Serie: Superwahljahr 2024

Neigen sich 14 Jahre Tories dem Ende zu?

Aufnahme des Westminsterpalastes, in dem das britische Parlament tagt

Die Labour Party führt in den Umfragen für die kommenden Wahlen in Großbritannien. Anders als die konservativen Tories hat sie ein relativ ambitioniertes Klimaprogramm. Das könnte wahlentscheidend sein.

von David Zauner

Teure Kernenergie

Die Atomkraft-Lücke

Die Atomkraftwerke Hinkley Point A und B, über den Bristolkanal aufgenommen.

Großbritanniens Regierung plant ein großes AKW-Ausbauprogramm, sieht sich aber mit hohen Kostensteigerungen konfrontiert. Doch die Kosten spielen eine untergeordnete Rolle, vermuten Experten.

von Joachim Wille

Weit über Markt-Strompreis

Teurer Atomstrom

Blick auf die Großbaustelle des AKW Hinkley Point C in England mit vielen Kränen.

Die Elektrizität aus dem neuen Kernkraftwerk Hinkley Point C in Großbritannien wird noch deutlich mehr kosten als erwartet.

von Joachim Wille

Teure Kernkraft

China stoppt Geld für Hinkley Point

Montage mit Luftbild: Das künftige Atomkraftwerk Hinkley Point C in der englischen Grafschaft Somerset.

Der chinesische Atomkonzern GCN beendet seine Zahlungen für das britische AKW-Neubauprojekt. Die Kosten für Hinkley Point C explodieren. Das trifft wohl am Ende die britische und französische Bevölkerung.

von Joachim Wille

Kemferts Woche

Entkerntes Klimagesetz, subventionierte Bremser und britisches Rollback

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 38: Wenn die einzelnen Ressorts nicht mehr verpflichtet sind, Treibhausgase einzusparen, droht eine Verfehlung der Klimaziele insgesamt, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Auch eine Energiepreisbremse würde falsche Signale setzen.

Britisch-niederländischer Ölkonzern

Neue Klima-Klage gegen Shell

Ein Fischer hält einen sehr kleinen Fisch vor die Kamera.

Während Shell den höchsten Gewinn seiner Geschichte einfährt, überschatten Klagen und Vorwürfe das Ergebnis. Umweltjurist:innen werfen dem Ölkonzern vor, die Klimarisiken zu wenig zu berücksichtigen. Kläger:innen aus Nigeria fordern das Beseitigen von Umweltschäden aus der Ölförderung im Nigerdelta sowie Schadenersatz.

von Sandra Kirchner

klima update° – Folge 95

Eingefrorener CO₂-Preis, die EU und der Wald, Klimakönig Charles

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Die Bundesregierung will zur Entlastung in der Energiekrise den CO2-Preis in Deutschland einfrieren. Die EU versucht ihre Lieferketten entwaldungsfrei zu machen, will aber weiter Holz verbrennen. Hat Großbritannien jetzt einen Klimakönig?

von Verena Kern, Susanne Schwarz

Atomausstieg

Keine Laufzeitverlängerung in Großbritannien

AKW Hinkley Point

Auf der Insel wurde jetzt bereits der dritte Reaktor in diesem Jahr stillgelegt. Das Atomstromland Frankreich kämpft unterdessen mit zahlreichen Problemen seiner teuren und anfälligen AKW-Flotte.

von Joachim Wille

Neue Kostenschätzung

Teure Kernspaltung

Hinkley Point A und B

Die Kosten des britischen Atomkraftwerks-Neubaus Hinkley Point C laufen weiter aus dem Ruder, die Bauzeit verlängert sich nochmals. Gleichzeitig warnt ein Parlamentsausschuss vor einer sich verteuernden Stilllegung der Alt-AKW.

von Joachim Wille

Ähnliches Tempo wie in Deutschland

Atomausstieg in Großbritannien

AKW Hinkley Point

Die Regierung in London verspricht eine nukleare Renaissance. Tatsächlich werden in Großbritannien viel mehr Reaktoren stillgelegt als neu gebaut. Gleichzeitig gibt es einen Windkraft-Boom vor allem vor den Küsten.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 47

Grünes Fliegen, Großbritanniens Klimaziele, Nobelpreis für Klimaforschung

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Die erste Pilotanlage für CO2-neutrales Flugbenzin in Deutschland ist in Betrieb. Großbritannien will seinen Stromsektor bis 2035 komplett erneuerbar machen. Der Physik-Nobelpreis geht dieses Jahr an zwei Klimaforscher. Darüber reden Susanne Schwarz und Lena Wrba.

Energiewende-Vorreiter Großbritannien

Klima-Strom komplett schon 2035

Transport eines extrem langen Windrad-Rotorblatts mit Sattelschlepper und Nachläufer auf einer Landstraße durch hügeliges schottisches Weideland.

Der britische Regierungschef Boris Johnson will nicht nur aus der Kohle, sondern bis 2035 auch aus Erdgas aussteigen. Das erhöht vor der Klimakonferenz in Glasgow den Druck auf Länder wie Deutschland, die bei der Energiewende langsamer vorangehen wollen. 

von Joachim Wille

Der gute Wille

Atomkraftwerk mit CO₂‑Staubsauger

Steinige Nordseeküste im County Suffolk, gleich hinter den Dünen stehen ein klobiges dunkelgraues und ein modernes weiß-blaues Atomkraftwerk.

Im englischen Sizewell ist ein neues AKW geplant. Nun gibt London Fördergeld, damit dort künftig CO2 aus der Luft gesaugt werden kann. Atomkraft ist Klimaschutz, lautet die Botschaft. Wer nachrechnet, findet etwas anderes heraus.

eine Kolumne von Joachim Wille

Bidens Klimagipfel

USA wollen Treibhausgasausstoß bis 2030 halbieren

Joe Biden spricht auf einer Veranstaltung.

US-Präsident Biden hat zum Auftakt seines großen Klimagipfels das neue Klimaziel der USA vorgestellt. Bei der hochkarätig besetzten Videoschalte wurden auch weitere neue Versprechen aus Ländern wie Kanada, Japan und der EU bekannt gegeben.

von Susanne Schwarz

Monetarisierung von Ökosystemleistungen

Ökonomie der Biodiversität

Ein Wiesenpieper, einem Sperling ähnlich, sitzt auf einem Holzpfahl.

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften. Das hat nun auch ein Bericht des Top-Ökonomen Partha Dasgupta im Auftrag der britischen Regierung festgestellt. Seine Empfehlungen an die Politik bleiben im ökonomischen Mainstream. Aber nur auf den ersten Blick.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Die gute Nachricht

Großbritannien auf halbem Weg zur Dekarbonisierung

London Verkehr

Um 51 Prozent sind die Treibhausgasemissionen im Vereinigten Königreich seit 1990 gesunken. Wie vielerorts hat der Rückgang im vergangenen Jahr vor allem mit der Corona-Pandemie zu tun.

von Susanne Schwarz

Britische Atompläne unter Druck

Corona infiziert Atomkraft

Montage mit Luftbild: Das künftige Atomkraftwerk Hinkley Point C in der englischen Grafschaft Somerset.

Das neue Atomkraftwerk Hinkley Point C in Großbritannien wird noch teurer und noch später fertig. Auch die Aussichten für weitere britische AKW-Projekte verschlechtern sich. Weltweit rechnen sich Atomkraftwerke offenbar nur noch mit Staatsgarantien.

von Joachim Wille

West Cumbria Mining

Großbritannien erlaubt neue Kohlemine

Küste im Nordwesten Großbritanniens

Erstmals seit Langem wird in Großbritannien wieder eine neue Steinkohlemine eröffnet. Die Johnson-Regierung verzichtet darauf, das umstrittene Projekt zu blockieren – trotz beschlossenem Kohleausstieg und Netto-Null-Ziel für 2050. Kritiker:innen werfen dem Gastgeber der nächsten Klimakonferenz "Heuchelei" vor.

von Verena Kern

Druck auf EU steigt

Großbritannien hebt sein Klimaziel deutlich an

Eine ganze Reihe weiß gestrichener Windräder stehen hintereinander in der Irischen See vor Liverpool.

Nur Stunden, nachdem britische Regierungsberater eine Empfehlung für ein neues Emissionsziel veröffentlichen, erklärt die Regierung in London dieses zum offiziellen Ziel des Landes. Großbritannien geht damit in der internationalen Klimapolitik in Führung.

von Christian Mihatsch

Kommentar

Wo sind die Frauen?

Das Konferenzzentrum SEC in Glasgow spiegelt sich im Wasser

Die nächste Weltklimakonferenz COP 26 in Glasgow wird von einem Team vorbereitet und geleitet, das nur aus Männern besteht. Die einseitige Auswahl der britischen Regierung ist ein Skandal.

ein Kommentar von Verena Kern

Großbritannien

Rückkehr der Kohle

Entwurf der geplanten neuen Kohlemine in Nordengland, die komplett überdacht sein soll

Trotz beschlossenem britischen Kohleausstieg will der Konzern West Cumbria Mining unter dem Meeresboden vor der nordwestenglischen Küste eine neue Kohlemine öffnen. Gestern genehmigte die lokale Verwaltung das umstrittene Projekt in unmittelbarer Nähe zum Nuklearkomplex Sellafield. Nun muss London entscheiden.

von Verena Kern

Nach der Heathrow-Entscheidung

Die Klimakrise wird justiziabel

Bronzestatue der Justizia mit Waage, Schwert und verbundenen Augen.

Die britische Regierung muss das Paris-Abkommen berücksichtigen und die niederländische Regierung bekommt von einem Gericht ein Minimalziel für die CO2-Reduktion gesetzt. Wenn dieser Trend anhält, werden in Zukunft häufig Richter über die Klimapolitik entscheiden.

von Christian Mihatsch

Klimaschutz per Gericht

Gericht stoppt Heathrow-Erweiterung wegen Paris-Abkommen

Flugzeug von "British Airways" auf Flughafen-Gelände vor düsterer Wolkenkonstellation

Weil der gesetzlich vorgesehene Klimaschutz bei der Genehmigung einer dritten Start- und Landebahn nicht bedacht wurde, erklärt ein britisches Gericht die Ausbaupläne für rechtswidrig.

von Susanne Schwarz

UN-Klimakonferenz COP 26

Boris Johnson droht Klimagipfel in Glasgow zu vermasseln

Boris Johnson schaut als Redner auf einer Veranstaltung frontal in die Kamera.

Das Pariser Klimaabkommen ist auch der jahrelangen, akribischen Vorbereitung durch die französische Regierung zu verdanken. Die diesjährige Klimakonferenz in Großbritannien wird ähnlich wichtig – aber das Engagement der dortigen Regierung ist nicht vergleichbar. Die Vorbereitungen verlaufen chaotisch.

von Christian Mihatsch

Kommentar

Bye-bye Klimaziel

Die britische Flagge spiegelt sich in Wasser

Großbritannien hat die EU nun also verlassen. In der Debatte über die möglichen Folgen des Brexit sind die klimapolitischen Konsequenzen bislang kaum beachtet worden. Höchste Zeit, dass sich das ändert.

ein Kommentar von Verena Kern

Extinction Rebellion

Londoner Versammlungs­verbot war unrechtmäßig

XR-Demonstranten vor dem Royal Court

Mit einem stadtweiten Versammlungsverbot wollte Londons Polizei die Proteste der Umweltbewegung Extinction Rebellion ersticken. Das war nicht rechtens und wird nun teuer, denn wer zu Unrecht festgenommen wurde, bekommt Schadenersatz. Über 400 Aktive von Extinction Rebellion können nun die Polizei verklagen.

von Christian Mihatsch

Extinction Rebellion beendet Aktionswochen

Londoner Aufstand mit Rekord und Schwächen

Ein Demonstrant schwenkt eine Fahne bei den Extinction-Rebellion-Aktionswochen im Oktober 2019 in London.

Fast zweitausend Menschen ließen sich im Namen der Umweltbewegung Extinction Rebellion in London verhaften. Eine Blockade der U-Bahn offenbarte aber auch Schwächen der Organisation: Obwohl eine Mehrheit der Aktivisten die Aktion ablehnte, fand sie dennoch statt.

von Christian Mihatsch

Der gute Wille

Tories planen "Great Forest"

Hinkley Point A und B

Großbritannien wurde seit dem Mittelalter weitgehend entwaldet. Nun soll im großen Stil aufgeforstet werden – für den Klimaschutz. Während sich die konservative Regierung dafür lobt, rechnet die britische Klimakommission vor, dass Wälder in ganz anderen Größenordnungen nötig wären.

eine Kolumne von Joachim Wille

Aktionen in Berlin und London

Klimarebellion beginnt plangemäß

Ein Umzug von rot angezogenen Menschen mit weiß geschminkten Gesichtern

In Berlin beginnt die Verkehrsblockade um vier Uhr morgens, in London um zehn Uhr. Die Umweltbewegung Extinction Rebellion besetzt in beiden Hauptstädten und in anderen Städten weltweit wichtige Kreuzungen und Brücken. Klimareporter° berichtet aus London und Berlin.

von Christian Mihatsch, Friederike Meier

Aktion am Londoner Flughafen schlägt fehl

Heathrow-Klimaaktivisten verhaftet

James Brown wird von einer Polizistin verhaftet.

Trotz sieben präventiven Verhaftungen am Donnerstag haben Klimaaktivisten am Freitag versucht, den Londoner Großflughafen Heathrow mit Drohnen lahmzulegen. Trotz eines erfolgreichen Drohnenstarts wurde der Flugbetrieb aber nicht eingestellt.

von Christian Mihatsch

Türkei zieht Bewerbung zurück

Weltklimakonferenz COP 26 findet in Glasgow statt

Die britische Flagge weht im Wind vor blauem Himmel

Monatelang haben mehrere Staaten darum konkurriert, die wichtige Weltklimakonferenz im kommenden Jahr austragen zu dürfen. Jetzt hat sich Großbritannien durchgesetzt.

von Susanne Schwarz

Britische Justiz will alle Verhafteten anklagen

Prozesswelle gegen Extinction Rebellion

Polizisten nehmen Protestierende in London fest.

Die Justiz in Großbritannien will alle Verhafteten der Umweltbewegung "Extinction Rebellion" vor Gericht bringen. Angesichts der mittlerweile mehr als 1.400 Verhaftungen kommt eine Prozesslawine auf die Gerichte des Landes zu.

von Christian Mihatsch

Klimanotstand

Großbritannien setzt Bürgerversammlung für Klimaschutz ein

Lachende Frau mit Schild "For our Children" in Menschenmenge

Im Herbst soll eine Bürgerversammlung planen, wie das Vereinigte Königreich bis 2050 klimaneutral werden kann. Klimaschützer fordern, dass die Ergebnisse des Gremiums verbindlich werden.

von Susanne Schwarz, Christian Mihatsch

Neue Pläne für September

Extinction Rebellion verschiebt Airport-Blockade

Blockade einer Londoner Brücke durch Extinction-Rebellion-Aktivisten

London-Heathrow bleibt im Sommer offen. Die Umweltbewegung Extinction Rebellion will Europas größten Flughafen erst später lahmlegen. Aufgeben will sie den Plan nicht, denn er ermögliche mit "relativ geringem Ressourceneinsatz" eine "maximale Störung".

von Christian Mihatsch

Ambition oder Nichtambition

Großbritannien geht beim Klimaschutz voran

Londons Skyline, von unten gesehen

Während Deutschland noch zögert, schärft Großbritannien seine klimapolitischen Ambitionen spürbar nach. Bis 2050 will das Land als erster großer Industriestaat klimaneutral werden.

von Verena Kern

Extinction-Rebellion-Gründer freigesprochen

Britische Geschworene akzeptieren ungehorsamen Protest wegen Klimakrise

Roger Hallam lächelt in die Kamera, hinter ihm das geradlinige Gerichtsgebäude aus Backstein

Ein Geschworenengericht hat zwei Klimaaktivisten freigesprochen, die politische Slogans an Wände des Londoner King's College gesprüht hatten, darunter einen Mitgründer der Bewegung "Extinction Rebellion". Die Jury aus zwölf Bürgern akzeptierte die Verteidigung, die mit der Klimakrise argumentierte.

von Susanne Schwarz, Christian Mihatsch

Großbritannien

Britisches Parlament will "Klima-Notstand" ausrufen lassen

britische Flagge weht im Wind vor blauem Himmel

Großbritannien soll offiziell den "Klima-Notstand" erklären, fordert das britische Unterhaus in einer Resolution. Regierungsberater haben heute zudem empfohlen, dass Großbritannien sich dazu verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden. 

von Susanne Schwarz

Tausendfacher ziviler Ungehorsam

So plant "Extinction Rebellion" den Aufstand fürs Klima

Zwei Männer mit einem schwarzen Transparent mit weißer Aufschrift

Nach zwei Wochen Besetzung hat "Extinction Rebellion" die Londoner Innenstadt gestern aus freien Stücken geräumt – der britischen Polizei war es zuvor nicht gelungen, die Proteste komplett aufzulösen. Das liegt an der Strategie der Klimaaktivisten, die in einen Volksaufstand münden soll. Bisher läuft alles nach Plan.

von Christian Mihatsch

Serie Finanzwende

"Green Finance" trotz Brexit

Die Fassade der Bank of England mit sechs Doppelsäulen, von schräg unten aufgenommen.

In Großbritannien hat ein "grüneres" Finanzwesen selbst in den unruhigen Zeiten des Brexit hohe Priorität. Doch um glaubhaft zu sein, muss eine neue Strategie Greenwashing vermeiden und der Zivilgesellschaft mehr Gehör verschaffen.

von George Triggs und Helena Wright

Umweltpolitik ohne EU

Britische Äcker könnten vom Brexit profitieren

Anti-Brexit-Demonstranten protestieren gegen einen Tory-Kongress Anfang 2017 in Manchester.

Naturschützer in Großbritannien warnen vor den kaum kalkulierbaren Folgen, die ein ungeregelter Brexit mit sich bringen würde. Für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft birgt der EU-Ausstieg aber auch Chancen.

von Friederike Meier

Widersprüche

Rückschlag für London

Abbau von Kohle in einem Bergwerk

Großbritannien ist seit Jahren Vorreiter bei Kohleausstieg und Klimaschutz. Nächstes Jahr will das Land die wichtige Weltklimakonferenz COP 26 ausrichten. Doch nun soll in Nordwest-England erstmals seit Langem wieder ein neues Kohlebergwerk entstehen.

von Verena Kern

Entscheidung im britischen Parlament

Welche Folgen hat der Brexit für den EU-Emissionshandel?

Aufnahme des Westminsterpalastes, in dem das britische Parlament tagt

Selbst bei einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU wird der Emissionshandel nicht mit britischen CO2-Zertifikaten geflutet. Trotzdem würde das Handelssystem geschwächt.

von Sandra Kirchner

Londoner blockieren Brücken der Stadt

Briten rebellieren für das Klima

Demonstration in London für Klimaschutz

Weil sie glauben, dass ihre Regierung zu wenig gegen den Klimawandel und die damit einhergehende Bedrohung für das Leben auf der Erde unternimmt, gehen in London die Menschen auf die Straße. Sie wollen eine Revolution anstoßen.

von Sandra Kirchner

Kohleausstieg

Der Koxit kommt

Glutrot leuchtende Eisenhütte zwischen dunkler Häusersilhouette und Nachthimmel.

Großbritannien war der Trendsetter beim Einstieg in die Kohle. Nun ist das Land auch Vorreiter beim Ausstieg. Die Zahlen zeigen, dass das Land damit auf Kurs bei den Klimazielen ist – ganz anders als der abgedankte "Klima-Weltmeister" Deutschland.

von Joachim Wille

Hinkley Point C

Europäisches Gericht erlaubt Atomsubventionen

AKW Hinkley Point

Großbritannien darf das AKW Hinkley Point mit öffentlichen Geldern in vielfacher Milliardenhöhe fördern, hat der Europäische Gerichtshof geurteilt. Gegen eine entsprechende Genehmigung der EU-Kommission hatte Österreich mit Unterstützung von Luxemburg geklagt.

von Susanne Schwarz

Der gute Wille

Wenn der Milchmann englisch klingelt

Hier sind viele leere Milchflaschen zu sehen

Die Briten verlassen die EU. Doch trotz Brexit sind gemeinsame Erfolgsgeschichten möglich. Zum Beispiel bei der Elektromobilität.

eine Kolumne von Joachim Wille

Klimaziele

Großbritannien peilt 1,5 Grad an

Als erste Industrienation macht sich Großbritannien auf den Weg, seine Treibhausgasemissionen in Einklang mit der 1,5-Grad-Grenze zu bringen – auch weil die Inselstaaten beim Commonwealth-Treffen zu mehr Klimaschutz drängen. Königin Elizabeth II. stellt einen eigenen Plan vor.

von Sandra Kirchner

Atomkraft

"Ein AKW zur atomaren Abschreckung"

Der britische Regierungschef David Cameron spricht im Oktober 2013 vor Beschäftigten des Atomkraftwerks Hinkley Point, alle sind blau gekleidet und haben rote oder weiße Helme auf.

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen