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HYDROGEN DIALOGUE 2021

Shell unter Zugzwang, Tagebau ohne Genehmigung, Streit um Agrarsubventionen

Das gab es noch nie: Ein Gericht verpflichtet einen Konzern zum Klimaschutz. Über das historische Urteil in den Niederlanden sowie über eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs sprechen unsere Redakteur:innen Christian Eichler und Sandra Kirchner. Außerdem geht es diese Woche um die Reform der EU-Agrarförderung.


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Diese Woche im klima update°:

  • Ein Gericht in den Niederlanden zwingt den Ölkonzern Shell, seine klimaschädlichen Emissionen deutlich stärker zu senken als geplant. Das ist ein deutliches Signal an die fossile Wirtschaft: Gerichte können auch Konzerne auf die Achtung der Menschenrechte und auf die Einhaltung des Verursacherprinzips verpflichten.

  • Im Tagebau Turów in Polen darf vorerst keine Braunkohle mehr abgebaut werden. Das hat der Europäische Gerichtshof angeordnet. Doch Polen will trotzdem weiter Kohle fördern.

  • Die EU verhandelt über die Agrarförderung der nächsten sieben Jahre. Noch immer sind viele Punkte strittig. Am  Ende war der Dissens zu groß, nun soll im Juni weiter verhandelt werden.

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