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Brennen für die Ladenhüter

Sowohl zwischen den EU-Ländern als auch in der Ampel-Regierung gibt es Streit, welche Zukunft der Verbrennungsmotor noch haben soll. Eine Debatte, die bald überholt sein wird.


Doppel-Auspuff eines gelben Autos.
Der Streit um den Verbrennungsmotor ist entschieden. (Foto: Neri Vill/​Pixabay)

Verbrennungsmotoren sind Auslaufmodelle. Die Motoren sind energetisch ineffizient, kompliziert zu bauen und brauchen eine aufwändige Abgasreinigung, die deswegen zum Tricksen einlädt.

Europas größter Autobauer, Volkswagen, peilt bereits für 2030 ein Ende des Verkaufs von Benzin- und Dieselfahrzeugen an. Auch Audi, Ford, Mercedes, Opel und Volvo wollen im nächsten Jahrzehnt keine Verbrenner mehr bauen. Doch die EU-Politik traut sich nicht, dieses schon vorhandene Umstiegstempo allgemein vorzugeben.

Immerhin: Nun soll 2035 das Verbrenner-Stoppschild kommen. Doch das schon von EU-Kommission und Europaparlament abgesegnete Datum drohte zuletzt unter die Räder zu kommen.

Gegen das Aus in etwas mehr als einem Dutzend Jahren opponierten nicht nur Italien und einige osteuropäische Länder, auch die deutsche Ampel-Koalition irrlichterte bei dem Thema. Die um ihr Profil besorgte FDP wich von der gemeinsamen Regierungsposition ab und brannte plötzlich dafür, dem Verbrenner ein längeres Leben zu ermöglichen.

Schon jetzt ist absehbar: Die Bremser werden von der technischen Entwicklung überrollt werden. Wetten: Lange vor 2035 wird niemand mehr Verbrenner kaufen wollen.

Denn der von Verbrenner-Fans favorisierte synthetische Öko-Sprit wird noch viel zu knapp und zu teuer sein und die Batterietechnik der Elektro-Autos, jetzt noch ein Knackpunkt, so gut, dass die Frage nach dem Antrieb längst beantwortet sein wird.

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