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Elektrifizierung im globalen Süden

"Die Menschen wünschen sich ein modernes Leben"

Letzte Montagearbeiten an einer Photovoltaikanlage auf einem Fabrikdach in Kenia.

Erneuerbare Energien können ländliche Regionen im globalen Süden elektrifizieren – wenn sie für die Menschen und nicht ausschließlich fürs Klima gedacht werden, betont Sebastian Helgenberger vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS in Potsdam.

Interview: Jörg Staude

Holznutzung in Europa

Auf dem Holzweg

Geschnittene und aufgeschichtete Baumstämme und Stämmchen, man sieht nur die Schnittflächen.

Weil Holz als klimafreundlicher, erneuerbarer Rohstoff gilt, ist der Verbrauch in der EU stark angestiegen. Europas Wälder speichern deshalb sehr viel weniger CO2, als sie könnten.

von Verena Kern

Kommentar

Die sieben Sterbehelfer des EEG

Windrad vor Sonnenfinsternis.

Die jetzt verabschiedete siebente Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird nicht die letzte sein, es ist aber die erste, mit der ganz offiziell das Ziel beschlossen wird, das Gesetz abzuschaffen. Die Sterbehelfer des EEG sind nun ihrer sieben. Ein ungeordneter Überblick.

ein Kommentar von Jörg Staude

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

SPD und Union begnügen sich mit EEG‑Kosmetik

PV-Anlage auf einem Hausdach

Die Regierungsparteien haben sich offenbar auf einen eher kosmetischen Kompromiss beim EEG 2021 verständigt: Keine höheren Ausbauziele bei Wind und Sonne, keine neue Post-EEG-Regelung für Windkraft, dafür kleine Verbesserungen bei Photovoltaik und Mieterstrom.

von Jörg Staude

Verfassungsgerichtsurteil

Gericht: Klimaschutz rechtfertigt Windkraft-Ausbau

Vier mittelgroße Windkraftanlagen auf einem Acker in ebener Landschaft, ganz im Hintergrund ein weiterer Windpark.

Der Verfassungsgerichtshof von Nordrhein-Westfalen wies eine städtische Klage gegen die Windkraft auch mit dem  Hinweis ab, dass der Ausbau erneuerbarer Energien aus Gründen des Klima- und Umweltschutzes notwendig ist.

von Jörg Staude

Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Regierung ignoriert Kritik am EEG-Entwurf

Ein Fundament für ein Windrad

Allen Appellen zum Trotz wird das EEG 2021 viele Probleme beim Ausbau der Erneuerbaren aussparen. Das legt der Klimareporter° vorliegende und innerhalb der Regierung abgestimmte Beschluss des Bundeskabinetts zu Änderungen an der Gesetzesnovelle nahe.

von Jörg Staude

Meyers Woche

Schweigegeld für Kohlekonzerne, Bidens gebremster Klimakurs und der EEG-Showdown

Porträtaufnahme von Tim Meyer.

Kalenderwoche 48: Wäre der EEG-Entwurf aus dem Wirtschaftsministerium auf der Höhe der Zeit gewesen, gäbe es jetzt nicht so viele offene Baustellen, sagt Tim Meyer, Vorstand beim Öko-Energieversorger Naturstrom und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Brenzlig wird es nun für Betreiber 20 Jahre alter Wind- und Solaranlagen, die gerade in maximaler Unsicherheit leben.

Schmidt-Pleschkas Woche

Trostpflaster Lkw-Prämie, frisches Corona-Geld und die Energiewendegegner in der Union

Porträtaufnahme von Ralf Schmidt-Pleschka.

Kalenderwoche 47: Solange die Bürger:innen im Wahljahr 2021 mehr Klimaschutz fordern, gibt es gute Chancen, dass auch in der Union der Einfluss der Klimafreund:innen wächst, schätzt Ralf Schmidt-Pleschka, Koordinator für Energie- und Klimapolitik beim Ökostrom-Unternehmen Lichtblick und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Angesichts fehlender öffentlicher E-Ladesäulen fragt er sich, was Andreas Scheuer derzeit so macht.

Meyers Woche

Klimaschutz radikal, verschärfte Anpassung und Nicht-Mitspielen beim Monopoly

Porträtaufnahme von Tim Meyer.

Kalenderwoche 36: Wir müssen jetzt die Anreize und den Rahmen setzen, damit Wirtschaft und Gesellschaft tatsächlich mit aller Kraft die notwendige starke Beschleunigung beim Klimaschutz vornehmen, sagt Tim Meyer, Vorstand beim Öko-Energieversorger Naturstrom und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Das bedeutet auch den Abschied von liebgewonnenen Lebenslügen.

Kritik an Studie des Wuppertal Instituts

"Wuppertal weiß, dass es nicht umsetzbar ist"

Ein Autokran hebt Platten zur Energiesanierung zur Montage an einem Haus.

Deutschland bis 2035 CO2-neutral – das Ergebnis der Wuppertal-Studie für Fridays for Future sei nicht realisierbar, kritisiert Andreas Kuhlmann, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Für die Energiewende müssen wir bereit sein, ins Offene zu gehen, fordert er.

Interview: Jörg Staude

Energieintensive Branchen

Aluminium und Zement – klimaneutral ungelöst

Große chemische Industrieanlage bei Nacht.

Bald müssen auch Industrie und Transport weitgehend ohne Treibhausgasemissionen auskommen. Technologien dafür stehen häufig noch am Anfang. Ein Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) zeigt Möglichkeiten, dies zu ändern. Die meisten werfen aber neue Fragen auf.

von Hanno Böck

Modernisierung im Gebäudebestand

Lokale Netze helfen bei Wärmewende

Erdwäme: Energie aus dem Boden - Arbeiter am Bohrgerät

Im Wärmesektor stagniert der Anteil der erneuerbaren Energien seit Jahren auf niedrigem Niveau. Konkrete Ausbauziele für Erneuerbare im Gebäudebereich, eine Erneuerbaren-Pflicht sowie höhere CO2-Preise im Brennstoffemissionshandel sollen die Wärmewende voranbringen.

von Sandra Kirchner

Irena-Bericht

Erneuerbare werden zum Jobmotor

Männer installieren eine Solaranlage

Weltweit arbeiten immer mehr Menschen in der Erneuerbaren-Branche. Doch Deutschland bleibt vom internationalen Wachstumstrend abgekoppelt.

von Sandra Kirchner

Stromverbrauch

Grünstrom-Anteil wieder unter der Hälfte

Solarpaneel, im Hintergrund Windräder und die Abendsonne.

Im bisherigen Verlauf des Jahres 2020 ist der Anteil des grünen Stroms am deutschen Stromverbrauch leicht gesunken. Er bleibt aber deutlich über dem Niveau von 2019.

von Jörg Staude

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Viel Branchenkritik am EEG-Entwurf

Solarpaneele auf dem Dach eines kleineren, älteren Hauses.

Das Bundeskabinett hat den überarbeiteten Gesetzentwurf zum neuen EEG beschlossen. Die Erneuerbaren-Branche will sich über die teils kurzfristigen Änderungen nicht freuen. Auch die Umweltministerin sieht weiteren Handlungsbedarf.

von Sandra Kirchner

Mühlhaus' Woche

Krisenfeste Ökostrom-Finanzierung, Altmaiers Zumutungen und der schlafende Riese der Energiewende

Kalenderwoche 37: Nach 15 Jahren in Regierungsverantwortung und Ministerämtern kommt Peter Altmaier mit "Vorschlägen" zum Erneuerbaren-Ausbau, wundert sich Jens Mühlhaus, Vorstand beim Münchner Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Herausgeberrates von Klimareporter°. Angebracht wären ein ordentlicher Entwurf zum EEG oder ein taugliches Kohleausstiegsgesetz.

Neues Erneuerbare-Energien-Gesetz

EEG-Reform muss auf 100 Prozent Erneuerbare bis 2030 zielen

Windräder und Freiflächen-Solaranlagen vor rosa-blauem Sonnenuntergang.

Die Klimakrise erfordert die Umstellung des Energiesystems auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2030. Daran muss sich die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes orientieren. Notwendig sind sechs grundlegende, strategische Änderungen am EEG und einigen anderen Gesetzen.

ein Gastbeitrag von Hans-Josef Fell

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

EEG-Novelle rückt ans 65-Prozent-Ziel heran

Drei Windradtürme liegen nebeneinander auf dem Boden, ein vierter ist neben einem Kiefernforst schon aufgerichtet.

In ihren Vorstellungen für das EEG 2021 liegen Erneuerbaren-Branche und Bundesregierung vor allem bei den Ausbauzielen für Windkraft und Photovoltaik weit auseinander. Andere Streitpunkte sind dagegen gar nicht so groß.

von Jörg Staude

Erneuerbare Energien und Naturschutz

"Es reicht nicht, auf der richtigen Seite zu stehen"

Agrophotovoltaik-Pilotanlage Heggelbach

Die Windkraft an Land kommt nur voran, wenn die Branche stärker auf Kooperation setzt – auch mit denen, die sie bislang eher als Gegner wahrnimmt, sagt Torsten Raynal-Ehrke, Chef des Kompetenz­zentrums Naturschutz und Energiewende (KNE). Auch bei der Photovoltaik versucht die Agentur, Artenschutz und erneuerbare Energien zu versöhnen.

Interview: Jörg Staude

Wind- und Solarausbau doch auf Kurs?

Erneuerbare widerstehen auch Corona

Ein Rotorblatt hängt waagerecht an einem Kran, das erste Rotorblatt ist schon an der Windradnabe befestigt.

Die erneuerbaren Energien zeigen sich widerstandsfähig: Ihr Ausbau ist in der Coronakrise bisher nicht entscheidend eingebrochen. Inzwischen deutet sich sogar ein Aufschwung an. Doch für die Klimaziele reicht es gerade bei der Windkraft noch lange nicht.

von Jörg Staude