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Kosten alternativer Pkw-Antriebe

Große Tankstellen bekommen Kilometerpreisvergleich

Einfahrbereich einer Tankstelle aus der Vogelperspektive.

Neben den Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz hat das Bundeskabinett gestern auch einen antriebsübergreifenden Energiepreisvergleich für Autonutzer auf den Weg gebracht. Damit wird eine Jahre alte EU-Richtlinie umgesetzt.

von Jörg Staude

Studie zur äthiopischen Landwirtschaft

Dem besten Kaffee bekommt der Klimawandel nicht

Rote Kaffeebeeren an einem Kaffeestrauch.

In Äthiopien, dem Heimatland des Kaffees, hat der Klimawandel widersprüchliche Folgen, sagt eine heute veröffentlichte Studie. Die Flächen für den Kaffeeanbau könnten insgesamt zunehmen, die für hochwertige und wirtschaftlich wertvolle Sorten aber schrumpfen.

von Jörg Staude

Psychologisches Phänomen

Mit Default-Effekt Emissionen vermeiden

Grünstrom

Die meisten Menschen wollen das Klima und die Umwelt schützen, tun dann aber wenig dafür. Das lässt sich leicht ändern: Wenn man die "grüne" Variante eines Produkts zum Standard macht, bleiben die allermeisten Menschen dabei.

von Christian Mihatsch

Der gute Wille

Der Blumentopf als Klimakiller

Zahlreiche Balkons an einem mehrstöckigen neuen Wohnhaus, an jedem ein Transparent mit einem Umweltschutz-Slogan.

Frühlingszeit, Pflanzzeit: Viele wissen nicht, dass für viele handelsübliche Blumenerden noch immer Moore zerstört werden. Das ist extrem klimaschädlich, aber leicht vermeidbar. Im Auftrag des Agrarministeriums klärt eine Fachagentur auf.

eine Kolumne von Joachim Wille

Weltwassertag

Gefahr für Kartoffeln vom Nil

Nahaufnahme von Kartoffeln

Die Wasserrisiken beim Anbau von Obst und Gemüse steigen durch die Klimakrise in vielen Regionen der Welt, zeigt ein neuer WWF-Report. Das hat auch Auswirkungen für die Verbraucher:innen hierzulande.

von Joachim Wille

Energieberatung

Stromsparen leicht gemacht

Schwarzer Strom-Stecker, darunter rotbraune Zehn-Euro-Scheine, etwas geheimnisvoll ausgeleuchtet.

Private Haushalte können durch verbesserte Effizienz zehn Milliarden Euro pro Jahr einsparen und so viel CO2 vermeiden, wie ein Braunkohlekraftwerk ausstößt. Das zeigt der neue "Stromspiegel".

von Joachim Wille

"Klimaneutrale Friseure"

Waschen, Legen, Föhnen, CO₂-Abschneiden

Friseurin frisiert Kundin, beide mit medizinischer Maske, im Hintergrund ein Schild: Klimapositive Friseure.

Eine neue Initiative will den Klimaschutz im Friseurhandwerk voranbringen. Sie berät Salons, wie sie Energie sparen und die Arbeitswege klimafreundlicher machen können. Der verbleibende CO2-Ausstoß soll in Deutschland, Simbabwe oder Indonesien "kompensiert" werden.

von Joachim Wille

Ernährung, Tierschutz und Klima

Fleischsteuer? Bitte nicht so kompliziert!

Ein Hausschwein, das sich in einer engen Kastenbox nicht bewegen kann, schaut den Betrachter an.

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will jetzt die Einführung einer Fleischsteuer prüfen lassen, um so mehr Tierwohl zu ermöglichen. Damit spielt sie auf Zeit – und wälzt die Verantwortung wieder einmal auf die Verbraucherinnen ab.

ein Gastbeitrag von Michael Kopatz

Der gute Wille

Zu viel Essen in der Tonne

Präsentation einer großen Menge weggeworfener Lebenmittel, die noch verwendbar sind.

In Deutschland fliegen pro Kopf und Woche 1,5 Kilo Lebensmittel in den Müll – das ist ziemlich genau der Weltdurchschnitt, hat ein UN-Report ermittelt. Fast ein Zehntel des globalen Treibhausgasausstoßes geht auf das Konto der zwischen Acker und Teller verlorenen Lebensmittel.

eine Kolumne von Joachim Wille

Agrarwendepolitik

Der Ausstieg aus der Tierindustrie

Gülle wird von einem Tankfahrzeug auf dem Acker verteilt.

Die Klimafolgen von Landwirtschaft und Ernährung sind fatal, oft wird aber nur über den individuellen Konsum diskutiert. Eine Analyse zeigt, wie stark die Tierindustrie staatlich gefördert wird. Für den nötigen Abbau der Tierbestände braucht es daher jetzt politische Lösungen – die keine halbherzigen Reformen bleiben dürfen.

ein Gastbeitrag von Friederike Schmitz, Friedrich Kirsch

Neue Energieverbrauchskennzeichnung

Stromsparende Geräte sollen besser erkennbar sein

Das alte und neue Energielabel der EU nebeneinandergehalten.

Die EU hat ihr Energielabel reformiert. Das soll die Unternehmen dazu bewegen, noch energiesparendere Produkte zu entwickeln. Doch das Label hat aus Sicht von Umweltpolitikerinnen noch Verbesserungsbedarf.

von Sandra Kirchner

Vegane Alternativprodukte unter Druck

"Sahniger Geschmack" bald tabu?

Sechs Becher mit unterschiedlichen Milch-Alternativen stehen auf einem weißen Küchentisch, davor ist jeweils der Haupt-Ausgangsstoff ausgestreut, wie Nüsse, Hafer, Reis oder Soja.

Hersteller pflanzlicher Milch-Alternativen kämpfen gegen schärfere Kennzeichnungsregeln. Möglicherweise dürfte die Verpackung dann nicht einmal CO2- oder Geschmacksvergleiche mit tierischen Produkten zeigen. Das fordert die Milchindustrie, die angeblich Verwechslungen mit ihren Produkten fürchtet. Ein Haferdrink-Hersteller fragt die Verbraucher: "Are you stupid?"

von Joachim Wille

Wie unser Verhalten klimafreundlich wird

Die Strukturen ändern, nicht die Menschen

Einige Menschen fahren mit dem Fahrrad auf dem schmalden Weg zwischen zwischen Bundeskanzleramt und Spree entlang.

Unser Handeln ist von Gewohnheiten geprägt, sagen Umweltforscher:innen. Deshalb müssen wir die Verhältnisse so verändern, dass wir auch ohne Nachdenken umweltverträglich handeln können.

von Sandra Kirchner

Der gute Wille

Adventskerze aus dem Regenwald

Adventskranz mit vier Kerzenleuchtern mit einer Steckschale aus Porzellan, die mit Blüten und Zweigen geschmückt werden kann. In der Mitte zwei Putten.

Kerzen werden meist aus Erdöl hergestellt. Die nachwachsende Alternative ist nicht viel besser: Palmöl. Die meisten Anbieter wissen nicht mal, woher ihr Kerzen-Öl kommt. Doch es gibt einen Weg, Licht ins Dunkel zu bringen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Klimabilanz beim Einkaufen

Online-Kauf doch nicht so schlimm?

Eine Person kauft mit dem Smartphone ein

Das Umweltbundesamt vergleicht verschiedene Shopping-Varianten. Demnach ist das Online-Einkaufen und Liefernlassen durch Paketdienste zwar weniger klimaschädlich, als selbst mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren. Doch sinnvoll ist es, vor allem auf die Langlebigkeit von Produkten zu setzen.

von Joachim Wille

CO₂-Ungleichheit in der EU

Arme betreiben für Reiche Klimaschutz mit

Karikatur: Die Eltern erklären dem Sohn, wie er das Vermögen vermehren soll, während vor der Tür das Klima kollabiert.

Laut einem Oxfam-Bericht sparen arme Haushalte und die Mittelschicht in der EU Kohlendioxid ein. Reiche dagegen produzieren sogar noch mehr von dem Treibhausgas.

von Joachim Wille

Teures Billigfleisch

Versteckte Klimakosten

Fleisch- und Wurstregal im Supermarkt mit vielen Sonderangeboten

Der Ausstoß von Klimagasen bleibt auch nach fünf Jahren Paris-Abkommen auf Rekordhoch, beim Klimaschutz geht es kaum voran. Das liegt auch daran, dass die Kosten von Umwelt- und Klimaschäden nicht in den Preisen enthalten sind, wie eine Studie zum Fleischkonsum vorrechnet.

von Verena Kern

Befragung für Stromanbieter

Weihnachts-Lichtrekord in Corona-Zeiten

Weihnachtlich beleuchtete Fachwerkhäuser und Tanne in einer stillen kleinen Straße.

Bundesweit fast 19 Milliarden Lämpchen werden den Advent erhellen, ergab eine repräsentative Umfrage. Obwohl meist sparsame LED-Technik zum Erleuchten gebracht wird, ist der Stromverbrauch erheblich.

von Joachim Wille

Aktionstag gegen Überkonsum

Welche Konsum-Entscheidungen fürs Klima besonders wichtig sind

Person in karierter Schlafanzughose mit Kaffeetasse und Tablet, auf dem ein Einkaufswagen-Icon zu sehen ist.

Heute ist Kauf-nix-Tag. Wer sich an der Aktion beteiligt, kauft zugunsten von Umwelt und Klima einen Tag lang nichts. Auch an den anderen Tagen des Jahres kann man seinen ökologischen Fußabdruck senken, indem man den Konsum in verträgliche Bahnen lenkt.

von Susanne Schwarz

Der gute Wille

Greenwashing im Supermarkt

Bioland-Milchkarton mit der Aufschrift: "Karton und Verschluss basieren auf erneuerbaren Rohstoffen".

Neuer Trend beim Einkauf: Verpackungen sollen extra umweltfreundlich daherkommen – dank grüner Farbe, "natürlichem" Design und neuen Labels. Verbraucherschützer fanden jetzt heraus: Die Öko-Aufmachung führt oft in die Irre. 

eine Kolumne von Joachim Wille