Graßls Woche

Gespaltene Gesellschaft, eisiges Ungleichgewicht und der CO₂-Düngeeffekt

Kalenderwoche 24: Die Politik orientiert sich eher an unteren Schätzungen, wie stark die Klimakrise wird. Klar ist aber schon jetzt, dass ein Drittel des globalen Eises abschmelzen wird, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Seine Überraschung der Woche: Tropenwälder erhalten ist effizienter als aufforsten.

Mühlhaus' Woche

Uneinsichtige Groko, beherzte Finnen und urbane Mobilität

Kalenderwoche 23: Der Zwölf-Punkte-Plan, den die Fraktionschefs der Unionsparteien vorgelegt haben, ist ein Schritt in die richtige Richtung, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Aber dass die Bundesregierung erst im Herbst über das Erreichen der Klimaziele entscheiden will, sei zu spät.

Lückings Woche

Satirische Gedankenspiele, brüchige Zeiten und vernünftige Erstwähler

Kalenderwoche 22: Union und SPD machen nach der Europawahl und den Jugendprotesten einfach weiter wie bisher, kritisiert Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Den Regierungsparteien sollte klar sein, dass ihr Wählerpotenzial damit weiter schrumpfen wird.

Knies Woche

Strafgelder, Schutzgut Diesel und die richtigen Produkte zur richtigen Zeit

Kalenderwoche 21: Dass die Autokonzerne nun endlich die Kehrtwende beschließen und klimaneutral werden wollen, hat nicht zuletzt mit den CO2-Grenzwerten der EU zu tun, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°.

Müllers Woche

Klima als Koalitionsfrage, Kanzlerin auf Tauchstation und der alte Unsinn CCS

Michael Müller

Kalenderwoche 20: Damit ein starkes Klimaschutzgesetz gegen die Altmaiers und Scheuers durchkommt, muss der öffentliche Druck noch deutlich wachsen, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Die Party auf Kosten anderer darf nicht weitergehen.

Mühlhaus' Woche

Angstspiele um CO₂-Steuer, Megatrend E-Sharing und sinnvolle Digitalisierung

Kalenderwoche 19: Mit ihrem Zögern bei der CO2-Steuer zeigt die große Koalition, warum Protestbewegungen wie "Fridays for Future" und "Excitinction Rebellion" so dringend notwendig sind, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Positiv überraschte ihn, dass beim Digitalkongress "Republica" Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda stand.

Lückings Woche

Merkels Steuerverständnis, E-Laden wie zu Hause und die angehaltene Fusion

Kalenderwoche 18: Sinn und Zweck einer CO2-Steuer sind Kanzlerin Merkel sicher klar – wie sie damit politisch umgeht, ist aber noch offen, meint Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Die E-Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum findet er Nutzer-unfreundlich.

Knies Woche

Gute City-Maut, öffentliche Autonomie und eine falsche Ökobilanz

Kalenderwoche 17: Die City-Maut ist eine gute Idee, auch weil man sie sozial staffeln und die Einnahmen zweckgebunden verwenden kann, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Autonome Pkw, über deren Einsatz öffentlich und nicht privat entschieden wird, könnten die Zahl der Fahrzeuge senken.

Kemferts Woche

Klimapolitische Untätigkeit, radikale Finanzwende und ungewollter Strukturwandel

Kalenderwoche 16: Obwohl Bayern in der Speicherforschung führend ist, gelingt es dem Freistaat nicht, die Energiewende voranzubringen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Weil Strom im Norden durch die Erneuerbaren immer billiger wird, könnte es passieren, dass  Unternehmen dorthin abwandern.

Mühlhaus' Woche

Schlaffe Starts, realistische Schüler und überflüssige Beschränkungen für Erneuerbare

Kalenderwoche 15: Es ist nicht erkennbar, dass das Klimakabinett den nötigen Schwung in die Klimapolitik bringt, meint Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Dass die Umweltministerin alle Ressorts in die Pflicht nehmen will, ist gut – aber bisher wirkungslos.

Lückings Woche

Kluge EU, fehlende Märkte und die Geheimniskrämerei der Regierung

Kalenderwoche 14: Die EU lässt Mitgliedsstaaten wirtschaftlich profitieren, die ihre Klimaziele übererfüllen, lobt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Nun müssen auch die CO2-Emissionen der Sektoren, die nicht Teil des Emissionshandels sind, einen Preis erhalten. So ließen sich die Klimaziele erreichen.

Knies Woche

Königsfragen, gebrochenes Europarecht und das private Auto als Ikone

Kalenderwoche 13: Autofahren wurden jahrzehntelang gefördert, doch inzwischen ist das Ansteigen des Fahrzeugbestands außer Kontrolle geraten, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Für eine echte Verkehrswende ist ein Gesetz zur Eindämmung der Fahrzeugflotten nötig.

Graßls Woche

Riskante Erdmanipulation, ungewisse Kippelemente und der Trick mit dem Klimakabinett

Kalenderwoche 12: Geoenginneering spielt eine zu große Rolle in der öffentlichen Debatte, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Statt zusätzliche Komplexität in ein Klimasystem zu bringen, das wir nur teilweise verstehen, müssen wir Klimapolitik für das Paris-Abkommen machen.

Mühlhaus' Woche

Intelligenter Strom, entschlossene Schüler und ministerielle Panik

Kalenderwoche 11: Stromsparen im Haushalt ist eine gute Sache, der größere Hebel, um Emissionen zu sparen, ist aber ein intelligenter Einsatz von Ökostrom in allen Bereichen, sagt  Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Er wünscht sich, dass die Umweltministerin endlich aus dem klimapolitischen Winterschlaf erwacht.

Lückings Woche

Gutes am Klimafasten, der gordische Knoten der Energiewende und Millionen überrumpelte Kunden

Kalenderwoche 10: Legt man die Strom-Steuern auf fossile Energieträger um und führt einen CO2-Preis ein, lässt sich der gordische Knoten der Energiewende zerschlagen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Über eine EU-Entscheidung zur Eon-RWE-Fusion hat er sich gefreut.

Knies Woche

Agrosprit in der Nische, Lagerhallen auf der Autobahn und überraschende Carsharing-Allianzen

Kalenderwoche 9: Selbst wenn es gar nichts kosten würde, würde das heutige Angebot an Bussen und Bahnen die Mehrzahl der Autofahrer nicht erreichen, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Wir brauchen eine Debatte über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs insgesamt.

Müllers Woche

Klimaschutz auf Anfang, Klimagesetz bis zum Sommer und kein Verpuffen des Protests

Michael Müller

Kalenderwoche 8: Der Klimaschutz entwickelt sich in der Bundesregierung zum Drama, doch es lohnt sich, für das Klimagesetz zu kämpfen, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Die Reaktion der Union darauf ist der Hammer der Woche.

Mühlhaus' Woche

Ignorante Politik, ungemütliche Zeichen und die Hebelwirkung von grünem Geld

Kalenderwoche 7: Die Rekordbeteiligung beim "Bienen-Volksbegehren" in Bayern ist ein deutliches Zeichen an die Politik, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Klima- und Naturschutz sind in den Köpfen der Menschen angekommen. Die Zeit ist reif für eine Veränderung – nicht nur in Bezug auf die Artenvielfalt.

Lückings Woche

Absurde Preise, eingeschränkter Wettbewerb und ein Vorschlag für den Wirtschaftsminister

Kalenderwoche 6: Das Thema CO2-Bepreisung scheint an Bundeswirtschaftsminister Altmaier abzuprallen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Dabei wäre es eine gute industriepolitische Initiative, die viele Unterstützer findet.

Knies Woche

Politische Alleingänge, beschämende Medien und postfaktische Zeiten

Kalenderwoche 5: Das Eingreifen von Bundesminister Scheuer in die Verkehrskommission zeigt, dass seine CSU keinen Wechsel in der Verkehrspolitik will, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Die Verkehrswende ist in einem regierungsunabhängigen Gremium besser aufgehoben.