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Flussfilmfest in Berlin: Wenn Mode Flüsse zerstört

Am 18. und 19. Januar zeigt die Grüne Liga beim Flussfilmfest in Berlin Dokumentationen zu bisher unterbelichteten Aspekten der Zerstörung von Fließgewässern in Europa und weltweit.


Verschmutzter Fluss mit Schaumkronen, im Hintergrund rauchende Fabrikschornsteine.
Schaumkronen auf Flüssen – eine Kehrseite der Modewelt. (Foto: riverbluethemovie.eco)

Am 18. Januar 2020 ist das Flussfilmfest der Grünen Liga erstmals im Rahmenprogramm der Demonstration "Wir haben es satt" in Berlin zu Gast.

Ab 16 Uhr zeigt das Filmfest in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Mitte die Patagonia-Produktion "Artifishal: Der Weg zur Vernichtung ist mit guten Absichten gepflastert".

Der erhellende und dennoch kontroverse 80-minütige Dokumentarfilm von Liars & Thieves zeigt die Auswirkungen von Fischfarmen und Fischaufzuchtstationen – einer Industrie, die unsere Flüsse verschmutzt, die Erholung der Fischbestände verhindert und die Probleme, die sie vorgibt zu lösen, nur noch verschlimmert.

"Artifishal" taucht tief in sein Thema ein und zeigt, wie Bürger versuchen, die weitere Zerstörung öffentlicher Gewässer zu verhindern und die bestehenden Wildlachs- und Meerforellenbestände zu schützen.

Die meisten europäischen Lachsfarmen befinden sich in Norwegen und Schottland, wo sie verheerende Schäden an den Küstenökosystemen anrichten. Die offenen Netzgehege der Fischfarmen sind eine der wichtigsten Ursachen für den dramatischen Rückgang des wilden Atlantischen Lachses.

Jetzt plant die Industrie, großflächig in die unberührten Fjorde Islands zu expandieren, und wächst auch in Norwegen, Schottland und Irland mit erschreckendem Tempo.

Im Anschluss an den Film findet ein Expertengespräch statt.

Mehr Flussfilme im Berliner Kino Moviemento

Am nächsten Tag, dem 19. Januar, geht es mit Flussfilmen im Kino Moviemento in Berlin-Kreuzberg weiter. Ab 18 Uhr folgen die Zuschauer in "Riverblue" dem internationalen Fluss-Umweltschützer Mark Angelo über den ganzen Globus, wenn er eine der weltweit umweltschädlichsten Industrien infiltriert: die Modewelt.

Flussfilmfest in Berlin

Das Flussfilmfest wird veranstaltet von der Grünen Liga mit Unterstützung durch die Naturstiftung David und Patagonia. Es wird gefördert durch das Umwelt­bundesamt und das Bundes­umwelt­ministerium.

 

18. Januar ab 16 Uhr

Film und Soup ’n’ Talk in der Heinrich-Böll-Stiftung

Schumannstraße 8, 10117 Berlin-Mitte

 

19. Januar ab 18 Uhr

Filme im Kino Moviemento

Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin-Kreuzberg

 

Komplettes Programm: www.flussfilmfest.org

Durch aggressive chemische Manufakturprozesse und die unverantwortliche Entsorgung giftiger Chemikalien hat eines der Lieblingsprodukte der Konsumwelt viele Flüsse zerstört und die Lebensgrundlage von Menschen, die von diesen Wasserwegen abhängig sind, infrage gestellt.

"Riverblue" macht auf die Zerstörung einiger der weltweit vitalsten Flüsse durch Textilproduktion aufmerksam – und fordert durchgreifende Veränderungen in dieser Industrie, gerade bei den großen Modemarken.

Über nachhaltigen Textilkonsum möchten die Veranstalter anschließend mit den Zuschauern ins Gespräch kommen.

In einem weiteren, anschließenden Filmblock am 19. Januar im Moviemento geht es um Dämme und Wasserkraftanlagen an Wildflüssen.

Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit der Grünen Liga e.V. in der Rubrik Advertorials erschienen.

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