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Internationaler Klimaschutz

Tabula rasa in den USA

Ein Satellit über der Erde.

Was der Austritt der Vereinigten Staaten aus der UN-Klimakonvention und vielen weiteren internationalen Umweltgremien bedeutet.

von Joachim Wille

Das Antiblockiersystem

Wie es ums Auto steht – oder was passiert, wenn 700 Parkplätze verschwinden

Auf einer Stadtstraße mit Gründerzeithäusern, Bäumen und Kopfsteinpflaster fahren Leute mit dem Fahrrad, auf ehemaligen Parkplätzen am Rand wurden Blumenbeete angelegt, offenbar erst vor Kurzem.

Der Graefekiez in Berlin zeigt als städtischer Verdichtungsraum: Verzicht auf ein privates Fahrzeug wird als Gewinn betrachtet. In anderen für Deutschland typischen Räumen bleibt das Umsteigen auf andere Verkehrsmittel schwierig.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie

Strauchelnde Tropenwälder

Auch Afrikas Regenwälder sind keine CO₂-Senke mehr

Undurchdringlicher tropischer Wald mit vielen verschiedenen Pflanzen, darunter Bäume und große Farne.

Natürliche CO2-Speicher schwächeln weltweit. Eine neue Studie zeigt: Auch Afrikas Wälder geben inzwischen mehr Kohlenstoff ab, als sie aufnehmen.

von David Zauner

Fluten, Dürren, Hitzewellen

Extremwetter: Ein Rückblick auf das Jahr 2025

Luftaufnahme: Niedergebranntes Einfamilienhaus-Quartier in Los Angeles.

Feuerstürme in L. A., Dürre im Nahen Osten, Hurrikan Melissa – in den vergangenen zwölf Monaten trafen Meldungen über Naturkatastrophen förmlich ohne Pause ein. Inwieweit der Klimawandel für die extremen Wetterereignisse verantwortlich ist, zeigt der Jahresrückblick von World Weather Attribution.

von Tine Heni

USA

Angriff auf das Herz der Klimaforschung

Ein Teleskop in einem Raum mit Tafeln an den Wänden und einer großen Fensterfront, durch die ein spärlich bewachsener, felsiger Berg zu sehen ist, der sich nicht weit entfernt aus einer steppenähnlichen Ebene erhebt.

Die Trump-Regierung will das National Center for Atmospheric Research zerschlagen. In der Wissenschafts-Community wächst die Empörung. Auch konservative Forscherinnen und Forscher warnen vor den Folgen.

von Joachim Wille

Ariadne-Bericht

Die Sonne soll auch in Deutschland wieder aufgehen

Vor 2012: Weiß gekleideter Solararbeiter geht durch die Fertigungshalle einer Solarfabrik der damaligen Firma Odersun im Land Brandenburg.

Die Bundesrepublik muss neue Abhängigkeiten bei grünen Energieträgern vermeiden. Wie das gehen könnte, zeigt ein neuer Forschungsreport.

von Joachim Wille

Psychische Folgen der Klimakrise

Weltschmerz im Newsroom

Ein Mann fotografiert ein stark beschädigtes Auto in den Trümmern eines Hauses.

Die Klimakrise zerstört nicht nur Häuser, Felder und Wälder – sie löst Angst, Verzweiflung und Trauer aus. Erstmals zeigt eine Studie, wie stark viele Klimajournalist:innen unter ihrem Beruf leiden. Die Forscher:innen richten einen Appell an die Medienhäuser.

von David Zauner

Sanierung im Bestand

Häuser zukunftsfit machen, aber anders

Sechsspurige Magistrale mit Gründerzeithäusern, zur Hälfte saniert, ohne Bäume und anderes Grün, mit eigenen Straßenbahngleisen in der Mitte.

Fachleute von der TU München und dem Heidelberger Ifeu-Institut schlagen ein neues Konzept zur energetischen Sanierung von Altbauten vor. Angepasste Standards und Förderregeln sollen den Gebäude-Klimaschutz effizienter und sozial gerechter machen.

von Joachim Wille

Graßls Woche

Aufstieg der neuen Wirtschaft, Abstieg Deutschlands und biologische Inventur

Kalenderwoche 42: Die Bundesregierung opfert für erhoffte kurzfristige Gewinne die langfristige Stellung Deutschlands als Industrienation, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Der Siegeszug von Solar- und Windenergie ist für ihn auch durch fossile Hardliner kaum noch zu bremsen.

klima update° – Folge 256

Klimaprotest wird teuer, Meere verändern sich rasant, CO₂-Speicherung kommt

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Zehn Flughafen-Blockierer:innen müssen der Lufthansa 400.000 Euro Schadenersatz zahlen. In den Ozeanen verschieben sich zentrale Parameter bis in große Tiefen. Deutschland erlaubt den Einsatz von CCS, auch für Gaskraftwerke.

von Sandra Kirchner, Verena Kern

Global Carbon Budget 2025

Globale CO₂-Emissionen: Von wegen Trendwende

Panoramablick auf den Fischereihafen und die zugehörige Siedlung in der Stadt Fuzhou, an der Küste und im küstennahen Meer stehen Windräder.

Die weltweiten CO2-Emissionen steigen auch dieses Jahr weiter, zeigt der neue Bericht des Global Carbon Project. Zwar sinkt der CO2-Ausstoß in der EU und nun auch in China. Aber das reicht noch lange nicht.

von Tine Heni

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Das Wichtigste ist das Einschalten des Gehirns

Helmut Kohl und Hartmut Graßl hinter einem Standmikrofon, Kohl hält das Gutachten in der Hand, hinter ihnen eine Grünpflanze.

Bei der Tagung "Von den Alpen bis zum Watt" am 25. September in Hamburg blickte Klimaforscher Hartmut Graßl auch selbst auf sein Leben im Dienst von Wissenschaft und Klimaschutz zurück. Klimareporter° gibt seine Ansprache hier wieder.

von Hartmut Graßl

Forschung

Das Salz der Meere und der Klimawandel

Steil aufragender Eisberg am Ufer vor einer Eiswüstenlandschaft mit flacheren rundlichen Erhebungen.

Die schnelle Erderwärmung bringt weltweit auch das austarierte Gleichgewicht zwischen Salz- und Süßwasser durcheinander. Das hat fatale Folgen für Meeresströmungen und das Leben an den Küsten. 

von Laura König

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Die Wissenschaft als Wächterin darf nicht verstummen

Biotechnologie-Forschung an Computer-Arbeitsplätzen: Ein Arzt schaut in ein Mikroskop, seine Kolleginnen sehen sich Scans auf Computer-Bildschirmen an.

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Medienwissenschaften

Klima stärker in Forschung und Lehre verankern

Einige junge Erwachsene nehmen Wasserproben am Ufer eines Waldsees, umgeben von Bäumen und Büschen.

Medien haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Klimakatastrophe. Dass Medientechnologien Teil der Ursachen für die aktuelle Krise sind, aber auch Teil der Lösung sein können, macht ein jetzt veröffentlichtes Positionspapier von Medienwissenschaftler:innen deutlich.

ein Gastbeitrag von Julia Bee, Julia Reinermann, Maike Reinerth

Graßls Woche

Preisbewusste Hamburger, überforderte Korallenriffe und erfolgreich modelliertes Extremwetter

Kalenderwoche 42: Brasiliens Präsident Lula könnte beim Klimagipfel COP 30 sein Lebenswerk mit einem Durchbruch bei der Klimafinanzierung für die armen Länder krönen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Dass Deutschland weiter CO2 einspart, sei angesichts extrem hoher historischer Emissionen nötig und gerecht.

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Dem Klimawandel und seinen Folgen begegnen

Grundlegende globale Klimadaten wie CO2-Konzentration in der Atmosphäre oder pH-Wert in den Ozanen werden durch Anordnung und Farbgebung auf einem Bildschirm künstlerisch visualisiert.

Eine intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen des Klimawandels erlaubt ein tiefgehendes Verständnis für die zu erwartenden Wirkungen und deren Zusammenspiel. So lassen sich rechtzeitig angemessene Handlungsoptionen entwickeln.

ein Gastbeitrag von Daniela Jacob, Maria Wolff

Global Tipping Points Report

Die Korallen in großer Gefahr

Zahlreiche weiße, ausbleichte Korallen neben einigen nicht ausgebleichten.

Die Risiken für die Kippelemente im Erdsystem nehmen stark zu, zeigt ein neuer Report. Für die Korallenriffe sieht es besonders schlecht aus. Der Amazonas-Regenwald ist weniger stabil als gedacht. Etwas Grund zur Hoffnung gibt es dennoch.

von Joachim Wille

Attributionsforschung

"Extremwetter hängen linear mit der globalen Erwärmung zusammen"

Porträtaufnahme von Friederike Otto.

Friederike Otto hat vor über zehn Jahren World Weather Attribution mitgegründet. In bislang 111 Studien berechneten die Forscher:innen, wie stark der Klimawandel ein Extremwetterereignis beeinflusst. Im ersten Teil des Interviews blickt die Klimaphysikerin zurück.

von Tine Heni