Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Netzentgelte

Aufmacherbild: Volker Quaschning mit toter Spinnenmaske vor blauem Hintergrund, wo ein Spinnennetz gespannt ist, in dem eine kleine, gezeichnete Spinne hängt.

Regionen, die die Energiewende vorantreiben, werden mit besonders hohen Netzentgelten bestraft. Dabei müssten solche Vorreiterregionen eigentlich auch finanziell profitieren. Warum sträubt sich Markus Söder gegen eine gerechte Verteilung der Netzkosten?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Zukünftiges Stromsystem

Sonne im Keller

Ein Eigenheimbesitzer führt seinen Solarstromspeicher vor: "Alles aus eigener Herstellung!"

Eine stärker dezentrale Stromversorgung mit Speichern macht bis zu 30 Prozent mehr erneuerbare Energie im Netz möglich. Netzüberlastungen, wodurch Ökostrom "weggeworfen" werden muss, lassen sich dann laut einer Studie viel besser vermeiden.

von Joachim Wille

Analyse des Ampel-Koalitionsvertrages

Leckerbissen, Leerstellen und ein Schimmelfleck

Kaltes Buffet auf weißen viereckigen Schalen in zwei Reihen auf einem Bord an der Wand, davor stehen Menschen und tun sich etwas auf.

Einen Koalitionsvertrag kann man sich auch wie ein überreich bestücktes Buffet vorstellen – das Angebotene soll ja für vier Jahre reichen. Da gibt es Leckerbissen, aber auch harte Kost und womöglich sogar Verschimmeltes. Eine kleine Verkostung zum Start der neuen Koalition.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Seekabel-Projekt Nordlink in Betrieb

Deutschland legt sich Stromspeicher in Norwegen zu

Staudamm Svartavatn in Sauda im Südwesten Norwegens.

Es ist die längste Seekabel-Stromverbindung der Welt: Nordlink. Über 600 Kilometer Entfernung können Deutschland und Norwegen seit Donnerstag große Mengen Ökostrom tauschen, um die schwankende Erzeugung aus Wind und Sonne besser auszugleichen.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Wie viel Energieimporte brauchen wir?

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit Kopfhörern und Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Den Import von grünem Strom oder Wasserstoff aus Nordafrika oder dem Nahen Osten sehen einige als Alternative zum Ausbau von Windkraft und Photovoltaik in Deutschland. Doch solche Energieimporte sind keine Lösung. Podcast-Folge 19.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Mechanismen der Überdimensionierung

Wird der Ausbauplan fürs Stromnetz erneut durchgewunken?

Ein Kran legt Kabeltrommeln neben der ausgeschachteten Fläche einer Erdkabelbaustelle ab.

Parallel zum EEG 2021 berät der Bundestag auch über den Bundesbedarfsplan Elektrizität. Wie schon 2012 und 2016 könnte der Plan einfach durchgewunken werden – trotz grundsätzlicher Kritik. So setzen sich Experten dafür ein, Strom- und Gasnetze endlich gemeinsam zu planen.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Gutachten zu neuen Stromtrassen

Ausstieg auch aus dem Netzausbau?

Karikatur: In einem Haus unter einer Starkstromleitung sagt ein Mann zu seiner Frau: "Hier steht, die neuen Stromtrassen werden gebraucht wegen der vielen Windräder an der Küste!" – die Stromtrasse im Bild führt aber zu einem Kohlekraftwerk.

Aus der Kohle steigt Deutschland aus – was wird dann aus den vielen geplanten Stromtrassen, die das Land von Nord nach Süd durchziehen sollen? Müssen die bleiben oder sogar mehr werden oder kann man da auch aussteigen? Die Kritik an den großen Strom-Autobahnen sucht sich neue Argumente.

von Jörg Staude

E-Mobilität

Richtig laden spart viel Geld

Blaues Schild mit Hinweis auf Parkplatz mit Lademöglichkeit für Elektroautos in Form eines weißen Autos mit einem blauen Stecker darin.

Intelligente Steuerung der Stromversorgung für Elektroautos macht den notwendigen Ausbau der Netze gut finanzierbar, zeigt eine Studie. Wer sein E-Auto zu lastarmen Zeiten lädt, erhält dann einen Rabatt. Wer bei Netzspitzen laden will, zahlt einen Aufschlag.

von Joachim Wille

BDEW-Kongress

Altmaier offen gegenüber CO₂-Preis

Peter Atlmaier vor einem Plakat mit der Aufschrift "Make our Planet great again", das eine Schülerin hochhält.

Auf dem Kongress des Energie-Branchenverbands BDEW hat sich Wirtschaftsminister Altmaier offen gegenüber einem CO2-Preis gezeigt. Außerdem pries er die erzielte Einigung zum Netzausbau mit den Bundesländern an.

von Friederike Meier

Energiewende in Westafrika

Elektrisierende Idee

Kunden stehen vor einem Solar-Laden in einem Holzhaus.

Die Länder Westafrikas wollen bis 2020 einen gemeinsamen Strommarkt aufbauen. Er soll die Energie aus dem Netz für die Menschen vor Ort bezahlbar machen und den Ausstoß von Treibhausgasen in der Region senken.

von Katja Dombrowski

Netzausbau

Auf der Suche nach dem Preisschild

Blick auf eine Erdkabel-Baustelle

Die Netzbetreiber wollen zwei weitere Stromautobahnen bauen. Nur so könne der Ökostromanteil bis 2030 auf 65 Prozent steigen, kalkulieren sie in ihrem neuen Netzentwicklungsplan – und rechnen mit Zusatzkosten von mindestens 20 Milliarden Euro. Das löst eine neue Debatte über die Kosten der Energiewende aus.

von Joachim Wille

Europäische Energiewende

"Netzausbau mit Respekt für Klima, Natur und Menschen"

Moderner Strommast von unten gegen den blauen Himmel aufgenommen.

Der Bau neuer Stromleitungen stößt vielerorts auf massiven Protest. Die Renewables Grid Initiative bringt Netzbetreiber, Bürger und Umweltorganisationen ins Gespräch, um die Energiewende voranzutreiben. Ein Gespräch mit Stephanie Bätjer über die Ziele der Initiative.

Interview: Daniela Becker

Regierungsbildung in München

Bayern will Energiewende im Bund voranbringen

Der Chef der Freien Wähler Hubert Aiwanger

Der Freistaat ist bislang nicht als Antreiber der Energiewende in Deutschland aufgefallen. Das soll sich nun mit Beteiligung der Freien Wähler an der Regierung ändern, glaubt man dem Koalitionsvertrag. Allerdings hat es der neue Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger nicht geschafft, die umstrittene 10‑H‑Abstandsregelung für Windräder in Bayern zu kippen.

von Benjamin von Brackel

Gesetzentwurf

Altmaier konkretisiert Netzausbaupläne

Windkraft Brandenburg

Sehr wenige der erforderlichen neuen Stromleitungen sind bisher genehmigt, nur ein Bruchteil ist gebaut. Das Bundeswirtschaftsministerium hat nun ein Gesetz entworfen, das den Ausbau beschleunigen soll.

von Susanne Schwarz

Lückings Woche

Undurchsichtige Netzentgelte, Klimawandel im Vorgarten und Politik auf Sicht

Kalenderwoche 34: Es ist eine Frechheit, dass die Netzbetreiber nicht transparent machen, wie sie die Netzentgelte berechnen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter°. Wie die Politik mit den Monopolisten umgeht, zeigt, dass ihr das Konzept für die Energiewende fehlt.

Aktionsplan von Wirtschaftsminister Altmaier

Stromnetz – das Nadelöhr der Energiewende?

Strommast

Immer noch will die Bundesregierung das Stromnetz mehr und schneller als nötig ausbauen, lautet die Kritik, nachdem Wirtschaftsminister Altmaier letzte Woche seinen "Aktionsplan Stromnetze" vorlegte. Franziska Flachsbarth, Netzexpertin vom Öko-Institut, findet dagegen vieles am Plan des Ministers sinnvoll. Um die Klimaziele zu erreichen, komme Deutschland um neue Stromtrassen nicht herum.

Interview: Jörg Staude

Stromnetz

Altmaier will Netzausbau beschleunigen

Windkraft Brandenburg

Bisher ist nur ein kleiner Bruchteil der geplanten neuen Stromnetze genehmigt, geschweige denn gebaut. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will jetzt unter anderem die Genehmigungsverfahren vereinfachen.

von Susanne Schwarz

Studie zu Stromnetzen

Weniger Stromtrassen bedeutet mehr Windkraft

Hier ist die Detailaufnahme eines Strommastes zu sehen

Etwa 8.800 Kilometer neue Stromleitungen wollen die Netzbetreiber bis 2030 quer durch Deutschland bauen. Untragbar finden das Umweltschützer und Bürgerinitiativen. Sie hoffen, mit dezentralem Ökostrom etliche Trassen einzusparen. Wie berechtigt das ist, versucht die jetzt veröffentlichte Transparenz-Studie des Öko-Instituts zu klären.

von Jörg Staude

Jahresbilanz der Bundesnetzagentur

Redispatch-Boom durch Frankreichs Atomkraftwerke

Das Bild zeigt ein Kohlekraftwerk. Im Vordergrund stehen einige Windräder.

Auf den neuen Rekordwert von 1,4 Milliarden Euro stiegen 2017 die Kosten, um das inländische Stromnetz stabil zu halten. Die schwankende Erzeugung der erneuerbaren Energien hat daran aber einen überschaubaren Anteil.

von Jörg Staude