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Dählings Woche

Fossile Füllhörner, zivile C‑Parteien und Energie­sicherheit von nebenan

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Kalenderwoche 2: Ein dezentrales und flexibles Stromsystem kommt besser mit Störungen und Angriffen zurecht als wenige Großkraftwerke, findet Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Sie plädiert für eine Art energiepolitische Unabhängigkeitserklärung Europas.

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Solare Grundlast in Abu Dhabi

Die Etihad Towers, fünf futuristische blaue Hochhaus-Türme in Abu Dhabi.

Warum jammern einige, wir bräuchten Kernenergie für die Grundlast, wenn Solarstrom sie viel billiger liefern kann? In Abu Dhabi entsteht eine Mega-Solaranlage mit Batteriespeicher, die 1.000 Megawatt rund um die Uhr liefert, so viel wie ein AKW-Block, nur viel preiswerter und schneller.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Überraschung des Jahres 2025

Wenn die Realität schneller ist als die Regulierung: Deutschlands Speicherboom

Matthias Willenbacher spricht mit ernstem Blick und ruhiger Handgeste vor warm beleuchtetem, unscharfem Hintergrund

Großbatteriespeicher sind so günstig geworden, dass die Planungen von Politik und Verwaltung wieder einmal Makulatur sind. Sie sind die neue Grundstruktur unseres erneuerbaren Energiesystems.

von Matthias Willenbacher

Batteriespeicher XXL

Vom Atomkraftwerk zur Drehscheibe der Energiewende

Fotorealistische Grafik: Weiße Container stehen in langen Reihen in einer Ebene, in der Ferne einige Windräder und eine Stromleitung.

Philippsburg, Brunsbüttel, Gundremmingen: Großbatterien werden immer wichtiger, und Ex-AKW-Standorte bieten gute Bedingungen. Woanders gibt es aber Engpässe.

von Joachim Wille

Hummels Woche

Netze als Nadelöhr, Heizung als Unsicherheitsfaktor und Zeit für den Gasausstieg

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 50: Viele der 860 Netzbetreiber haben versäumt, ihre Stromnetze auszubauen, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied um Herausgeberrat von Klimareporter°. Will die Bundesregierung die Energiewende effizienter machen, müsse sie gemeinsam mit der Bundesnetzagentur eingreifen.

Photovoltaik

Grüner Solarbonus trifft auf Stromsystem

Der Stromzähler zeigt 3108,7 Kilowattstunden an.

Wie kann Solarstrom, der in sonniger Mittagszeit im Überfluss vorhanden ist und teuer abgeregelt wird, als preiswerte Energie gerade bei solarfernen Haushalten landen? Nicht nur dieses Problem wollen die Grünen mit ihrem Vorschlag für einen Solarbonus beheben.

von Jörg Staude

Energiewirtschaftsgesetz

Energie teilen – ziemlich schwer gemacht

Luftaufnahme einer Siedlung, etliche Häuser haben Solardächer.

Ab Juni kommenden Jahres ist Energy Sharing in Deutschland gesetzlich möglich – ein politischer Durchbruch, den aber bürokratische Vorschriften, eine faktische Smart-Meter-Pflicht und entgegenstehende Interessen der Netzbetreiber auszubremsen drohen.

von Jörg Staude

Bioenergie-Branche

"Die 'Sterbekurve' ist ein realistisches Szenario"

Biogasanlage mit mehreren Substrat-Behältern, an einem ist ein rotes Banner befestigt mit der Aufschrift: Diese Biogasanlage liefert Energie und schützt das Klima!

Um für 2027 sicher planen zu können, benötigt die Biogasbranche schon jetzt den Entwurf für das neue EEG, erklärt Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie. Dringend sei dabei auch, das "EWE‑Netzproblem" rechtlich endlich klarzustellen.

Interview: Jörg Staude

Willenbachers Woche

Exponentielle Erneuerbare, Solarstrom für alle und eine Zehn-Jahres-Wette auf Batteriespeicher

Matthias Willenbacher spricht mit ernstem Blick und ruhiger Handgeste vor warm beleuchtetem, unscharfem Hintergrund

Kalenderwoche 46: In zehn Jahren decken Batteriespeicher die Lücke komplett ab, wenn Sonne, Wind und Bioenergie einmal nicht ausreichen, wettet Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat. Von der Wirtschaftsministerin fordert er eine technologieoffene Ausschreibung statt nur für Gaskraftwerke.

Einigung zur Kraftwerksstrategie

Reiches doppelte Niederlage

Luftaufnahme des Trianel-Kraftwerks in Hamm: Zwei Gaskraftwerks-Blöcke, Gasbehälter und ein Umspannwerk.

Alle neuen Gaskraftwerke müssen "H2-ready" sein – und genehmigt ist die neue Kraftwerksstrategie der Bundesregierung noch immer nicht. Mit der Einigung der Koalition auf Basis der EU-Vorgaben muss Wirtschaftsministerin Reiche eine doppelte Niederlage einstecken.

von Jörg Staude

Regierungsprogramm

Gratis-Strom zur Mittagszeit

Solardach in Adelaide im Süden Australiens

Mit täglichen Nulltarif-Stunden will Australien die Vorteile des Solarausbaus allen Haushalten zugänglich machen. Auch die Stromnetze sollen durch das Programm "Solar Sharer" entlastet werden.

von Joachim Wille

Windkraft auf See

Bornholm – eine Insel-Lösung für Europa

Power Link Island

Energieinseln in Nord- und Ostsee galten einmal als visionäre Lösung, um Europa mit grünem Strom und Wasserstoff zu versorgen. Jetzt nimmt ein Projekt auf Bornholm Gestalt an und könnte in den 2030er Jahren Energie liefern. 

von Jörg Staude

Serie: Chinas Klimapolitik

"Der Wandel braucht mehr als neue Solar- und Wind-Kapazitäten"

Einige Behälter, Leitungen und Schornsteine einer Raffinerie, möglicherweise einer Kohleraffinerie.

Was hinter dem erstmaligen Rückgang der chinesischen CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrie steckt, erläutert Energieexperte Kevin Tu von Agora Energy China. Mit Reformen im Stromsystem und einem sozial gerechten Übergang seien die Klimaziele früher erreichbar. Teil 18 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Netzdienlicher Stromverbrauch

Zu Hause flexibel und netzdienlich mit Strom umgehen?

Weißer Stromzähler der Firma Landis und Gyr mit digitalem Display.

Digitalisierung in den Niederlanden: Wer Photovoltaik, Batteriespeicher und dynamischen Stromtarif sein Eigen nennt, kann nicht nur mit flexiblem Verbrauch und flexibler Einspeisung Geld verdienen, sondern auch mit dem "Balancing", der Netzstabilisierung. 

ein Gastbeitrag von Martin Unfried

Hummels Woche

Gaskraft-Zockerin, Smart Meter in Kleinfürstentümern und Erneuerbare mit Überzeugung

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 43: Dass der Smart-Meter-Ausbau schwer vorankommt, liegt an der zersplitterten Landschaft der Verteilnetzbetreiber, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied um Herausgeberrat von Klimareporter°. Im Kampf um die Energiewende setzt er auf die Überzeugungskraft der Erneuerbaren.

Digitalisierung

Smart Meter für die Strom-Revolution

Stromzähler der Vorarlberger Kraftwerke aus dem Jahr 2015.

Drei Viertel der Deutschen wollen laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom einen intelligenten Stromzähler. Doch der Hochlauf verläuft weiter schleppend.

von Joachim Wille

Sladeks Woche

Überbaute Netze, umgekrempelter Sonnencent und eine noble Preisverleihung

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 41: Das Wirtschaftsministerium hat sich offenbar für einen zentralen Kapazitätsmechanismus entschieden, der einseitig auf neue Gaskraftwerke setzt, kritisiert Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Einkommensschwache Haushalte müssten viel leichter Zugang zu den Vorteilen erneuerbarer Energien erhalten.

Glättung erneuerbarer Erzeugung

Sonne, Wind und Speicher

Luftaufnahme eines Solarparks auf einer großen Wiese inmitten von Wald.

Hybridparks werden zu einem Schlüssel der Energiewende. Ein Projekt des Stromkonzerns EnBW in Baden-Württemberg soll als Blaupause dienen. Für mehrtägige Dunkelflauten braucht es aber klimaneutrale Gaskraftwerke – die zum Teil vorhanden sind.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Teurer Fehlstart bei Energiewende-Neustart

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit dem Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Eine effizientere und kostengünstigere Energieversorgung verspricht die Regierung, doch ihr Zehn-Punkte-Plan wird genau das Gegenteil erreichen. Mit der geplanten Energiewende-Reform drohen lähmende Bürokratie, höhere Kosten und große Risiken für die Wirtschaft. Podcast Folge 42.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Ostdeutsches Energieforum

Ost-Energiebranche schaut auf neue Erdgas-Kraftwerke skeptisch

Auf einer Tafel wird die Schirmherrschaft dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zugeschrieben.

Am Verlauf der Energiewende gibt es viel zu kritisieren und zu verbessern, für eine Rolle rückwärts und den Bau neuer Gaskraftwerke besteht aber kein Anlass: So lautete der Tenor beim 14. Ostdeutschen Energieforum diese Woche in Leipzig. 

von Jörg Staude