Anzeige
Anzeige

Plan zur Dekarbonisierung

Klima-Turbo für die nächste Bundesregierung

Windkraft NRW

Drei Thinktanks legen ein "Sofortprogramm" für die ersten 100 Tage der neuen Regierung vor. Es soll Deutschland in die Spur zur "Netto-Null" bei den Treibhausgasen im Jahr 2045 bringen.

von Joachim Wille

Parteispitzen diskutieren über Klimapolitik

Scholz robbt sich an früheren Kohleausstieg heran

Screenshot von der Online-Diskussion.

Trotz Flutkatastrophe und alarmierender CO2-Bilanzen spielt der Klimaschutz im Wahlkampf eher eine Nebenrolle. Um das zu ändern, luden Klima- und Umweltverbände einige Spitzenpolitiker zur Online-Debatte – mit begrenztem Neuigkeitswert.

von Jörg Staude

Entwurf des Projektionsberichts bis 2040

Klimaziele in weiter Ferne

Blick durch einen liegenden Windturm: Eine Mittelgebirgslandschaft ist zu sehen.

Ohne Kurswechsel in der Klimapolitik droht Deutschland seine langfristigen Klimaziele für 2030 und 2040 massiv zu verfehlen. Das zeigt der Klimareporter° vorliegende Entwurf des "Projektionsberichts 2021", der gerade von mehreren Instituten im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitet wird.

von Sandra Kirchner, Jörg Staude

Streit um Gebäude-Sofortprogramm

Die "Lücke" im Klimagesetz

Ein Haus wird gebaut

Der Streit darum, wie viel CO2 das jetzt vorgelegte "Sofortprogramm Gebäude" einspart, legt eine grundlegende Schwäche des deutschen Klimaschutzes offen: Ohne eine ambitionierte Klimapolitik läuft auch ein ambitioniertes Gesetz in die Leere.

von Jörg Staude

Private Moorschutz-Initiative gestartet

In der Regierung moort Schulze allein weiter

Ein schwarzer, gehörnter Wasserbüffel schaut dich an.

Deutsche Klimapolitik live: Eine Moorschutzstrategie scheitert in der Bundesregierung – private Stiftungen starten in Brandenburg eine Moorschutz-Initiative. Umweltministerin Schulze will den Moorschutz im Kabinett vorerst allein weiterverfolgen.

von Jörg Staude

Regierung reagiert auf IPCC-Report

Der Kohleausstieg bleibt vorerst, wie er ist

Demonstrationszug mit jungen Menschen. Front-Transparent: "2038? Fürs Klima viel zu spät!"

Der neue Weltklimabericht gilt vielfach als letzter großer Weckruf oder Warnschuss – an der Bundesregierung scheint das vollkommen vorbeizugehen. Die Partner in der großen Koalition verharren lieber im Wahlkampfmodus, gerade beim Thema Kohleausstieg.

von Jörg Staude

Kommentar

Klima auf der Kippe

Ein Parken-Verboten-Schild ist fast komplett überflutet

Der neue IPCC-Bericht zeigt: Gelingt es der globalen Gemeinschaft nicht, beim Treibhausgas-Ausstoß kräftig auf die Bremse zu treten, ist das, was wir heute erleben, nur ein kleiner Vorgeschmack auf zukünftige Krisen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Tacheles, Ralf Schmidt-Pleschka!

Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Viele Photovoltaikpaneele auf dem Flachdach eines Plattenbau-Hochhauses im Osten Berlins.

Der neue IPCC-Bericht muss uns nicht lähmen, sondern aufrütteln. Denn die notwendigen Punkte in einem Klimaschutz-Sofortprogramm sind bekannt, und sie sind umsetzbar. Als Erstes muss der stockende Solar- und Windausbau einen Turbo bekommen.

eine Kolumne von Ralf Schmidt-Pleschka

Müllers Woche

Spiel mit der Vergesslichkeit, soziale Emanzipation und eine neue Idee von Fortschritt

Michael Müller

Kalenderwoche 31: Wir haben beim Umwelt- und Klimaschutz mindestens 30 Jahre verloren und heute schon 1,5 Grad Erderwärmung verursacht, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Künftig muss viel stärker auch das Ordnungsrecht genutzt und mehr für soziale Gerechtigkeit getan werden.

Vetorecht für Klimapolitik

Die Erde hat Fieber – jetzt!

Riesige Flammen in der Nacht über einem Höhenzug im Hintergrund, vorn die Lichter einer Siedlung.

Fluten, Dürren, Brände: Die Klimakatastrophe kommt angekündigt. Was heute Jahrtausendsommer der Extreme genannt wird, kann bald Normalität sein. In der Politik haben erst viel zu wenige begriffen, worum es jetzt wirklich geht.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

klima update° – Folge 38

Klimaministerium mit Vetorecht, Waldbrände in Südeuropa, verspätete Klimapläne

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Die Grünen wollen die Bundesministerien für eine 1,5-Grad-Politik umgestalten. In Südeuropa haben Hitze und Dürre verheerende Brände ausgelöst. Und viele Regierungen scheren sich immer noch nicht um die im Paris-Abkommen versprochene Verbesserung ihrer Klimaziele. Darüber reden Christian Eichler und Sandra Kirchner.

Sladeks Woche

Lippenbekenntnisse, der Ernst der Lage und die Versprechen von Windkraftverhinderern

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 30: Die meisten Bürger:innen sehen laut Umfragen in der Klimakrise ein "sehr ernstes" Problem, sagt Sebastian Sladek, geschäftsführender Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Höchste Zeit, dass die Politik aufhört, bei Klimaschutz und Energiewende mit angezogener Bremse zu fahren.

Umweltausschuss-Vorsitzende zieht Bilanz

"Als sie Wirtschaftsminister wurden, war bei Gabriel und Altmaier der Umweltgedanke weg"

Angela Merkel schneidet eine Torte an, während Barbara Hendricks hilft und Jürgen Trittin, Peter Altmaier und Klaus Töpfer zusehen. Auf der Torte steht: 30 Jahre Bundesumweltministerium.

Als Bundestagsabgeordnete der Grünen erlebte Sylvia Kotting-Uhl in 16 Jahren fünf Umweltminister:innen. Im Gespräch mit Klimareporter° redet die Vorsitzende des Umweltausschusses über Ressorts ohne Macht, sozial gerechte "Verbotspolitik" und die Frage, ob die Reichen am Klimawandel schuld sind. Teil 2 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Lehren aus der Flutkatastrophe

"Ziele ohne Maßnahmen sind Betrug an den Wählern"

Aufgeworfene Pflastersteine in einer von der Flutkatastrophe betroffenen Stadt

Kommt nach der Flutkatastrophe die große Wende? Wird weniger geflogen, sinkt der SUV-Absatz, hören CO2-Tricksereien auf? Der Umweltexperte Rainer Grießhammer erklärt im Klimareporter°-Interview, was dafür nötig wäre.

Interview: Joachim Wille

Vorsitzende des Umweltausschusses

"Wir müssen mit dem CO₂-Preis auch lenken und nicht allen alles zurückgeben"

Sylvia Kotting-Uhl spricht inmitten von Zuhörern sitzend ins Mikro und blickt ernst und konzentriert.

Die Grüne Sylvia Kotting-Uhl ist so lange Abgeordnete im Bundestag, wie Angela Merkel Kanzlerin sein wird: 16 Jahre. Auch sie hört auf eigenen Entschluss auf. Mit Klimareporter° spricht die Vorsitzende des Umweltausschusses über die Flut, populistische Umweltpolitik und das soziale Dilemma der CO2-Steuer. Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Klima-Schwarzbuch zur großen Koalition

Die Energiewende-Abwürger

Thomas Bareiß steht am Pult, redet und gestikuliert.

Greenpeace veröffentlicht heute ein Schwarzbuch zu den Klimabremsern der Groko. Die Umweltorganisation porträtiert darin Schlüsselfiguren aus den Unionsparteien, aber auch von der SPD, die gegen den Klimaschutz arbeiteten – in vorderster Reihe oder auch eher im Verborgenen.

von Joachim Wille

Sommerpressekonferenz der Kanzlerin

Für die Klimaziele "ist nicht genug passiert"

Installation, die Schornsteine darstellt, aus denen Ruß kommt, der das Gesicht von Angela Merkel formt.

Auf ihrer letzten Sommerpressekonferenz zog Bundeskanzlerin Angela Merkel auch eine Bilanz ihrer Klimapolitik. In Deutschland sei nicht ausreichend viel passiert, um das Klimaziel des Paris-Abkommens einzuhalten, räumte sie ein.

von Jörg Staude

Bayerischer Ministerpräsident

Söders sanfter Klimaruck

Porträtaufnahme von Markus Söder.

Nach der Flutkatastrophe will Markus Söder das Tempo beim Klimaschutz in Bayern anziehen. Der Kohleausstieg in Deutschland soll schneller kommen. Gleichzeitig sollen erneuerbare Energien Vorfahrt haben – allerdings ohne weitreichende Änderungen bei der umstrittenen Abstandsregel für bayerische Windräder.

von Joachim Wille

Energieexpertin über Klimapolitik

"Jetzt geht es ans Eingemachte"

Einige Menschen fahren mit dem Fahrrad auf dem schmalden Weg zwischen zwischen Bundeskanzleramt und Spree entlang.

Deutschland könnte schon 2040 klimaneutral sein, fünf Jahre früher als von der Groko beschlossen, sagt Claudia Kemfert. Die Professorin für Energie­wirtschaft und Energie­politik erläutert, wie das möglich wäre.

Interview: Joachim Wille

Tacheles, Michael Müller!

Das Versagen beim Hochwasserschutz

Durch Unterspülung zerstörte Asphaltstraße und Bahnstrecke in Schlottwitz bei Glashütte.

Nach dem Elbe-Hochwasser 2002 reagierte die rot-grüne Bundesregierung mit einem wirksamen Gesetz zum Hochwasserschutz. Nicht nur die damalige Opposition aus Union und FDP lehnte die Vorschläge ab, sondern auch die Mehrheit der Bundesländer. Dieses politische Versagen darf sich nicht wiederholen.

eine Kolumne von Michael Müller