser Woche.


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Diese Woche im klima update°:

  • Junge Klimaaktivist:innen haben sich zu einem radikalen Schritt entschlossen, sie sind in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Sie fordern von den Kanzlerkandidat:innen ein öffentliches Gespräch und die Zusage, einen Bürger:innenrat fürs Klima einzurichten, der verbindliche Beschlüsse fassen kann.

  • Kurz im Podcast erwähnt: die Proteste anlässlich der Automesse IAA in München und ein Bericht der Taz dazu.

  • Baumhäuser brauchen keinen Notausgang – und deshalb war die Räumung des von Klimaaktivist:innen besetzen Hambacher Forsts im September 2018 rechtswidrig. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Köln entschieden.

  • 1.500 Klimaschutzorganisationen wollen die für November geplanten UN-Klimaverhandlungen in Glasgow wegen Corona noch mal verschieben. Davon will Gastgeber Großbritannien aber nichts wissen.

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