Quaschnings Videokolumne

Klimakrise und Energierevolution

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit dem Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Warum der Klimawandel in Wirklichkeit eine gigantische Krise ist und warum wir statt einer müden Energiewende eine echte Energierevolution brauchen. Podcast-Folge 1.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

World Energy Outlook 2020

"Solarenergie ist der neue König"

Windräder unter dunklen Regenwolken

Die Disruptionen der Coronakrise ordnen die Energiewelt neu, analysiert die Internationale Energieagentur. Die Neuorientierung betrifft auch die Agentur selbst, die nun erstmals ein Null-Emissions-Szenario vorlegt.

von Verena Kern

Klimaziel für 2030

Mehrheit für 60-Prozent-Ziel

Nahaufnahme der EU-Fahne.

Das Europäische Parlament geht über die Pläne der EU-Kommission hinaus und will das CO2-Einsparziel für 2030 auf 60 Prozent gegenüber 1990 anheben. Die geplante Verwässerung des Ziels durch eine neue Berechnungsgrundlage lehnen die Abgeordneten ab.

von Verena Kern

Autokratie vs. Demokratie

Wer leistet den besseren Klimaschutz?

Mit dem massiven Ausbau der Erneuerbaren und einem neuen Klimaziel bemüht sich China, das eigene Klimaschutzprofil gerade auch international zu stärken. Sind autoritäre Regierungen also doch besser geeignet für konsequenten Klimaschutz als Demokratien? Nein, sagen unsere Gastautoren von der Konrad-Adenauer-Stiftung.

ein Gastbeitrag von Jasper Eitze, Denis Schrey, Louis Mourier

Tacheles, Michael Müller!

Ein trauriges Jubiläum

Ein voll besetzter Bus mit der Aufschrift "Weiter-so-Tours" fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Stop! Klimawandel – Weiterfahrt nicht möglich!" über eine Klippe, und der Busfahrer sagt: "Keine Panik! Bis wir aufschlagen, haben wir noch jede Menge Ze

Vor 30 Jahren legte der Bundestag ein bis heute aktuelles Klimaschutzprogramm vor. Es hätte bereits fast 70 Prozent der Treibhausgase eingespart, doch es blieb Papier. Ein Rückblick auf verpasste Chancen.

eine Kolumne von Michael Müller

Umfrage in 20 Ländern

Mehrheit wünscht sich mehr Klimaschutz von Regierungen

"Wer beim Klimaschutz schwänzt, sollte sich lieber nicht zu Wort melden", steht auf einem Plakat beim Klimastreik.

Die Sorge über die Klimakrise nimmt weltweit zu, zeigen Umfragen. In den meisten Ländern wünscht sich mehr als die Hälfte der Menschen mehr Klimaschutz von ihrer Regierung. Die politischen Lager sind dabei in Umweltfragen gespalten – besonders in den USA.

von Susanne Schwarz

Globaler Klimastreik

"Wut, vielleicht mehr als am Anfang"

Helena Marschall steht in der Menge und hält ein großes Megafon.

Solange eine wissenschaftsbasierte Klimapolitik ausbleibt, muss Fridays for Future den Druck eskalieren – sonst tut es die Natur, sagt Helena Marschall. Die FFF-Aktivistin über die heutige Großdemo, den Umgang mit Corona und Minister Altmaiers Avancen.

Interview: Joachim Wille

Kommentar

Altmaiers letzter Coup?

Peter Atlmaier vor einem Plakat mit der Aufschrift "Make our Planet great again", das eine Schülerin hochhält.

Klima-Konsens, Klima-Charta, Klimaneutralität: Der Bundeswirtschaftsminister gibt sich neuerdings betont aufgeschlossen in Sachen Klimapolitik. Sogar Fehler hat Peter Altmaier eingeräumt – allerdings nicht die eigenen. 

ein Kommentar von Jörg Staude

Treibhausgas-Emissionen

Zweifel am 55-Prozent-Ziel der EU

Wärmebild einer Hochhausfassade von schräg unten in Violett über Rot bis Gelb.

Erwartungsgemäß kündigte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen heute an, dass das CO2-Einsparziel für 2030 von bisher 40 auf 55 Prozent angehoben werden soll. Kritiker vermissen dabei nicht nur den nötigen Ehrgeiz – sie warnen auch vor Rechentricks.

von Jörg Staude

Kommentar

Merkels Mut beim Tempolimit

Kanzlerin Merkel vor einer Werbewand der IAA.

Sie habe versprochen, beim Klimaschutz künftig mutiger zu sein, erzählten die Klimaaktivistinnen von Fridays for Future nach ihrem Treffen mit der Kanzlerin letzte Woche. Beim Tempolimit hat Merkel die Mutprobe schon mal nicht bestanden. Man möchte fast vermuten, dass das Problem gar nicht am Mutmangel liegt.

ein Kommentar von Jörg Staude

Neuer Klimaschutzbericht verabschiedet

Klimaschutz erfolgreich aufgeschoben

Rote Ampel

Deutschland hat 2019 sechs Prozent weniger Treibhausgase verursacht als im Vorjahr, zeigt der neue Klimaschutzbericht. Wegen Corona und milder Witterung könnte nun das Klimaziel für 2020 noch erreicht werden. Zufallserfolge seien keine Klimapolitik, kritisieren die Umweltverbände.

von Sandra Kirchner

Klimaschutz-Monitoring

Bundesregierung beruft Klimarat

Auf einer Fridays-for-Future-Demonstration hält einer ein Schild hoch: "Es ist fünf nach zwölf – Uhrenvergleich".

Fünf Wissenschaftler:innen sollen künftig die Wirksamkeit von Deutschlands Klimaschutz-Maßnahmen prüfen. Einer von ihnen gilt als industrienaher Energiewende-Kritiker.

von Susanne Schwarz

Politische Glaubwürdigkeit

Altmaier verspricht Klimaschutz – wieder einmal

Demonstrantinnen stehen Peter Altmaier gegenüber und fordern auf Schildern Klimaschutz.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gibt zu, beim Klimaschutz in den vergangenen Jahren "Fehler gemacht und zu spät gehandelt" zu haben. In den kommenden Monaten wolle er den Weg für CO2-Neutralität ebnen. Mögen den Worten endlich Taten folgen.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Initiative für Transformationsprogramm

Wir brauchen einen echten europäischen "Green New Deal"

Demo-Plakat in San Francisco: "Will you support a Green New Deal?"

Für das Corona-Aufbauprogramm und den Green Deal der EU sollen Milliarden investiert werden – mit geringen und unklaren Effekten für den Klimaschutz. Besser wäre es, mit grünen Anleihen – aufgelegt durch die Europäische Investitionsbank – das Wirtschaftssystem sozial-ökologisch zu transformieren.

ein Gastbeitrag von Reiner Trometer

Analyse zu klimaschädlichen Subventionen

17 Milliarden Euro gegen Klimaschutz

Qualmende Schornsteine am Horizont

Trotz gegenteiliger Selbstverpflichtungen sinken die Subventionen für fossile Energieträger in Deutschland nicht. Nach wie vor werden dadurch jedes Jahr Milliarden in klimaschädliche Energien gepumpt.

von Sandra Kirchner

Kohleausstiegsgesetz beschlossen

Deutschland will noch bis 2038 Kohle verstromen

Der deutsche Kohleausstieg ist besiegelt, hohe Entschädigungen für die Kohlekonzerne inklusive. Grüne, Linke und die Klimabewegung kritisieren, dass ein Ausstieg im Jahr 2038 nicht mit dem globalen 1,5-Grad-Ziel vereinbar sei.

von Susanne Schwarz

Deutscher EU-Ratsvorsitz

Wo bleibt die Ambition?

Bahnschienen mit einer Weiche, auf den Schienen liegend aufgenommen.

Klimaschutz soll einer der Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden. Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung, das Klimareporter° vorab vorliegt, enthält viele schöne Worte, aber wenig Konkretes.

von Verena Kern

Gebäudeenergiegesetz beschlossen

Wärmewende bleibt Baustelle

Baugerüst vor einer Häuserwand

Wirtschaftsministerium, Unions- und SPD-Fraktion loben das gestern vom Bundestag verabschiedete Gebäudeenergiegesetz als großen Fortschritt in Sachen Wärmewende. Dabei enthält das Regelwerk keinerlei Verschärfung der energetischen Standards.

von Verena Kern

Nationaler Energie- und Klimaplan 2030

Deutschland legt Klimaplan vor

Aufnahme von oben an Windturm und Rotorblatt entlang nach unten, ein Monteur hängt am Seil, ganz klein ist am Boden ein Auto zu sehen.

Mit großer Verzögerung reicht die Bundesregierung endlich ihren Energie- und Klimaplan bei der EU-Kommission ein. Der Plan ist wenig ambitioniert und bekräftigt vor allem bereits bestehende Ziele.

von Verena Kern

Quaschnings Videokolumne

Klartext zur Klimakrise, die vierte

Klartext Klima, Folge 4.

Über klimagerechte Auswege aus der Wirtschaftskrise und über Mittel gegen rückwärtsgewandte Politik diskutieren Energieökonomin Claudia Kemfert, Energieforscher Volker Quaschning und Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf, moderiert vom Meteorologen Özden Terli.

eine Kolumne von Volker Quaschning