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Nahende 1,5 Grad, australische Massen-Korallenbleiche, Klimakritik an Coldplay

Bereits in den nächsten Jahren könnte das 1,5-Grad-Limit erstmals gerissen werden. Die Korallen am Great Barrier Reef erleben schon wieder eine Massenbleiche. An einem vermeintlichen Klimaprojekt der Band Coldplay gibt es Kritik. 


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Diese Woche im klima update°:

  • Die gefürchtete Temperaturgrenze naht: Schon eines der kommenden fünf Jahre könnte global um 1,5 Grad heißer sein, als es vor der Industrialisierung typisch war. Dieser Fall tritt mit einer fünfzigprozentigen Wahrscheinlichkeit ein, wie die WMO, die Wetterorganisation der Vereinten Nationen, diese Woche mitgeteilt hat. Das wäre noch nicht der dauerhafte Übergang in eine 1,5-Grad-Welt – aber auch der dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn weiter Kohle, Öl und Gas verbrannt werden.

  • Australien hat gerade einen extrem heißen Sommer hinter sich – auch im Wasser vor der Küste. Das berühmte Great Barrier Reef leidet enorm darunter. Die zuständige Behörde hat nun gemeldet: Die Korallen haben durch die Meeres-Hitzewellen ihre sechste große Massenbleiche erlebt. Es ist schon die vierte seit 2016.

  • Coldplay tourt klimafreundlich, sagt die Poprockband aus London. Tatsächlich kommen bei der gerade gestarteten Konzertreise alle möglichen Öko-Ideen zum Einsatz. In einem sehen manche Klimaschützer:innen aber einen Skandal: Es gibt eine Kooperation mit einem finnischen Ölkonzern, der "nachhaltiges Flugbenzin" bereitstellen soll. Was daran problematisch ist, was Coldplay durchaus richtig macht – und was Konzertbesucher:innen selbst tun können, um das Erlebnis klimafreundlicher zu machen.

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