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Letzte Generation, Klimaziele unter zwei Grad, Schwesigs Russland-Verstrickungen

Neue Aktionen und noch mehr Verhaftungen bei der "Letzten Generation". Die internationalen Klimaziele reichen für einen Stopp der Erderhitzung bei knapp zwei Grad – in der Theorie. Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Schwesig (SPD) steht unter Druck wegen des Russland-Einflusses auf die landeseigene "Klimastiftung".


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Diese Woche im klima update°:

  • Eine Klimaschutzgruppe macht in letzter Zeit von sich reden: die "Letzte Generation". Bei ihren Aktionen besetzen die Mitglieder oft Straßen, viele wurden schon festgenommen. Diese Woche gab es eine neue Aktionsform: Eine Berliner Gruppe hat den Bürgersteig vor dem Wirtschaftsministerium aufgerissen, um symbolisch ein Pipeline-Rohr zu verlegen.

  • Eine große Studie ist zu dem Schluss gekommen: Wenn alle Staaten ihre aktuellen Klimaschutz-Versprechen einhalten, kann die Erderhitzung bei knapp unter zwei Grad begrenzt werden. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand. Das Problem: Ob alle Staaten wirklich liefern, ist natürlich nicht gesagt.

  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will nicht zurücktreten, obwohl immer klarer wird, dass die angebliche Klimastiftung des Landes hauptsächlich dazu da war, Russland den Bau der Nord-Stream-2-Pipeline nach Deutschland zu ermöglichen – durch Umgehung der US-Sanktionen. Dabei gab es sogar direkte Absprachen zwischen der Schweriner Staatskanzlei und der Gazprom-Tochter Nord Stream 2 AG zur öffentlichen Kommunikation über die Stiftung. Hinzu kommt, dass das Unternehmen 99 Prozent des Stiftungskapitals lieferte.

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