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Planetare Allmende

Forschende fordern Revolution im globalen Umweltrecht

Luftaufnahme des Regenwaldes bei Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas.

Die vielfältig bedrohte Erde braucht ein Gremium, das sich um die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems kümmert, heißt es in einer neuen Studie. Doch was in der Theorie schlüssig klingt, könnte in der Praxis scheitern.

von Christian Mihatsch

Serie: Superwahljahr 2024

Superwahljahr im entscheidenden Klima-Jahrzehnt

Die Erde, vom All aus gesehen

2024 ist das größte Wahljahr der Geschichte – über vier Milliarden Menschen werden an die Wahlurne gebeten. Klimapolitisch steht viel auf dem Spiel, denn wir befinden uns mitten im entscheidenden Jahrzehnt. Klimareporter° startet eine Serie zu den wichtigsten Wahlen.

von David Zauner

Kemferts Woche

Gift für die Transformation, EEG-Förder-Misere und Anti-Klimaschutz von rechts

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 5: Während in den USA ein Moratorium erlassen wird, ist Deutschland weiter auf dem Irrweg und plant überdimensionierte LNG-Terminals, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Sie kritisiert scharf, dass Rechte in der Klimakrise leichtes Spiel haben.

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

"Die Debatte um Chinas Klimapolitik wird zu ideologisch geführt"

Weiße Mittelklassewagen stehen an einer Elektroauto-Ladestation in der chinesischen Millionenstadt Chongqing.

Wegen der EU- und US-Wahlen gibt es 2024 nur ein kurzes Zeitfenster für globale Klima-Fortschritte, sagt Li Shuo, Direktor des neuen "China Climate Hub" der Asia Society in Washington. Gleichzeitig müsse mehrere Jahre vorausgedacht werden. Teil 2 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Marktwirtschaftliche Klimapolitik

"Der CO₂-Preis darf nicht zum Goldesel des Staates werden"

Porträtaufnahme von Lukas Köhler vor der Kuppel des Bundestages.

FDP-Vizefraktionschef Lukas Köhler fordert Kürzungen bei den Energiewende-Zuschüssen, um ein Klimageld auszahlen zu können. Vor einer neuen "Benzinwut" hat er keine Angst.

Interview: Joachim Wille

Green Deal

EU-Klimaziele: Der Ball liegt bei den Mitgliedsstaaten

Neue Hochhaus-Gebäude des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg.

Die EU muss die Treibhausgas-Emissionen jetzt doppelt so schnell reduzieren, um ihre Klimaziele noch zu erreichen, heißt es in einem neuen Bericht. Das hängt nicht zuletzt von den Mitgliedsstaaten ab.

von David Zauner

Haushalt 2024

"Wir brauchen eine Klimaschuldenbremse"

Hochwasser Mai 2016 Heidelberg

Der Umweltexperte Axel Friedrich fordert eine Kehrtwende in der Finanzpolitik, damit künftige Generationen nicht von den Lasten erdrückt werden. Sich selbst auf die Investitionsbremse zu stellen wie in Deutschland, sei absurd.

Interview: Joachim Wille

UN-Klimagipfel COP 29 in Baku

Ein Unbekannter leitet die Weltklimakonferenz in Aserbaidschan

Ein Panoramabild von Baku.

Vieles lässt daran zweifeln, dass Aserbaidschan der ideale Ort für den nächsten Klimagipfel ist. Über den designierten Konferenzpräsidenten Muchtar Babajew ist bisher vor allem bekannt, dass er wie sein Vorgänger auf eine Karriere im staatseigenen Ölkonzern zurückblickt.

von David Zauner

Osmanoglus Woche

Teure Energie, gerechte Klimapolitik und das demokratische Commitment

Porträtaufnahme von Aysel Osmanoglu.

Kalenderwoche 1: Hohe Energiepreise regen zum Sparen an, verstärken aber die soziale Ungerechtigkeit, sagt Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank und Herausgeberrats­mitglied von Klimareporter°. Darüber müssen wir reden, um aus der Klimakrise herauszufinden.

Beschlüsse des Klimagipfels COP 28

Regierung sieht nach Dubai keinen Handlungsbedarf

Das Dienstgebäude des Auswärtigen Amtes in Berlin mit dem Eingang am Werderschen Markt.

Was könnten die Beschlüsse der jüngsten Klimakonferenz für Deutschland und Europa bedeuten – und was nicht? Die Umweltorganisation Germanwatch und die Bundesregierung kommen zu unterschiedlichen Antworten.

von Hannes Koch

Sozial-ökologische Transformation

"Plötzlich liegt wieder die volle Wahrheit über die Krise vor uns"

Riesiger Kupfertagebau mit mehr als einem Dutzend Etagen, die stufenförmig in die Tiefe gehen.

Eine gerechte Klimapolitik ist für Reinhard Loske ein unbedingtes Muss. Zum einen können Transformationskosten nicht von allen gleich gut gestemmt werden, zum anderen entzieht Gerechtigkeit Populisten die Grundlage für ihr übles Spiel, erklärt der Nachhaltigkeitsforscher im zweiten Teil des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Sozial-ökologische Transformation

"Die Idee des grünen Wachstums darf nicht auf die Spitze getrieben werden"

Grünlich gefärbte Wasserstoffmoleküle bewegen sich im Raum.

Die rot-grüne Reformpolitik vor 25 Jahren war ein Angriff darauf, was damals der Mainstream in Deutschland für richtig und falsch hielt, sagt Reinhard Loske. Zugleich warnt der Nachhaltigkeitsforscher davor, die nötige Transformation auf grünes Wachstum, grüne Technologie und grüne Jobs zu reduzieren. Teil eins des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Vorschau auf 2024

Energie und Klima im Ampel‑Stau

Leicht futuritische, farbige Darstellung einer "Smart City" mit Windrädern, Solaranlagen, Speichern und städtischen Verbrauchern.

Im Jahr 2024 steht für die Ampel-Koalition das große Abarbeiten einer Vielzahl aufgeschobener Gesetzesvorhaben an. Diese betreffen nicht nur den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren, sondern auch den besseren Schutz von Klima und Natur.

von Jörg Staude

Überraschung des Jahres 2023

Der notwendige Wandel braucht mehr Unterstützung

Matthias Willenbacher spricht mit ernstem Blick und ruhiger Handgeste vor warm beleuchtetem, unscharfem Hintergrund

Die nach der Energiekrise hohe Investitionsbereitschaft vieler Menschen für eine erneuerbare Wärmeversorgung haben einige Parteien auf dem Altar ihrer eigenen Profilierung geopfert. Die Transformation muss zu einer Erfolgsgeschichte für die Menschen werden.

von Matthias Willenbacher

Überraschung des Jahres 2023

Verantwortungsträger verzweifelt gesucht

Porträtaufnahme von Michael Müller.

Die Gemengelage aus Klimawandel, Kriegen und Krisen hat sich in diesem Jahr schneller zugespitzt als erwartet. Nun, wo es ernst wird, fehlen Menschen in politischer Verantwortung, die sich der Vielfachkrise stellen, statt sie zu verdrängen.

von Michael Müller

Überraschung des Jahres 2023

Die große Koalition ist zurück

Porträtaufnahme von Andreas Knie.

Eine vernünftige Politik zur Gestaltung drängender Zukunftsaufgaben muss oft gegen populistische Widerstände durchgesetzt werden – auch im Straßenverkehrsrecht. Aber offenbar nicht mit der Union und auch nicht mit der SPD.

von Andreas Knie

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

"China verspricht wenig und liefert mehr"

Xie Zhenhua, John Kerry und zwei weitere Staatenvertreterinnen im Gespräch auf der Klimakonferenz in Dubai.

Chinas internationale Klimapolitik folgt kohärenten Linien. Das hat sich auch bei der Klimakonferenz COP 28 in Dubai wieder gezeigt. Teil 1 unserer neuen Serie über die chinesische Umwelt- und Klimapolitik.

von Merle Groneweg

Sozial ausgewogene Klimapolitik

Klimageld soll Entlastung beim CO₂-Preis schaffen

Mehrere hundert Demonstranten in gelben Warnwesten strömen zu einem Platz.

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die rasche Einführung des von der Ampel versprochenen Klimageldes im Jahr 2024 mit einer Rückzahlung von 130 Euro pro Kopf. In ähnlicher Höhe verlangen Verbraucherschützer:innen für die Zeit seit 2021 eine Nachzahlung.

von Joachim Wille

Osmanoglus Woche

Schrittchen zur Klimawende, verunsicherte Opec und liebevolle Politik

Porträtaufnahme von Aysel Osmanoglu.

Kalenderwoche 50: Beim Abbau fossiler Subventionen geht die Ampel einen wichtigen ersten Schritt, findet Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank und Herausgeberrats­mitglied von Klimareporter°. Sie vermisst aber die soziale Absicherung durch das versprochene Klimageld.

Analyse der COP 28

Klimagipfel endet im Wünsch‑dir‑was

Auslage eines Gewürzgeschäfts in Dubai, die Gewürze wurden in Zylinder aus durchsichtiger Plastikfolie gefüllt, die in Reih und Glied angeordnet sind.

Der Erfolg der Weltklimakonferenz in Dubai bemisst sich an ihrer wichtigsten Aufgabe: ob die Staaten der Welt beim Klimaschutz real vorangekommen sind. Das ist nicht einfach zu beantworten. Auf der COP 28 war für alle etwas dabei.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze