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Juli war Ausnahmemonat

Der vergangene Juli könnte global gesehen der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sein.


Zwei Sonnenschirme von unten, darüber der blaue Himmel
Hitzerekorde werden immer schneller gebrochen. (Foto: Monika Mesterhazy/​Pixabay)

Der vergangene Monat Juli könnte im weltweiten Mittel der heißeste Monat überhaupt seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen gewesen sein. Das meldet der europäische Copernicus-Dienst zur Überwachung des Klimawandels (C3S).

"Die globale Durchschnittstemperatur im Juli 2019 war ähnlich hoch und möglicherweise leicht höher als die im Juli 2016, die nach einem El-Niño-Ereignis kam", heißt es in einer Mitteilung des Dienstes. Bisher war der Juli 2016 der heißeste Monat in den Aufzeichnungen.

Der Juli ist generell der wärmste Monat weltweit, weil sich die Landmassen der Nordhemisphäre im Jahresverlauf schneller erhitzen, als sich die Ozeane der Südhalbkugel abkühlen können.

Allerdings, so schränkt Copernicus ein, sei der Unterschied zwischen Juli 2019 und Juli 2016 sehr klein. Er sei sogar geringer als der Unterschied zwischen den Datensätzen verschiedener Institutionen. Aus anderen Datensätzen wie dem der japanischen Wetterbehörde könne daher eine andere Reihenfolge der heißesten Monate resultieren.

Ob Rekordmonat oder nicht – das Jahr 2019 hat laut Copernicus auch so schon Rekorde gebrochen. So waren alle bisherigen Monate unter den vier wärmsten für den jeweiligen Monat und der Juni war der wärmste Juni bisher. Zum vorherigen Rekordhalter, dem Juni 1999, hatte er einen Abstand von einem Grad Celsius.

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