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Das klima update°

ist ein Projekt des Klimawissen e.V.

Die Produktion ist nur durch unsere Spender:innen möglich. Wenn Sie dazu beitragen wollen, geht das hier. Wir danken Ihnen hier und jetzt – und auch noch mal namentlich im Podcast, wenn Sie zustimmen.

Diese Woche im klima update°:

  • Aktivist:innen von "Ende Gelände" streiten sich vor Gericht mit der Leag. Der Kohlekonzern will, dass sie nach einer Bagger-Besetzung vor fünf Jahren umfangreiche Unterlassungserklärungen unterschreiben. Bei Zuwiderhandeln – also bei weiteren Protesten auf dem fraglichen Gelände – drohen Strafzahlungen von 250.000 Euro pro Person. Die Aktivist:innen sagen: Es geht dabei nur um das Fernhalten unbequemer Kritik.

  • Extreme Temperaturen zogen sich im Juni um die ganze Erde und wurden von der Klimakrise verstärkt. Das hat eine Untersuchung des Thinktanks Climate Central ergeben. Mehr als die Hälfte der Menschheit war demnach betroffen: Fast fünf Milliarden Menschen weltweit litten unter den extremen, klimawandelgetriebenen Temperaturen.

  • Wenn das Bundesverkehrsministerium seine Pläne für neue Straßen stoppt, könnte das rund 20 Milliarden Euro einsparen. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in einer Kurzstudie errechnet, die am Montag veröffentlicht wurde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Gewerkschaft Verdi, die Klima-Allianz und der ACE Autoclub Europa haben die Untersuchung in Auftrag gegeben.