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Folgen der anhaltenden Hitze

Leere Schiffe, tote Fische

Hier ist ein toter Fisch im Wasser zu sehen

Die extreme Trockenheit macht nicht nur der Schifffahrt und den Kohle- und Atomkraftwerken zu schaffen, die ihr Kühlwasser aus den Flüssen holen und es erwärmt wieder einleiten. Sie setzt zudem die Ökosysteme aller Gewässer unter Stress. Das birgt auch für den Menschen Risiken.

von Joachim Wille

Klimawandel in der Arktis

Biber dringen in warme Arktis vor

Ein Biber schwimmt in einem Fluss.

In Alaska, wo früher kaum Bäume wuchsen, bauen jetzt Biber Dämme und stauen Flüsse auf. Durch ihre Bauten sorgen sie aber nicht nur für vielfältigere Landschaften, sondern setzen auch Klimagase frei.

von Friederike Meier

Bodenverschlechterung

Bodenlos

Ein Mann steht auf ausgetrocknetem Boden mit vielen Rissen.

Die Böden werden weltweit immer unfruchtbarer. Inzwischen hat die Landdegradierung einen kritischen Zustand erreicht. Sie treibt nicht nur die Klimakrise voran, sondern gefährdet den Lebensstandard von 3,2 Milliarden Menschen, warnt der Weltbiodiversitätsrat. Noch länger abzuwarten wird teuer.

von Christiane Schulzki-Haddouti

Müllers Woche

Kohleausstieg als Tarifverhandlung, Rote Liste und das Ende von Schneller, Höher, Weiter

Michael Müller

Kalenderwoche 20: Ob bei den Gewerkschaften, der Groko oder der künftigen Kohlekommission – der Umweltschutz ist in der Defensive, ökologische Themen werden an den Rand gedrängt, kritisiert Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitherausgeber von Klimareporter°. Gerade die SPD sollte das begreifen und endlich gegensteuern.

Schmidtkes Streifzug

Die Bienen und die Blumen

Hier ist eine Biene zu sehen, die auf einer Blüte Pollen sammelt

Ohne Bienen gibt es weniger Ernte und weniger Biodiversität. Ökosysteme und Nahrungsketten weltweit sind gefährdet. Um das allen stärker ins Bewusstsein zu bringen, haben die Vereinten Nationen den 20. Mai erstmals zum Welttag der Bienen ausgerufen.

eine Kolumne von Daniela Schmidtke

Vogeltod

Nicht nur Windräder

Toter Vogel hängt am Kühlergrill eines Autos.

An den Rotoren von Windkraftanlagen können Vögel und Fledermäuse sterben. Darüber muss man reden – aber genauso über die viel größeren Gefahren: Glasscheiben, Freileitungen, Autos und Katzen sowie Lebensraumzerstörung und Klimawandel. Einfache Lösungen gibt es nicht.

ein Gastbeitrag von Axel Mayer

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

CO₂ zählen ist kein Klimaschutz

Kugeln eines Abakus

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich