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Quaschnings Videokolumne

Wasserstoff: Lösung oder Irrweg für die Klimakrise?

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit dem Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Die Bundesregierung will das Klima mit "grünem" Wasserstoff retten. Doch Wasserstoff zu fördern, ohne gleichzeitig Photovoltaik und Windkraft massiv auszubauen, ist wenig sinnvoll und führt sogar zu mehr CO2-Emissionen. Podcast-Folge 12.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Der gute Wille

Strom von der Hauswand

Die Wand eines Wohnhochhauses ist vollständig mit Sonnenkollektoren bedeckt.

Die Photovoltaik muss viel schneller als bisher ausgebaut werden. Zum Glück gibt es jede Menge Platz dafür: nicht nur auf den Dächern, sondern auch an den Fassaden der Gebäude.

eine Kolumne von Joachim Wille

Nachhaltigkeitsforscher über Klimapolitik

"Der CO₂-Preis kann kein Leitinstrument sein"

Ein schwarzer Ballon mit der Aufschrift "CO₂" vor einem Wolkenhimmel.

Selbst CO2-Preise bis 100 Euro je Tonne haben bisher kaum Investitionen ausgelöst und die Energiewende vorangetrieben, kritisiert Johan Lilliestam, Energieexperte am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS in Potsdam. Entscheidend ist für ihn ein gezielter Policy-Mix, der auch "weiche" Faktoren berücksichtigt.

Interview: Jörg Staude

Untersuchung zur Eigentümerstruktur

Großinvestoren verdrängen Bürgerenergie

Eine größere Menschengruppe mit Bürgerenergie-Plakaten vor Solar- und Windanlagen

Der Ausbau der Erneuerbaren wird mehr und mehr eine Sache der Stromkonzerne, Banken und Fonds. Deren Engagement sei an sich erfreulich, heißt es bei der Branchen-Agentur AEE. Eine Energiewende ohne echte Beteiligung komme aber in der Bevölkerung schlecht an.

von Joachim Wille, Carsten Kloth

Serie: Klimarettung 2021

EEG runderneuern!

Hausdach voller Solarpaneele, daneben weht eine Deutschlandfahne.

Was für das 1,5-Grad-Ziel nötig wäre, hat die Welt 2020 fast geschafft – nicht mit Klimapolitik, sondern mit Corona-Lockdowns. Trotzdem kann 2021 ein Startpunkt für die Klimawende werden. In einer Serie zeigt Klimareporter° auf, was dafür passieren muss. Teil 2: Energiewende.

von Joachim Wille

Studie zum Energiewende-Design

Ausschreibungen – ein Fehler im System

Blick über die Dächer einer Kleinstadt, im Hintergrund einige Windräder.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem der Windkraft, erreicht nicht das notwendige Niveau. Ursache sind einer Studie zufolge auch die wettbewerblichen Ausschreibungen, die kleinere und mittlere Projekte benachteiligen. 

von Sandra Kirchner

Kohleausstieg

Alte Steinkohle spart kaum CO₂ ein

Dampfendes Kohlekraftwerk Niederaußem in Bergheim bei Köln

Seit dem Jahreswechsel sind in Deutschland über 5.000 Megawatt Kohlekraft nicht mehr am Netz – die erste Rate des gesetzlichen Kohleausstiegs. Wie viel CO2 damit eingespart wird, ist aber nicht so ganz klar.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Gute Aussichten für den Klimaschutz

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit Kopfhörern und Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Die Klimakrise hat das Jahr 2020 geprägt. Die aktuellen Klimaschutz-Maßnahmen sind unzureichend. Aber es gibt auch erfreuliche Entwicklungen und gute Chancen für 2021, zeigen ein Rückblick und eine Analyse. Podcast-Folge 10.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Studie zu globalem Energiesystem

Powerfuels für klimaneutrales Jahr 2050

Luftaufnahme des Geothermiekraftwerks Hellisheiði auf Island.

Gut ein Viertel ihres Energiebedarfs wird eine dekarbonisierte Welt in 30 Jahren durch klimaneutrale Kraft-, Brenn- und Rohstoffe decken und dafür Milliarden Tonnen CO2 direkt aus der Luft ziehen, so eine jetzt veröffentlichte Studie der finnischen TU Lappeenranta.

von Jörg Staude

Elektrifizierung im globalen Süden

"Die Menschen wünschen sich ein modernes Leben"

Letzte Montagearbeiten an einer Photovoltaikanlage auf einem Fabrikdach in Kenia.

Erneuerbare Energien können ländliche Regionen im globalen Süden elektrifizieren – wenn sie für die Menschen und nicht ausschließlich fürs Klima gedacht werden, betont Sebastian Helgenberger vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS in Potsdam.

Interview: Jörg Staude

Kohleausstieg wird zum Holzeinstieg

Pellets mit schmutzigem Geheimnis

Mit Rundholz beladener Truck fährt an einem Enviva-Firmenschild vorbei.

Deutsche Kohlekraftwerke prüfen derzeit, die Energieproduktion auf Holzpellets umzustellen. Damit sich das lohnt, brauchen sie staatliche Hilfen. Diese wären EU-konform. Trotzdem sollte Deutschland darauf verzichten, denn die Verbrennung von Holzpellets schadet den Wäldern und dem Klima.

ein Gastbeitrag von Almuth Ernsting

Kommentar

Die sieben Sterbehelfer des EEG

Windrad vor Sonnenfinsternis.

Die jetzt verabschiedete siebente Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird nicht die letzte sein, es ist aber die erste, mit der ganz offiziell das Ziel beschlossen wird, das Gesetz abzuschaffen. Die Sterbehelfer des EEG sind nun ihrer sieben. Ein ungeordneter Überblick.

ein Kommentar von Jörg Staude

Jahresbilanz der Energiebranche

Wind- und Kohlestrom auf Augenhöhe

Luftaufnahme vom Tagebau Hambach im Rheinischen Braunkohlerevier, gleich daneben ein Windpark.

Die Pandemie hat der Energieversorgung kräftige CO2-Einsparungen beschert. Obwohl der Energieverbrauch in diesem Jahr einen historischen Tiefststand erreicht, konnten die Erneuerbaren ihren Anteil ausbauen.

von Jörg Staude

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

SPD und Union begnügen sich mit EEG‑Kosmetik

PV-Anlage auf einem Hausdach

Die Regierungsparteien haben sich offenbar auf einen eher kosmetischen Kompromiss beim EEG 2021 verständigt: Keine höheren Ausbauziele bei Wind und Sonne, keine neue Post-EEG-Regelung für Windkraft, dafür kleine Verbesserungen bei Photovoltaik und Mieterstrom.

von Jörg Staude

EEG 2021

EEG-Reform hängt in der Warteschleife

Photovoltaik und Solarthermie auf einem Hausdach.

Um das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt es zwischen Union und SPD harte Verhandlungen unter Zeitdruck. Kommt es zu keiner Einigung, wird es für viele Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen im neuen Jahr eng.

von Joachim Wille

Investorenschutz-Abkommen

Energiecharta schützt vor Klimaschutz

Blick auf das Rohrgewirr einer Gas-Verdichterstation

Einer Anhebung des EU-Klimaziels auf 55 Prozent CO2-Minderung, wie es vom EU-Gipfel in dieser Woche erwartet wird, steht der geltende Energiecharta-Vertrag entgegen. Davor warnen 150 Energie- und Klimaexperten in einem offenen Brief. Sie verlangen den Austritt der EU aus dem Vertrag sowie dessen Abschaffung.

von Jörg Staude

Große Koalition ohne Perspektive

Regierung am Tropf der alten Wirtschaft

Schmuckloses Schild an einer Ziegelsteinmauer mit der Aufschrift: Wahllokal.

Ein Erneuerbare-Energien-Gesetz, das zu wenig Klimaschutz bringt, eine Verkehrspolitik aus dem vergangenen Jahrhundert – die große Koalition hängt am Tropf der alten Energie- und Autowirtschaft wie ein Junkie an der Nadel und verliert das Gespür für ihre Wähler:innen. Die Menschen wollen Veränderung.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Anhörung im Bundestag

Letzte Chance für die EEG-Reform

Ein Kran hat die Nabe auf die Spitze eines neuen Windrades gehoben.

In zehn Tagen könnte das EEG 2021 schon vom Bundestag verabschiedet werden. Die heutige Anhörung im Wirtschaftsausschuss könnte so etwas wie eine letzte Chance für eine wirkliche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sein.

von Jörg Staude

Wuppertal-Institut zur Kritik an Studie

"CO₂-Neutralität 2035 ist eine dicke und harte Nuss"

Auf eine schwarze Tafel ist mit Kreide eine Weltkugel gezeichnet, daneben steht: Fridays for Future.

Die Wuppertal-Studie für Fridays for Future zeigt, dass es keine grundsätzlich unüberwindbaren technischen und ökonomischen Hürden gibt, um bis 2035 auf null Emissionen zu kommen, sagt Manfred Fischedick, wissen­schaft­licher Geschäfts­führer des Wuppertal Instituts. Er antwortet damit auf die Kritik von Dena-Chef Kuhlmann.

Interview: Jörg Staude

Kritik an Studie des Wuppertal Instituts

"Wuppertal weiß, dass es nicht umsetzbar ist"

Ein Autokran hebt Platten zur Energiesanierung zur Montage an einem Haus.

Deutschland bis 2035 CO2-neutral – das Ergebnis der Wuppertal-Studie für Fridays for Future sei nicht realisierbar, kritisiert Andreas Kuhlmann, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Für die Energiewende müssen wir bereit sein, ins Offene zu gehen, fordert er.

Interview: Jörg Staude