Klimakiller EEG-Novelle

Die kürzlich vom Bundeskabinett beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist mutlos, visionslos und torpediert alle Klimaziele. Was der Gesetzentwurf für die Solar- und Windenergie bedeutet und was wirklich nötig wäre. Podcast-Folge 2.


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Ein knappes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert. Der zuständige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat dabei einen historischen Kompromiss für den Klimaschutz versprochen.

Doch bei näherem Hinsehen verbaut der vorliegende Gesetzentwurf alle Möglichkeiten, dass Deutschland seine Klimaschutzziele doch noch einhalten kann.

Mit dem niedrigen Ausbau werden die erneuerbaren Energien auch im Jahr 2030 immer noch weniger als 30 Prozent der Endenergie decken. Alle Klimaschutzziele werden verfehlt. 

Die EEG-Novelle zeigt: Der von Altmaier kürzlich vorgestellte 20-Punkte-Plan zum Klimaschutz ist reiner Wahlkampf. Bei der CDU spielt die Klimakrise nach wie vor keine Rolle.

Der Podcast erläutert, welche Änderungen für die Photovoltaik und die Windkraft geplant sind, warum das EEG in den letzten Jahren immer weniger zum Klimaschutz beigetragen hat und was zum Stoppen der Klimakrise wirklich nötig wäre.

Dies ist die zweite Folge des neuen Podcasts "Das ist eine gute Frage", in dem wir locker, kompetent und informativ aktuelle Themen rund um Klimakrise und Energierevolution besprechen. Sie kann auch direkt angehört und heruntergeladen werden.

Porträtaufnahme von Cornelia Quaschning.
Foto: privat

Cornelia Quaschning

engagiert sich seit 30 Jahren für Umwelt­ und Klima, seit der Gründung auch bei Parents for Future. Beruflich gibt sie Menschen die Möglichkeit, gesünder und selbst­bestimmter zu leben.

Foto: Silke Reents

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energie­systeme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energie­wende gelten als Standard­werke.

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