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Zwei Tage down

In den letzten beiden Tagen versuchten viele Menschen, auf die Seite von Klimareporter° zu kommen – und scheiterten. Der Grund waren technische Probleme, für die wir uns entschuldigen möchten. Zugleich treffen wir Vorsorge, um dem erfreulicherweise wachsenden Interesse an unserer Arbeit gerecht zu werden.


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Wir sind wieder online! Endlich!

Gut zwei Tage lang – von Dienstag Abend bis heute früh – war unsere Seite nicht zu erreichen. Wir waren offline, nichts ging mehr.

Der Grund: Einer unserer Texte, den wir Anfang der Woche veröffentlicht haben, hat so viele Menschen interessiert, dass unser eigentlich gut ausgestatteter Server das nicht mehr bewältigen konnte. Und zusammengebrochen ist.

Wir haben häufiger Beiträge, die besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Das ist sehr gut, das streben wir auch an. Wir wollen, dass unsere Arbeit auf Interesse und Resonanz stößt.

Aber in diesem Fall war es absolut extrem. Innerhalb weniger Stunden versuchten offenbar mehr als drei Millionen Menschen, auf den Beitrag zuzugreifen. Das ist die Zahl, die unser Hoster uns genannt hat und die auch von unserem Webmaster überprüft wurde. Möglicherweise war die Zahl der Zugriffsversuche sogar noch höher. Anfang nächster Woche werden wir es genau wissen. Jedenfalls war es für unseren Server definitiv zu viel.

In dem Beitrag geht es um Biogas, das in Deutschland abgefackelt, also einfach verschwendet wird. Mein Kollege Jörg Staude hat recherchiert, dass bei Engpässen im Stromnetz vielfach Biogasanlagen abgeregelt werden müssen, deren Leistung man gerade in der jetzigen Energiekrise dringend brauchen würde. Dann läuft der Gasspeicher der Anlage voll und das weiter anfallende Biogas muss abgefackelt werden.

Und nicht nur das. Weil Biogasanlagen oft nicht nur Strom produzieren, sondern auch Wärme bereitstellen, kann dann die Situation eintreten, dass den Betreibern nichts anderes übrig bleibt, als ersatzweise fossiles Gas oder Öl einzusetzen – weil sie ihren Lieferverpflichtungen nachkommen müssen.

Dass das Thema sehr viele Menschen bewegt, liegt auf der Hand. Und wir freuen uns sehr über das große Interesse. Aber die technischen Probleme, die das dann leider zur Folge hatte, sind natürlich alles andere als schön. Wir entschuldigen uns dafür bei allen Leser:innen und hoffen, dass sie uns gewogen bleiben.

Dasselbe Problem ist auch im August schon einmal aufgetreten. Auch da hatte ein Beitrag innerhalb kürzester Zeit extrem viele Aufrufe. Unser Gastautor Tim Meyer hat analysiert, wie die strukturelle Krise der französischen Atomkraft für den deutschen Strommarkt zum entscheidenden Preistreiber wird. Und auch da brach unser Server zusammen, allerdings nur für einige Stunden.

Verena Kern ist Co-Chefredakteurin von Klimareporter°.

Wir haben als Reaktion darauf bereits mehr Serverleistung dazugekauft, um diesen neuen Problemen vorzubeugen. Jetzt zeigt sich, dass wir noch einmal nachlegen müssen und noch mehr Serverleistung brauchen.

Wir prüfen gerade verschiedene Angebote. Damit unsere Seite nicht wieder in die Knie geht – ausgerechnet dann, wenn besonders viele Menschen unsere Beiträge lesen wollen.

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