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Trockenheit in Deutschland

Der nächste Dürresommer steht bevor

Qualm steigt von einem brennenden Wald auf

Deutschland könnte ein weiteres Dürrejahr erleben, warnt der Deutsche Wetterdienst. Um die Niederschlagsdefizite des letzten Jahres auszugleichen, müsste es sehr viel mehr regnen als üblich.

von Verena Kern

Kommentar

Groko: Munter in den Abgrund

Porträtaufnahme von Andreas Scheuer.

Dürren in Europa vernichten Getreideernten. Stürme und Überschwemmungen kosten Deutschland Milliarden. Doch die Bundesregierung sieht im Klimaschutz noch immer ein Wirtschaftshindernis. Merkels letzte Chance zum Umsteuern scheint das Klimakabinett zu sein, das heute seine Arbeit aufnimmt.

ein Kommentar von Benjamin von Brackel

Rolle der Eisschilde im Klimasystem

Eisschmelze befördert Extremwetter

Antarktis

Tauen die Polkappen ab, könnte das unser Wetter noch unvorhersehbarer und chaotischer werden lassen, sagt eine Nature-Studie.

von Benjamin von Brackel

Extremwetter

Australien: Erst die Hitzewelle, dann die Flut

Straßensperrung nach Flut in Queensland

Seit Wochen kämpft Australien mit Extremwetter. Nachdem zahlreiche Rekordtemperaturen eingestellt worden waren, folgten heftige Überschwemmungen. Zumindest die Hitzewellen dürfte der Klimawandel deutlich wahrscheinlicher gemacht haben.

von Benjamin von Brackel

Klimawandel

Trump leugnet wieder

Donald Trump

Eine Kältewelle hat den Mittleren Westen der USA im Griff. Präsident Trump nutzt das, um erneut den menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen – seine Wetterbehörde widerspricht ihm öffentlich.

von Joachim Wille

Kommentar

Sisyphus im Schnee

Dem trockenen Rekordsommer folgt ein Winter mit ungewöhnlich viel feuchtem Schnee. In Oberbayern, Österreich und der Schweiz herrscht Chaos. Der Klimawandel könnte solche Extremereignisse häufiger auftreten lassen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Fotostrecke

2018 hat sich das Gesicht des Klimawandels gezeigt

Überfluteter Spielplatz in Hongkong nach dem Taifun Mangkhut

Extreme Wetterereignisse haben im vergangenen Jahr weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Viele Wetterextreme wurden durch den Klimawandel wahrscheinlicher und zugleich gravierender. Eine Übersicht über die zehn extremsten Ereignisse des Jahres.

von Benjamin von Brackel, Friederike Meier, Verena Kern

Britische Hilfsorganisation legt Bericht vor

Milliardenschäden durch Extremwetter

Riesige Flammen in der Nacht über einem Höhenzug im Hintergrund, vorn die Lichter einer Siedlung.

Extreme Wetterereignisse haben in diesem Jahr weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Viele Wetterextreme wurden durch den Klimawandel wahrscheinlicher.

von Friederike Meier

Klima-Risiko-Index

2017 bricht Rekorde bei Wetterextremen

Das letzte Jahr war das bisher verheerendste Extremwetter-Jahr weltweit, zeigt eine aktuelle Analyse. Betroffen sind vor allem arme Länder. Weil die Extremereignisse häufiger auftreten, haben die Regionen kaum noch Zeit, sich zu erholen. Doch auch reiche Industriestaaten werden mittlerweile härter in Mitleidenschaft gezogen.

von Joachim Wille

Behörden warnen vor Klimafolgen

US-Klimabericht widerlegt Trump

Überflutete Häuser von oben

Ein mehr als tausend Seiten starker Bericht aus den Reihen der US-Regierung selbst widerlegt die von Präsident Trump verbreiteten Zweifel am Klimawandel. Dessen Folgen für die Vereinigten Staaten können verheerend sein, warnt der vom US-Kongress regelmäßig in Auftrag gegebene Report.

von Joachim Wille

Extremwetter

Italiens Klima-Folter

Dramatischer Regenhimmel über Italien

Schwere Unwetter halten Italien seit Tagen im Griff – mit über 30 Toten und gigantischen Schäden. Die Wetterextreme passen zu den Szenarien der Klimaforschung für eine aufgeheizte Welt. Betroffen ist nicht nur die Mittelmeerregion.

von Joachim Wille

Bilanz in Deutschland, Frankreich, Großbritannien

2018 reißt das Zwei-Grad-Limit

Breites, fast ganz ausgetrocknetes Flussbett, von der Flussmitte aufgenommen.

Das Jahr 2018 ist bisher das wärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Von Januar bis Oktober lag die Temperatur um mehr als zwei Grad über dem langjährigen Mittel. Auch andere Länder Europas wie Frankreich und Großbritannien verzeichnen mehr Temperaturextreme.

von Jörg Staude

Extremwetter

Weniger Luftverschmutzung verhindert Dauerregen

Wenn die Wellen des Jetstreams stehenbleiben, kann es zu Extremwetter wie Dürren oder Dauerregen kommen. Die Häufigkeit solcher Ereignisse dürfte künftig stark ansteigen, haben Forscher herausgefunden. Um wie viel genau, hängt sowohl von der Luftverschmutzung als auch von der Arktis ab.

von Friederike Meier

Katastrophenvorsorge

Zahl der klimabedingten Katastrophen verdoppelt

Mexico Beach, Florida, nach Hurrikan Michael.

Die Verwüstungen in Florida durch Hurrikan Michael und die sintflutartigen Regenfälle auf Mallorca sind die jüngsten Beispiele für immer häufiger auftretende klimabedingte Katastrophen. Ihre Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren gegenüber den beiden vorangegangenen Dekaden verdoppelt, zeigt eine UN-Studie.

von Verena Kern

Attributionsforschung

Was "Florence" mit dem Klimawandel zu tun hat

Hurrikan Florence vom All aus geseehen

Der Tropensturm "Florence" sorgt im Südosten der USA für extreme Regenfälle und Überschwemmungen. Sieben Menschen starben bereits, Hunderttausende sind ohne Strom. Erste Berechnungen von Klimaforschern zeigen, dass die menschengemachte Erderwärmung die Intensität, Regenmenge und Größe des Sturms beeinflusst.

von Verena Kern

Extremregen

Schon mehr als Tausend Monsun-Tote in Indien

Symbolbild: Regentropfen auf Glas

Während in Europa Dürre herrscht, erlebt der Südwesten Indiens eine Jahrhundertflut durch besonders heftige Monsun-Regenfälle. Die Häufigkeit solcher Extremniederschläge hat sich seit 1950 verdreifacht.

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)

Anhaltende Hitzewelle

"Die Mediterranisierung Deutschlands"

Folgen der Austrocknung des Oberrheins zwischen Nackenheim und Nierstein bei Mainz in Rheinhessen infolge der Hitzewelle in Europa im Sommer 2015

Hitzesommer gab es auch schon früher. Typisch deutsche Sommer mit mäßiger Wärme werden aber seltener. Der Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach über den Einfluss des Klimawandels auf die aktuelle Wetterlage.

Interview: Joachim Wille

Kommentar

Der Klima-Alptraum

Schwarzes Demo-Schild mit der Aufschrift "Business as Usual".

Was kann die Politiker wachrütteln, wenn nicht dieser Sommer? Verblüfft muss man feststellen: Der Ex-Klimaweltmeister Deutschland, der sein CO2-Ziel für 2020 bereits versenkt hat, sieht keinen Grund, zurück in die Spur zu kommen. Der Jahrhundertsommer legt ein gefährliches Politikversagen offen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Konventionelle Kraftwerke ohne Kühlung

Die Fossilen machen schlapp

Das Karlsruher Steinkohlekraftwerk steht direkt am Rhein.

Aufgrund der Hitzewelle mussten diese Woche mehrere Steinkohlekraftwerke ihre Leistung drosseln. Auch Atomkraftwerke können Probleme bekommen, wenn die Flüsse zu warm werden. Das zeigt die Verwundbarkeit konventioneller Energieversorgung, kritisieren Experten.

von Susanne Götze

Extreme Unwetter in Laos

Regenfälle brechen Staudamm in Laos

Luftaufnahme von Xe-Pian Xe-Namnoy

Schwere Regenfälle haben in Laos den Damm eines Wasserkraftwerks gebrochen. Experten warnen: So wie manche Dämme gebaut sind, können sie mit extremen Wetterbedingungen nicht fertig werden. Derartige Unwetter werden aber durch den Klimawandel häufiger. 

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)