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Nahrungsmittelpreise auf Rekordhoch

Ausgedörrtes Angebot trifft auf anziehenden Bedarf

Ein Sojabohnen-Feld wird maschinell geernet.

Dem Arabischen Frühling ging ein massiver Anstieg der Lebensmittelpreise voraus. Zum aktuellen Preisanstieg kommen aber noch drei Faktoren hinzu, die Unruhen begünstigen: der Einkommensverlust durch Corona, ein hoher Schuldenstand in vielen Entwicklungsländern und die Pandemie selbst.

von Christian Mihatsch

Tag der Buchenwälder

Diese Buchen trotzen der Dürre

Rotbuchen-Wald aus wenigen älteren und vielen jüngeren Bäumen.

Ein Forschungsteam hat bei Rotbuchen in Hessen die Gene für Trockenheitstoleranz identifiziert. Das soll in Zukunft helfen, naturnahe und klimastabile Wälder aufzubauen. Der Schutz der Waldökosysteme muss dann aber auch Vorrang vor der "Holzfabriken-Wirtschaft" bekommen, sagen Naturschutzverbände und Fachleute.

von Joachim Wille

Details aus kommendem IPCC-Bericht

Existenzielle Bedrohung

Ausgetrocknete Ebene bis zum Horizont.

Irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische System drohen bereits, wenn die Erde sich um mehr als 1,5 Grad erhitzt, warnt der Weltklimarat im noch unveröffentlichten neuen Bericht. Zusammenbrechende Ökosysteme, mehr Dürren, Hunger und Krankheiten sind Folgen, auf die sich die Menschheit einstellen muss.

von Sandra Kirchner

Studie untersucht zunehmendes Phänomen

Flüsse sitzen auf dem Trockenen

Breites, fast ganz ausgetrocknetes Flussbett, von der Flussmitte aufgenommen.

Dass Flüsse austrocknen, ist kein neues Phänomen. Inzwischen fällt aber weltweit mehr als die Hälfte aller Flüsse an einem oder mehreren Tagen im Jahr trocken, ergab eine internationale Studie. Grund ist auch der Klimawandel.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 30

Megadürre in den USA, Schulzes Wasserstrategie, Welt-Klima-Biodiversitäts-Bericht

Logo: klima update° - der klimareporter° Podcast

Weite Teile im Westen der USA leiden unter extremer Trockenheit. Über den Wassernotstand reden unsere Redakteur:innen Christian Eichler und Sandra Kirchner diese Woche. Außerdem geht es um die Wasserstrategie von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und um Zusammenhänge zwischen Klima- und Biodiversitätskrise.

Kommentar

Sorgenfall Wasser

Bei Magdeburg führt die Elbe im Juli 2018 dramatisch wenig Wasser.

Drei Trockenjahre musste Deutschland von 2018 bis 2020 erleben, bis die Umweltministerin eine nationale Wasserstrategie vorlegte – viel zu spät kurz vor dem Ende der Legislaturperiode. Dieses Jahr half sich die Natur noch einmal selbst.

ein Kommentar von Joachim Wille

UN-Dekade zur Ökosystem-Renaturierung

"Die Natur ist in der Lage, sich selbst zu heilen"

Tony Rinaudo diskutiert mit einem afrikanischen Gesprächspartner, während beide in einer lockeren Gruppe einen Weg entlang gehen.

Die Trendwende im globalen Naturschutz ist noch zu schaffen, ist sich "Waldmacher" Tony Rinaudo im Interview mit Klimareporter° sicher. Es komme dabei weniger auf das an, was wir tun, als auf das, was wir lassen. Teil 2 und Schluss des Interviews.

Interview: Joachim Wille

UN-Dekade zur Ökosystem-Renaturierung

"Einfach ausgedrückt: Bäume sind Leben"

Tony Rinaudo vor einer aufgeschichteten und gesicherten Steinmauer.

Im Naturschutz brauchen wir ein anderes Herangehen, nicht nur immer mehr gepflanzte Bäume und mehr Geld, sagt der "Waldmacher" Tony Rinaudo im Interview mit Klimareporter°. In Westafrika entwickelte der weltbekannte Australier eine regenerative Methode zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Teil 1 des Interviews.

Interview: Joachim Wille

Frühjahr deutlich weniger trocken

Hurra, es hat geregnet

Natur

Der nasse Mai hat die Trockenheit zumindest aus den oberen Bodenschichten vertrieben – gut für die Landwirtschaft. Weiter unten fehlt in vielen Regionen immer noch Wasser. Die Wald-Krise wird sich noch nicht in allen Regionen entspannen.

von Joachim Wille

Buchbesprechung

Wie Deutschland sich mit dem Klimawandel verändern wird

Pegelhäuschen am Magdeburger Elb-Hochufer bei Niedrigwasser.

"Jedes Zehntelgrad zählt", sagen Wissenschaftler mit Blick auf die Erderhitzung. Das gilt auch für Deutschland. Die Autoren Nick Reimer und Toralf Staud zeigen in ihrem gerade erschienenen Buch auf, mit welchen Folgen hierzulande zu rechnen ist.

von Christian Mihatsch

Der gute Wille

Alles gewaltig im Fluss

Eine Parkbank in Ulm wird von der Donau überflutet.

Der Klimawandel bringt je nach Weltregion mehr Hochwasser, aber auch mehr Trockenzeiten. Nun hat ein Forscherteam die Prognosen verbessert. Der Eindruck, dass die Probleme zunehmen, ist offenbar nicht falsch.

eine Kolumne von Joachim Wille

Extremwetterattribution

Den Klimawandel greifbar machen

Qualm steigt von einem brennenden Wald auf

Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen: Dass das Klima sich ändert, ist längst deutlich zu spüren. Dennoch ist das Thema für viele immer noch fern und abstrakt. Der Deutsche Wetterdienst will das ändern und künftig den Einfluss des Klimawandels bei Wetterextremen deutlicher aufzeigen.

von Verena Kern

Italienische Studie

Wie es in den Alpen künftig regnet

Waldstraße bei Jamnik in den slowenischen Alpen mit Pfützen und einem kräftigen Laubbaum, darauf Nebel, im Hintergrund ein Alpengipfel und imposante Wolken.

Zweieinhalb Monate rechnete ein Supercomputer ein neues Klimamodell für die Alpen durch. Das Resultat gibt den Hochgebirgsorten nun viel genauere Starkregenprognosen an die Hand.

von Verena Kern

Winter-Wetter-Bilanz und Ausblick

Ein viertes Trockenjahr?

Riesiges Getreidefeld bis zum Horizont unter hellem, wolkenreichem Himmel.

Der Winter hat durchschnittliche Niederschläge gebracht, sogar etwas mehr – doch um die drei vergangenen trockenen Jahre auszugleichen, reicht das bei Weitem nicht. Die Böden sind nur oberflächlich feucht. Ein weiteres Dürrejahr träfe die Land- und Forstwirtschaft hart.

von Joachim Wille

Deutscher Wetterdienst zieht Bilanz

Ein "Schaukelsommer"

Ein Kind schaukelt.

Der diesjährige Sommer war zum Glück bei Weitem nicht so extrem wie die von 2018 und 2019, aber das bedeutet keine Entwarnung an der Klimafront. Um die Dürrejahre wettzumachen, reichen durchschnittliche Niederschläge nicht aus.

von Joachim Wille

Das neue Waldsterben

Hat der Wald Zukunft?

Ein Waldstück im Harz

Dem Wald geht es schlechter als beim "Waldsterben" in den 1980er Jahren. Die Gründe sind bekannt: Monokulturen, Klimawandel, Überdüngung. Das Ökosystem Wald erholt sich am ehesten, wenn wir es in Ruhe lassen. Können wir das?

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Wasserhaushalt

"Wasser in der Landschaft halten"

Blick vom Ufer auf das Flüsschen Mulde in Sachsen, im Hintergrund eine flache Landschaft mit Bäumen.

Eigentlich ist Deutschland reich an Wasser, dennoch werden in Hitzephasen regional Einschränkungen nötig. Die Bundesumweltministerin kündigt eine Wasserstrategie fürs nächste Jahr an. Die Umweltstiftung WWF hat schon mal Vorschläge vorgelegt. 

von Sandra Kirchner

Kommunaler Spitzenverband beruhigt

Notstand nur beim Pool-Wasser

Drei Mädchen auf großen Schwimmringen in einem großen Kunststoff-Swimmingpool.

Als Folge der anhaltenden Hitze rufen erste Kommunen in Deutschland den "Trinkwassernotstand" aus. Verbände und Wissenschaft sehen in Deutschland aber keine flächendeckenden Ausfälle bei der Wasserversorgung drohen.

von Jörg Staude

Folgen der Klimakrise

Extreme Dürreperioden werden in Mitteleuropa zunehmen

Kiefernforst

2018 und 2019 waren extrem: Dass es in Mitteleuropa zwei Jahre nacheinander so trocken ist, war davor zuletzt im 18. Jahrhundert der Fall. Im Zuge des Klimawandels werden solche doppelten Dürren häufiger und stärker ausfallen, zeigt eine Studie. Für Wälder und Äcker wäre das dramatisch.

von Susanne Schwarz

Anhaltende Trockenheit

Wasser wird knapp

Regentropfen fallen in eine Pfütze

Trotz der Regenfälle der letzten Wochen herrscht nach wie vor extreme Dürre in Deutschland. Die schon das dritte Jahr in Folge anhaltende Trockenheit erfordert einen Paradigmenwechsel in der Wassernutzung.

von Verena Kern