Katars Gaslieferung, CO₂‑Preis für Schiffe, Tuvalu zieht ins Metaverse

Deutschland hat mit Katar mehr Flüssigerdgas-Lieferungen vereinbart, als zum Stopfen der Russland-Lücke nötig wäre. Die EU will Schiffe in den CO2-Emissionshandel einbeziehen. Der bedrohte Pazifikstaat Tuvalu hat sich als "erste digitale Nation" neu gegründet.


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Diese Woche im klima update°:

  • Seit Monaten versucht die Bundesregierung, die ausgefallenen Gaslieferungen aus Russland zu ersetzen. Nun ist klar: Katar wird Deutschland mit Flüssigerdgas (LNG) beliefern. Doch der Deal geht über das hinaus, was kurzfristig nötig wäre, um die Lücke zu stopfen.

  • Anders als andere große CO2-Emittenten müssen Reeder bisher nicht für die Verschmutzung der Atmosphäre durch ihre Schiffe bezahlen. Dabei verursacht die weltweite Schifffahrt mehr Emissionen als Deutschland. Die EU will deshalb jetzt die Emissionen von Schiffen in ihren Emissionshandel einbeziehen und ihnen so einen Preis geben. Das soll Druck auf die Branche machen, ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren.

  • Steigender Meeresspiegel, mehr tropische Wirbelstürme: Tuvalu ist besonders stark von Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Deshalb hat sich der Pazifikstaat im Internet als "erste digitale Nation" neu gegründet.

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